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Welttag "Wissenschaft für Frieden und Entwicklung"

Seit 2001 begeht die UNESCO jedes Jahr am 10. November den Welttag der Wissenschaft. Der Tag ist ein Ergebnis der Weltwissenschaftskonferenz, welche die UNESCO und der Weltwissenschaftsrat ICSU 1999 in Budapest organisiert haben. Deren Abschlussdokumente (Erklärung über die Wissenschaft, Agenda für die Wissenschaft) unterstrichen nachdrücklich die Bedeutung von Wissenschaft für Frieden und Entwicklung. Der Weltwissenschaftstag macht die Öffentlichkeit jährlich auf dieses Thema aufmerksam und zeigt, warum Wissenschaft für jedermann wichtig ist.

Der Beitrag der Wissenschaft wird unterschiedlich verstanden, je nach Definition der Begriffe Frieden und Entwicklung. Frieden bedeutet natürlich nicht nur das Nichtvorhandensein von Konflikten. Für den Frieden braucht es einen positiven, dynamischen und partizipatorischen Prozess, der den Dialog fördert und Konflikte in einem Geist des gegenseitigen Verständnisses und der Zusammenarbeit beigelegt (UN-Generalversammlung 1999). Definitionen von „Entwicklung“ gehen weiter auseinander, manche konzentrieren sich auf die Abschaffung von Armut und Elend, andere auf industrielle Entwicklung. Im Jahr von Rio+20 lautet somit das Motto des Welttages "Science for Global Sustainability: Interconnectiveness, co-laboration and cooperation".

Nicht nur im deutschen „Jahr der Nachhaltigkeitsforschung“ 2012 wird immer deutlicher, dass eine nicht-nachhaltige Entwicklung keine Zukunft mehr hat. Die Reaktorkatastrophe von Fukushima hat in Deutschland zur Energiewende geführt, hin zu mehr Energieeffizienz und einer nachhaltigen Energieversorgung. Forschung ist dabei unerlässlich. Die meisten Wissenschaftler, die sich für Frieden und Entwicklung eingesetzt haben, haben zugleich auf die Gefahren von Kernwaffen und die Risiken der Kernenergie aufmerksam gemacht.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler forschen nicht nur konkret an Fragen von Frieden und Entwicklung. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der unterschiedlichsten Disziplinen, z.B. Ingenieure, Ärzte oder Chemiker setzen sich seit Jahrzehnten dafür ein, ihr Wissen und ihre Netzwerke für ein friedliches und nachhaltiges Leben auf diesem Planeten fruchtbar zu machen. Organisationen wie die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler, die Pugwash-Bewegung und die "Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges" (IPPNW), "Ärzte ohne Grenzen" oder "Ingenieure ohne Grenzen" stellen die gesellschaftliche Verantwortung der Wissenschaft unter Beweis.

Beteiligen Sie sich am Welttag!

Die DUK ruft dazu auf, sich an dem Welttag der Wissenschaft für Frieden und Entwicklung zu beteiligen. Die DUK führt an dieser Stelle einen Online-Kalender über alle ihr angezeigten Veranstaltungen zum Welttag. Bitte schreiben Sie uns an sekretariat(at)unesco.de.

Für Veranstaltungen oder Projekte, die in besonders geeigneter Form zur Erreichung der Ziele des Welttags und der Ziele der UNESCO beitragen, kann bei der DUK die Nutzung des Logos des Welttags beantragt werden.  Formular zur Beantragung der Nutzung des Logos.

Veranstaltungen in Deutschland 2013:

Das Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt am Main bietet am Welttag der Wissenschaft am 10. November zwischen 13 und 16 Uhr den Besuchern der Sonderausstellung "PLANET 3.0 - Klima. Leben. Zukunft" die Option, Wissenschaft hautnah anbieten. Sie können einen Blick hinter die Kulissen werfen und mit ausgewählten Wissenschaftlern an einzelnen Stationen der Ausstellung über ihre Arbeit sprechen.

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