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CIPSEM

Luftaufnahme des Masisi-Gebietes im Ostkongo mit stark veränderter Landnutzung
© Julien Harneis (Flickr CC)

CIPSEM ist das Kürzel des “Centre for International Postgraduate Studies of Environmental Management” an der Technischen Universität Dresden. Das Fortbildungsprogramm bietet jedes Jahr einen Lang- und mehrere Kurzkurse auf dem Gebiet des Umweltmanagements an, die sich an Fach- und Führungskräfte aus Entwicklungs- und Schwellenländern richten. Lehr- und Arbeitssprache ist Englisch.

CIPSEM möchte die Teilnehmer seiner Kurse in die Lage versetzen, im Bereich vorbeugender Unweltschutz eigenständig interdisziplinäre Strategien zu entwickeln und geeignete Maßnahmen zu ergreifen, die ökologische, sozioökonomische und kulturelle Aspekte der nachhaltigen Entwicklung abbilden.

Der sechsmonatige Kurs (Langkurs) bietet unter dem Titel “Integriertes Umweltmanagement“ eine breite Themenpalette an. Dieser Kurs soll insbesondere das fachübergreifende Denken und Arbeiten fördern. Daneben gibt es meist drei eigenständige Kurzkurse von zwei- bis vierwöchiger Dauer (mit anderem Teilnehmerkreis) zu ausgewählten Umweltthemen, mit klarem thematischem Bezug zu Entwicklungsländern wie Wasser, Böden, Abfall, biologische Vielfalt, Mobilität, Verstädterung, Landnutzung und Energie. Diese Themen der Kurzkurse unterscheiden sich von Jahr zu Jahr.

Photovoltaikanlage
© Jeff Kubina (Flickr CC)

CIPSEM wurde 1977 in der DDR mit internationaler Unterstützung von UNESCO und UNEP gegründet. Seit 1990 wird es finanziell vom Bundesumweltministerium (BMUB) und von der TU Dresden getragen. Neben UNEP, der UNESCO und dem BMUB sind das Umweltbundesamt (UBA) und die TU Dresden Mitglieder des Steuerungsgremiums von CIPSEM. Dieses sucht die Teilnehmer für die jeweils folgende Kursperiode aus und definiert Anzahl und Themen der Kurse des nächsten Jahres.

Das CIPSEM-Lehrpersonal besteht aus Professoren und Lehrbeauftragten verschiedener Fakultäten der TU Dresden sowie Vertretern deutscher Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen aus dem Umweltbereich, Industrievertretern sowie Experten aus dem Ausland. Den Kursteilnehmern soll die breitestmögliche Spannweite von Erfahrungen zugänglich gemacht werden. Auf dem Programm stehen zudem Exkursionen in Biosphärenreservate, Industrieanlagen oder in Verwaltungseinrichtungen. Mit den Exkursionen werden Umweltprobleme anschaulich gemacht und erfolgreiche Lösungsansätze demonstriert. Besonderer Wert wird auf den Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmern und die Umsetzbarkeit der Lösungsansätze in Entwicklungsländern gelegt.

Gruppenarbeit bei CIPSEM
© CIPSEM

Das Programm richtet sich vor allem an Personal der öffentlichen Verwaltung, das vor Ort für Umweltschutz, Umweltplanung und Umweltmanagement zuständig ist. Die Teilnehmer sollen zumindest ein universitäres Studium auf Bachelor-Niveau vorweisen und auf eine 2-3 jährige Berufserfahrung zurückgreifen können. In der Regel werden aus etwa 500 Bewerbern um die 80 Studenten ausgewählt. Bis zu 21 Kursteilnehmer können ein vom BMU vergebenes Stipendium erhalten.

Die Kurse beginnen jedes Jahr im September und reichen bis in den Juli des folgenden Jahres. Das neue Programm wird jährlich von den deutschen Botschaften in Entwicklungs- und Schwellenländern verteilt, und ab Januar auf der CIPSEM-Website veröffentlicht. Dort ist auch das Bewerbungsformular erhältlich. Bewerbungsschluss für alle Kurse ist der 15. Juni des jeweiligen Jahres.

Erfolgreiche Teilnehmer des sechsmonatigen Kurses bekommen ein Diploma of Environmental Management verliehen oder für die Kurzphasen-Kurse ein Certificate of Proficiency im jeweiligen Sektor.

Website von CIPSEM: www.tu-dresden.de/cipsem

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