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Auftakt für engere Kooperation im südlichen Afrika

Gemeinsam mit der UNESCO-Kommission von Namibia veranstaltete die Deutsche UNESCO-Kommission (DUK) vom 5. bis 7. Juni 2017 in Windhoek zum vierten Mal eine Vernetzungs- und Trainingstagung für UNESCO-Kommissionen des südlichen Afrikas. Die neun afrikanischen UNESCO-Kommissionen planten mit Vertretern der DUK und der UNESCO ihre künftige strategische Zusammenarbeit und ihre Rolle bei der Umsetzung der Agenda 2030. 

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An dem Treffen, das durch die namibische Ministerin für Hochschulbildung, Itah Kandjii-Murangi und den Vertreter der deutschen Botschaft, Ulrich Kinne, eröffnet wurde, nahmen neben Namibia die UNESCO-Kommissionen von Botswana, Lesotho, Malawi, Mozambik, Sambia, Simbabwe, Swasiland und Südafrika teil. Im Mittelpunkt standen sowohl die Form als auch die inhaltlichen Dimensionen der Zusammenarbeit im südlichen Afrika. Die DUK präsentierte dabei Kooperationsformate von UNESCO-Kommissionen in anderen Weltregionen, während die UNESCO ihre Unterstützungsangebote vorstellte. Auch Reformprozesse der UNESCO und deren Folgen für nationale UNESCO-Kommissionen wurden ausführlich thematisiert. Darauf aufbauend diskutierten die teilnehmenden Delegationen die Chancen, die sich für UNESCO Kommissionen durch die Agenda 2030 ergeben und identifizierten künftige Gemeinschaftsprojekte zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. 

Ein weiterer Themenschwerpunkt der Tagung lag auf dem MAB-Programm der UNESCO. Aktuell liegen nur 12 der über 80 afrikanischen UNESCO-Biosphärenreservate im südlichen Afrika. Allerdings sind in den meisten Staaten, auch auf deutsche Unterstützung hin, in den letzten beiden Jahren konkrete Pläne erarbeitet worden, neue „Modellregionen für nachhaltige Entwicklung“ zu erschließen. Zu diesem Teilworkshop waren auch Vertreter lokaler NGOs und der deutschen Entwicklungszusammenarbeit eingeladen, die mit den Teilnehmern Möglichkeiten zur finanziellen und politischen Unterstützung zur Gründung neuer Biosphärenreservate sowie zur Stärkung der Verbindung von Wissenschaft, Naturschutz und wirtschaftlicher Entwicklung diskutierten.

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Wichtigste Ergebnisse des dreitägigen Treffens waren die Unterzeichnung eines Papiers über die künftige Zusammenarbeit in der Region sowie die Verabschiedung eines konkreten Aktionsplans, der die gemeinschaftliche Realisierung mehrerer Kooperationsprojekte in den nächsten Monaten vorsieht. Die DUK wird die jeweils verantwortlichen UNESCO-Kommissionen dabei beratend begleiten und beim Aufbau einer gemeinsamen Internetplattform technisch unterstützen.

Weitere Informationen:
Capacity Building-Programm der DUK: Ein Pfeiler des Afrika-Partnerschaftsprogramms der DUK ist das Capacity Building, mit dem Ziel, die Sichtbarkeit, das Management und die Effizienz von afrikanischen Nationalkommissionen zu steigern. In diesem Zusammenhang unterstützt die DUK seit 2012 auch die subregionale Zusammenarbeit von Nationalkomissionen im südlichen Afrika und fördert diese aktiv durch die Gestaltung von themenspezifischen Workshops und Tagungen.

(Artikel erstellt am 26. Juni 2017)

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