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Von Danone Waters 2008 geförderte Projekte

Selbstreinigung von Küstengewässern

UNESCO-Biosphärenreservat Niedersächsisches Wattenmeer

In dem Projekt wird im Biosphärenreservat erstmals eine gemeinsame Aufzucht von Muscheln und Algen an so genannten Langleinen erprobt. Durch integrierte Aquakultur, also die kontrollierte Aufzucht von Miesmuscheln und Makro-Algen, können dem Seewasser Nährstoffe entzogen werden. Dies verbessert die Selbstreinigungskraft des Wattenmeeres und stabilisiert damit seine Biodiversität.

Zu diesem Zweck wird vor Algenkulturtanks eine Muschelkultur angebracht. Ein 4 mal 6 Meter großer Ponton wurde in der Nähe der Schleuse im “Hooksmeer” am Jadebusen eingesetzt. Wasser wird in den Tank mit Muscheln gepumpt. Mit weniger Schwebstoffen beladen fließt das Wasser dann in den Tank mit Algen. Diese nehmen die gelösten Nährstoffe auf, das Abwasser enthält am Ende eine geringere Umweltbelastung. Die in der Nord- und Ostsee heimischen Makroalgen können in kurzer Zeit viel Stickstoff und Phosphate aufzunehmen. Dabei wachsen sie bis zu viermal schneller als vergleichbare Landpflanzen. Das wartungsarme Verfahren nutzt Solarstrom als Energiequelle.

Verbesserung des Wasserhaushalts in Feuchtlaubwäldern

UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg

Auf einer großflächigen Talsand-Terrasse in Elbenähe zwischen Wittenberge und Lenzen finden sich wertvolle Feuchtwaldökosysteme. Aufgrund eines bislang ungenügenden Wassermanagements können die Wälder Wasser derzeit nur eingeschränkt speichern. Dies beeinträchtigt die Wassergüte und verstärkt Wassermangel- und Hochwassersituationen. Wasser wird bisher durch ein  Gewässer reguliert, in das
Abwasser auch aus der Landwirtschaft eingeleitet werden kann.

In dem Projekt wurde eine Wasserregulierungseinrichtung gebaut, um die Wasserspeicher- und Filterfunktion der Waldgebiete wiederherzustellen. Der Wasserabfluss aus dem landwirtschaftlich genutzten Gebiet und aus den Wäldern kann somit getrennt voneinander reguliert werden. Das Projekt wurde in enger Abstimmung mit dem Besitzer des angrenzenden Privatwalds, den zuständigen Forst- und Wasserbehörden und der Bevölkerung durchgeführt. Die Einweihung des Projekts war am 27. Mai 2009. Das Biosphärenreservat war mit einem Folgeantrag auch 2009 erfolgreich.

Revitalisierung eines Zwischenmoores am Großteich

UNESCO-Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft

Das Biosphärenreservat umfasst die größte zusammenhängende Teichlandschaft Deutschlands mit vielen Lebensräumen auf kleinem Raum. In den Teichen wurden vor allem Karpfen seit Jahrhunderten gefischt. Im südlichen Teil des Großteiches befindet sich ein etwa 3 Hektar großes "Zwischenmoor", ein Moorgebiet mit Ökologie und Vegetation "zwischen" einem Hochmoor und einem Niedermoor. Das Moor wurde bis zum Jahr 2000 durch Siedlungsabwässer und bis heute durch die Wasserspiegelabsenkungen beim Ablassen der Fischteiche beeinträchtigt. Es befindet sich in der Pflegezone des Biosphärenreservates und hat sowohl das größte Vorkommen von Glockenheide des Gebiets als auch etwa 100 Arten der Roten Liste.

Im Projekt wurde das Moor durch den Einbau eines Holzständers stabilisiert. Nun kann ganzjährig der Wasserstand angehoben bleiben, wodurch verhindert wird, dass das Moor verschilft und sich Kiefern ansiedeln. Sämtliche Arbeiten wurden von den Mitarbeitern des„Fördervereines für die Natur der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft e.V“ durchgeführt. Mehr über das Projekt

Verbesserung der Gewässerqualität des Thalmühlbaches 

UNESCO-Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue

Japanischer Staudenknöterich
© dankogreeen (Flickr cc)

Der Höhbeck in der Nähe von Gartow ist ein 77 Meter hoher Berg direkt an der Elbe, der weithin sichtbar aus der Landschaft hervorsticht. An ihm entspringt der nur einen Kilometer lange Thalmühlbach, der wegen seines starken Gefälles für Norddeutschland ungewöhnlich ist. Am Bach befindet sich ein auffälliges Vorkommen des Eindringlings "japanischer Staudenknöterich", einer stark und schnell wuchernden Pflanzenart. Der Staudenknöterich verdrängt hier die eigentlich standorttypische artenreiche  Ufervegetation, überprägt die Uferstrukturen und verringert die Selbstreinigungskraft des Baches. Es steht zu befürchten, dass sich der Staudenknöterich über die Elbe bald weiter stark ausbreitet. Bislang kann die Pflanze nur mit chemischen Unkrautbekämpfungsmitteln erfolgreich beseitigt werden.

In dem Projekt in der Kooperation von Danone Waters und UNESCO wird eine neuartige, umweltschonende Methode erprobt, um den Staudenknöterich zu verdrängen. Durch Ausbreitung einer lichtundurchlässigen Folie für bis zu 3 Jahren soll der Staudenknöterich am Wachstum gehindert und zum Absterben gebracht werden. Die absolute Verdunkelung des Untergrunds ist die einzige Methode, den Knöterich auf Dauer zu beseitigen. Da der größte Teil der Pflanze sich unterirdisch ausbreitet und seine Wurzeln bis 1 m Tiefe ausstreckt, würden andere Maßnahmen wie Ausgraben und Zerpflügen nichts nutzen. Begleitend werden einheimische Baumarten wie Ulmen, Eschen u. a. gepflanzt, die bei Entfernung der Folie der Fläche ausreichend Schatten spenden sollen. Anschließend wird das Gebiet mit einheimischen Sträuchern bepflanzt. Das Projekt wird von Studenten der Universität Hamburg begleitet.

Weitere Informationen:

Die partnerschaftliche Zusammenarbeit von Wirtschaft und Zivilgesellschaft kann den Zielen der Vereinten Nationen dienen. Unternehmen, die mit der DUK kooperieren, erkennen den "Global Compact"“ an und verpflichten sich damit auf zehn Prinzipien, u.a. Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung.

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