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Globales Meeresspiegel-Beobachtungssystem

Das Global Sea Level Observing System (GLOSS) ist ein modernes globales Netzwerk von Messstellen, die die Höhe des Meeresspiegels erfassen. Den Aufbau von betreut das gemeinsame Komitee "JCOMM" von IOC und WMOGLOSS liefert Daten für die Klima-, Küsten- und ozeanographische Forschung.

Karte GLOSS-Messstationen
© IOC

GLOSS besteht derzeit aus 290 Meeresspiegelmesstationen rund um den Erdball, die geographisch so gleichmäßig wie möglich verteilt sind. Einige Stationen sind mit GPS ausgerüstet, um die Daten im Hinblick auf vertikale Bewegungen des Erdbodens zu eichen. Damit kann man mithilfe von GLOSS und langfristigen Messungen aussagekräftige Trends über den Anstieg des Meeresspiegels ableiten. Die GLOSS-Stationen sind ein wichtiger Beitrag für die Arbeit des IPCC, des zwischenstaatlichen Gremiums zum Klimawandel.

2004 zeigte sich die Bedeutung des GLOSS-Netzwerks für den Katastrophenschutz. Im Indischen Ozean registrierten viele der 53 damals bereits installierten GLOSS-Stationen in Echtzeit Daten über den Tsunami vom 26. Dezember. Allerdings waren sie nicht für die Tsunamiwarnung ausgelegt. Zwischen 2005 und 2007 rüstete die IOC alle Stationen so nach, dass sie auch vor Tsunamis warnen können. Heute werden sie viel öfter ausgewertet und ihre Daten werden per Satellit übertragen.

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