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UNESCO-Programme in der Fernerkundung

Ein Foto des ESA-Satelliten ERS
© Iguana Jo (Flickr CC)

Unter Fernerkundung werden Messmethoden verstanden, bei denen Sensoren in Satelliten, Flugzeugen oder Ballons die Atmosphäre, die Erdoberfläche und sogar den Erduntergrund überwachen. Die Sensoren nehmen elektromagnetische Strahlung auf, wobei heute ein weites Strahlungsspektrum jenseits des sichtbaren Lichts genutzt werden kann. Instrumente wie Thermalbildkameras, Multispektralscanner, Radarsysteme oder Mikrowellen- und Laserstrahlen bieten heute vielfältige Messmöglichkeiten.

Fernerkundungsdaten sind in den Geowissenschaften sehr wichtig, denn nur dadurch wird eine globale Beobachtung der Erdoberfläche und Atmosphäre mit guter räumlicher Auflösung möglich. Daneben kann mit satellitengestützten Fernerkundungssensoren auch wiederholt ein bestimmtes, umgrenztes Gebeit im Zeitverlauf beobachtet werden.

Die UNESCO tritt für eine möglichst globale Nutzung dieser beiden Fernerkundungsansätze ein, einerseits globale geowissenschaftliche Vermessung und andererseits fortlaufende Überwachung eines Gebiets. Sie geht Partnerschaften mit nationalen und regionalen Raumfahrtbehörden wie der ESA ein, in denen diese Daten frei an wissenschaftliche Institute und die lokale Verwaltung in Entwicklungsländern abgeben. Einerseits werden damit globale Kooperationen und Forschungsprojekte in den Geowissenschaften möglich (Programm GARS), andererseits gelingt die Überwachung von Stätten des UNESCO-Welterbes und von UNESCO-Biosphärenreservaten (Open Initiative).

Seit Dezember 2007 ist das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt Partner der UNESCO in der Open Initiative. Zusammen wurde eine Ausstellung realisiert. Nähere Informationen für den Zugriff auf Daten des TerraSAr-X Satelliten finden Sie hier.

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