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Juni 2014

Nachhaltigkeitsforschung in Mittel- und Osteuropa

Workshop in Bratislava verabschiedet Arbeitsprogramm

Die Deutsche UNESCO-Kommission hat mit ihren Schwester-Kommissionen aus Österreich und der Slowakei einen Workshop zu "Wissenschaft für Nachhaltigkeit" (Sustainability Science) in Mittel- und Osteuropa organisiert. Gemeint sind die acht Staaten, um die sich die EU 2004 erweiterte, plus Deutschland und Österreich. Der Workshop fand vom 15. bis 17. Juni 2014 in Bratislava statt und brachte über 40 Vertreter aus Ministerien, Politik, Akademien, Universitäten und UNESCO-Kommissionen zusammen. Ein "Summary Statement" wurde verabschiedet, das ein gemeinsames Arbeitsprogramm bis Ende 2015 festlegt. 

Prof Molnar eröffnet Workshop
Creative Commons DUK

Der Workshop wurde eröffnet vom Präsidenten der Slowakischen UNESCO-Kommission Prof. Ludovit Molnar. Die einleitende Keynote hielt der Inhaber des UNESCO-Lehrstuhls für Hochschulbildung für nachhaltige Entwicklung Prof. Gerd Michelsen. Fast 20 weitere Vorträge lieferten einen detaillierten Überblick über alle zehn am Workshop beteiligten Länder, über die Arbeit der EU auf diesem Gebiet und über besondere Vorreiter-Institutionen. Unter den Vortragenden waren der Präsident der slowakischen Akademie der Wissenschaften, die Koordinatorin der "Regional Centres of Expertise" der United Nations University, der Vizepräsident der Copernicus-Allianz und die Direktorin des Joint Research Centres der Europäischen Kommision für Umwelt und Nachhaltigkeit. 

In mehreren interaktiven Diskussionsrunden einigten sich die Teilnehmer auf ein gemeinsames Verständnis der Herausforderungen und wie sie angegangen werden sollten. In einem "Summary Statement" hielten sie fest, dass die Entwicklung der Region bislang nicht nachhaltig verläuft, obwohl es genügend Strategien und Instrumente gibt, diese aber nicht angemessen umgesetzt werden. Ebenso wird bislang nur auf dem Papier anerkannt, dass wissenschaftliche Forschung für Nachhaltigkeit alternativlos ist – auch diese Erkenntnis mündet nicht in dem nötigen Strukturwandel der Wissenschaft. Die Teilnehmer einigten sich vorläufig auf ein gemeinsames Verständnis von "Sustainability Science". Dieses Verständnis hat sieben wichtige Elemente. 

Die Teilnehmer verpflichteten sich zu engerer Zusammenarbeit, um gemeinsam zu arbeiten an Ansätzen zur Änderung von Prioritäten der Forschungsförderung und von Methoden der Auswahl und Bewertung von Projekten. Außerdem soll die Kooperation zu einer Veränderung von Strukturen innerhalb der akademischen Institutionen führen und diesen die kritische Reflexion über die gesellschaftliche Rolle, Verantwortung und Prioritäten der akademischen Institutionen ermöglichen. Ziel ist es, wesentliche Fortschritte in der Zusammenarbeit bis zum World Science Forum im November 2015 in Budapest zu erreichen.

Summary Statement des Workshops von Bratislava

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