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IOC Forschungsschwerpunkte

Einen ausführlichen Überblick über das Ozeanforschungsprogramm bietet die Website der IOC. Einige der wichtigsten Themen lauten derzeit:

Ozeane und Kohlendioxid

Im „International Ocean Carbon Coordination Pilot Project“ wird seit 2005 untersucht, welche Rolle die Ozeane im globalen Kohlenstoffkreislauf spielen, vor allem bei stark steigenden Kohlendioxidkonzentrationen in der Atmosphäre. Die IOC koordiniert in diesem Projekt die weltweite Forschung, in Kooperation mit dem „Scientific Committe on Ocean Research“.

Schädliche Algenblüten

Foto von Algen
© Sarah Camp (Flickr CC)

Bestimmte Algen überwuchern seit vielen Jahren immer häufiger große Regionen vieler Meere, unter anderem der Ostsee. Diese als „Harmful Algal Blooms“ (HAB) bezeichneten Ereignisse stellen eine beträchtliche gesundheitliche, ökologische und wirtschaftliche Gefahr dar. Die IOC hat ein wissenschaftliches Programm über schädliche Algen namens GEOHAB aufgelegt. Partner sind die „North Pacific Marine Science Organisation“ (PICES) und der „International Council for the Exploration of the Sea” (ICES). Unter anderem wird eine Datenbank über alle solchen Ereignisse geführt. Mehr als hundert Wissenschaftler pro Jahr werden über den neuesten Stand der Forschung weitergebildet. Workshops dazu fanden in den letzten Jahren auch in Deutschland statt.

Korallenbleichen

© Foto gebleichter Korallen
© ayuabdullah (Flickr CC)

Viele Warmwasserkorallenriffe weltweit sind durch die sogenannte Korallenbleiche bedroht, die einen Verlust der als Symbiosepartner wichtigen Mikroalgen im Korallengewebe bezeichnet. Die Korallenbleiche ist die am weitesten verbreitete Korallenkrankheit, und nicht selten führen Korallenbleichen zu großräumigem Absterben von Riffabschnitten. Korallenbleichen entstehen vor allem durch erhöhte Wassertemperaturen und sind daher eine direkte Folge des Klimawandels. Die Wissenschaft versteht zwar noch nicht alle Mechanismen und ökologischen Folgen, es ist aber erwiesen, dass Korallenbleichen in Häufigkeit und Intensität stark zunehmen. Die IOC hat schon im September 2000 eine internationale Expertengruppe ins Leben gerufen, deren Ziel es ist, Wissenslücken zu schließen, Beobachtung und Management von Korallenriffen zu verbesern sowie Vorhersagen zur Entwicklung der Korallenriffe zu treffen. 2005 wurde diese Arbeitsgruppe integriert in ein von der GEF, Weltbank und University of Queensland finanziertes "Global Coral Reef Targeted Research and Capacity Building Project (CRTR)", das zunächst auf fünf Jahre angesetzt ist. Dieses Projekt bringt 80 führende Forscher zusammen, die vor allem an vier Zentren in Tansania, Mexiko, den Philippinen und Australien arbeiten.

Klimawandel

Die IOC führt auch das GEF-Projekt "Adaption to Climate Change - Responding to shoreline change and its human dimensions through integrated coastal area management" durch. Produkt ist unter anderem ein Handbuch über Indikatoren für ein Integriertes Küstengebietsmanagement.

Die IOC ist zudem eine der maßgeblich am Weltklimaforschungsprogramm WCRP beteiligten Organisationen (neben WMO und ICSU). Die IOC hat außerdem das Ozeansbeobachtungsgremium für Klima OOPC eingerichtet. Dieses hat u.a. eine Liste von tagesaktuell geführten globalen Ozean-Klimaindikatoren im Internet entworfen.

Globales Forum über Ozeane, Küsten und Inseln

Dieses Forum bringt seit dem Weltgipfel über nachhaltige Entwicklung 2002 unterschiedlichste Akteure zusammen, um über Ozeane und deren Probleme zu diskutieren. Die IOC ist der Hauptpartner im UN-System für das Forum. Website des Forums

Website des Ozeanforschungsprogramm der IOC

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