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November 2014

Internationales Jahr des Bodens 2015

Auftaktveranstaltung mit Walter Hirche

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2015 als Internationales Jahr des Bodens ausgerufen. Die deutsche Auftaktveranstaltung findet am 4. Dezember 2014 im Bundesumweltministerium in Berlin statt. Der ehemalige Präsident der Deutschen UNESCO-Kommission Walter Hirche hält den Festvortrag.

Logo zum Jahr des Bodens 2015

Böden sind von grundlegender Bedeutung für die landwirtschaftliche Entwicklung. Sie sind essenziell für das Ökosystem und für die Ernährungssicherung. Daran soll das Internationale Jahr des Bodens erinnern. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) ist Gastgeber der nationalen Auftaktveranstaltung zum Jahr des Bodens am 4. Dezember 2014 in Berlin. Die Veranstaltung wird von Gunther Adler, Staatssekretär im BMUB, und Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamtes, eröffnet. Den Festvortrag zum Thema "Böden und Nachhaltigkeitspolitik" hält Walter Hirche, ehemaliger Präsident der Deutschen UNESCO-Kommission und Mitglied des Rats für Nachhaltige Entwicklung. Im Anschluss findet ein Festakt zur Präsentation "Boden des Jahres 2015" statt. Eine Ausstellung informiert über die vielfältigen Funktionen des Bodens und über Bildungsangebote der Bodenkunde.

Tag des Bodens am 5. Dezember

Im Rahmen einer internationalen Veranstaltung im BMUB wird am 5. Dezember erstmals der "Tag des Bodens" begangen. Thema ist die "Bodennutzung Deutschlands – globale Perspektiven, globale Verantwortung". Auf dem Programm stehen unter anderem Vorträge von Karl Falkenberg, Generaldirektor der Generaldirektion Umwelt der EU-Kommission, und Klaus Töpfer, Exekutivdirektor des Institute for Advanced Sustainability Studies. Die anschließende Podiumsdiskussion fragt nach der Verantwortung Deutschlands beim internationalen Bodenschutz. Dabei geht es uns nicht nur um die nachhaltige Bodennutzung in Deutschland, sondern auch um die Frage, wie sich unsere Lebensmittel-, Futtermittel- und Rohstoffimporte auf Böden in anderen Teilen der Welt auswirken. Hochkarätige Referenten diskutieren, welche politischen Herausforderungen hieraus erwachsen und wie sich Deutschland seiner Verantwortung stellt.

Ziele des Internationalen Jahres

Das Internationale Jahr des Bodens gibt einen wichtigen Impuls, um weltweit auf die Bedeutung der Böden und die Notwendigkeit ihres Schutzes aufmerksam zu machen. Mehr als 90 Prozent der weltweiten Nahrungsmittelproduktion sind direkt vom Boden abhängig. Der Boden speichert Kohlenstoff, Nährstoffe und Wasser und hat auch für die Artenvielfalt große Bedeutung. Dabei ist Boden eine nicht erneuerbare und bedrohte Ressource. Pro Jahr verlieren wir weltweit etwa sechs Millionen Hektar an fruchtbarem Boden. Ursachen hierfür sind falsche landwirtschaftliche Nutzung, Schadstoffkontamination und Überbauung. Gleichzeitig steigt der Bedarf an fruchtbarem Boden, denn das Bevölkerungswachstum führt zu einer erhöhten Nachfrage nach Nahrungsmitteln und nachwachsenden Rohstoffen. Nur gesunder Boden sichert die Ernährung der Weltbevölkerung.

Der Beschluss zum Internationalen Jahr des Bodens wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen im Dezember 2013 gefasst. Das Thema des Internationalen Jahres fällt vor allem in die Zuständigkeit der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO). Die UNESCO begleitet das UN-Jahr mit Bildungsprojekten, die zum Beispiel Fragen zum Schutz der Böden vor Erosion und Versteppung thematisieren. Unter anderem hat die UNESCO das "Education kit on combating desertification" herausgegeben. Seit vielen Jahren gibt sie gemeinsam mit der FAO die Weltkarte der Böden heraus. Auch im kommenden Weltaktionsprogramm "Bildung für nachhaltige Entwicklung" wird der Schutz der Böden ein Thema sein.

Weitere Informationen:

Website des BMUB  


Website des Umweltbundesamtes  


Flyer zur nationalen Auftaktveranstaltung (PDF)

Flyer zur internationalen Veranstaltung (PDF)

UNESCO Education Kit: Learning to combat desertification (PDF)

Website der FAO 

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