Deutsche UNESCO Kommission e.V.

Welterbestätten in Deutschland

38 Denkmäler in Deutschland sind auf der Welterbeliste der UNESCO verzeichnet. Sie stehen unter dem Schutz der Internationalen Konvention für das Kultur- und Naturerbe der Menschheit. Die 1972 von der UNESCO verabschiedete Konvention ist das international bedeutendste Instrument, um Kultur- und Naturstätten, die einen "außergewöhnlichen universellen Wert" besitzen, zu erhalten. Denkmäler werden nur dann in die Liste des Welterbes aufgenommen, wenn sie die in der Konvention festgelegten Kriterien der "Einzigartigkeit" und der "Authentizität" (bei Kulturstätten) bzw. der "Integrität" (bei Naturstätten) erfüllen und wenn ein überzeugender "Erhaltungsplan" vorliegt.

Wallfahrtskirche "Die Wies"

Aufgenommen in die Liste des UNESCO-Welterbes 1983

Wartburg

Aufgenommen in die Liste des UNESCO-Welterbes 1999

Altstadt von Wismar

Zusammen mit Stralsund aufgenommen in die Welterbeliste 2002

Völklinger Eisenhütte

Aufgenommen in die Liste des UNESCO-Welterbes 1994

Klassisches Weimar

Aufgenommen in die Liste des UNESCO-Welterbes 1998

Kloster Lorsch

Aufgenommen in die Liste des UNESCO-Welterbes 1991

Klosteranlage Maulbronn

Aufgenommen in die Liste des UNESCO-Welterbes 1993

Kölner Dom

Aufgenommen in die Liste des UNESCO-Welterbes 1996

Michaeliskirche in Hildesheim

Aufgenommen in die Liste des UNESCO-Welterbes 1985

Museumsinsel Berlin

Aufgenommen in die Liste des UNESCO-Welterbes 1999

Muskauer Park

Aufgenommen in die Liste des UNESCO-Welterbes 2004

Oberes Mittelrheintal

Aufgenommen in die Liste des UNESCO-Welterbes 2002

Obergermanisch-raetischer Limes

Aufgenommen in die Liste des UNESCO-Welterbes 2005

Quedlinburg

Aufgenommen in die Liste des UNESCO-Welterbes 1994

Roland und Rathaus in Bremen

Aufgenommen in die Liste des UNESCO-Welterbes 2004

Schloss Falkenlust in Brühl

Mit Schloss Augustusburg aufgenommen in das UNESCO-Welterbe 1984

Industriekomplex Zeche Zollverein

Aufgenommen in die Liste des UNESCO-Welterbes 2001

Speyerer Dom

Aufgenommen in die Liste des UNESCO-Welterbes 1981

 
Fotos von Hans-J. Aubert
 

Die UNESCO-Welterbestätten in Deutschland:

Aachener Dom (Datum der Aufnahme: 1978)

Speyerer Dom (1981)

Würzburger Residenz und Hofgarten (1981)

Wallfahrtskirche "Die Wies" (1983)

Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl (1984)

Dom und Michaeliskirche in Hildesheim (1985)

Römische Baudenkmäler, Dom und Liebfrauenkirche von Trier (1986)

Hansestadt Lübeck (1987)

Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin (1990)

Kloster Lorsch (1991)

Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft (1992)

Altstadt von Bamberg (1993)

Klosteranlage Maulbronn (1993)

Stiftskirche, Schloss und Altstadt von Quedlinburg (1994)

Völklinger Hütte (1994)

Grube Messel (1995)

Kölner Dom (1996)

Das Bauhaus und seine Stätten in Weimar und Dessau (1996)

Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg (1996)

Klassisches Weimar (1998)

Wartburg (1999)

Museumsinsel Berlin (1999)

Gartenreich Dessau-Wörlitz (2000)

Klosterinsel Reichenau (2000)

Industriekomplex Zeche Zollverein in Essen (2001)

Altstädte von Stralsund und Wismar (2002)

Oberes Mittelrheintal (2002)

Rathaus und Roland in Bremen (2004)

Muskauer Park (2004)

Grenzen des Römischen Reiches: Obergermanisch-raetischer Limes (2005)

Altstadt von Regensburg mit Stadtamhof (2006)

Siedlungen der Berliner Moderne (2008)

Wattenmeer (2009)

Buchenurwälder der Karpaten und Alte Buchenwälder Deutschlands (2011)

Fagus-Werk in Alfeld (2011)

Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen (2011)

Markgräfliches Opernhaus Bayreuth (2012)

Bergpark Wilhelmshöhe (2013)

 
Die deutschen Welterbestätten haben sich in dem Verein UNESCO-Welterbestätten Deutschland e.V. zusammengeschlossen.
 

Die Kulturlandschaft Dresdner Elbtal war bis 2009 auf der Welterbeliste verzeichnet.
Beschluss zu Dresden