Schriftgröße ändern

Zum Ändern der Schriftgröße verwenden Sie bitte die Funktionalität Ihres Browsers. Die Tastatur-Kurzbefehle lauten folgendermaßen:


[Strg]-[+] Schrift vergrößern
[Strg]-[-] Schrift verkleinern
[Strg]-[0] Schriftgröße Zurücksetzen



schließen
MenüService
Suche
  • Home
  • Schriftgröße

Welterbekonvention

Am 16. November 1972 hat die UNESCO das "Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt" verabschiedet. Es ist das international bedeutendste Instrument, das jemals von der Völkergemeinschaft zum Schutz ihres kulturellen und natürlichen Erbes beschlossen wurde. Bis heute haben 191 Staaten das Übereinkommen ratifiziert.

Abu Simbel
© UNESCO

Leitidee der Welterbekonvention ist die "Erwägung, dass Teile des Kultur- oder Naturerbes von außergewöhnlicher Bedeutung sind und daher als Bestandteil des Welterbes der ganzen Menschheit erhalten werden müssen" (aus der Präambel der Welterbekonvention). Mit der Unterzeichnung der Konvention verpflichten sich die Vertragsstaaten, die innerhalb ihrer Grenzen gelegenen Welterbestätten zu schützen und für zukünftige Generationen zu erhalten.

Ein eigens von der UNESCO eingerichtetes zwischenstaatliches Komitee prüft jährlich, welche Stätten neu in die "Liste des Welterbes" aufgenommen werden. Das Welterbekomitee überprüft, ob die von den Mitgliedstaaten vorgeschlagenen Stätten die in der Welterbekonvention festgelegten Kriterien erfüllen. Hierzu zählen das Kriterium der "Einzigartigkeit" und der "Authentizität" (historische Echtheit) eines Kulturdenkmals oder der "Integrität" einer Naturerbestätte. Neben dem aktuellen "Erhaltungszustand" muss auch ein überzeugender Erhaltungsplan vorgelegt werden.

Über 1000 Kultur- und Naturerbestätten aus 161 Staaten aller Kontinente stehen auf der UNESCO-Welterbeliste. Neben der Welterbeliste führt die UNESCO eine zweite Liste: die Liste des gefährdeten Erbes der Welt. Nach Artikel 11 der Welterbekonvention werden in diese Liste Stätten des Welterbes aufgenommen, die durch ernste Gefahren bedroht sind und für deren Erhaltung umfangreiche Maßnahmen erforderlich sind. Derzeit stehen 46 Welterbestätten auf der "Roten Liste", darunter die Kulturlandschaft des Bamiyan-Tals in Afghanistan, die Altstadt von Jerusalem und der Nationalpark Everglades.

Dokumente

UNESCO-Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt
(offizielle deutsche Übersetzung aus dem Bundesgesetzblatt)

Richtlinien

Aufnahmeverfahren
Aufnahmekriterien
Tentativliste
Monitoring

Suche

Newsletter

Wir bieten Ihnen verschiedene Newsletter, die Sie kostenfrei abonnieren können. mehr...