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UNESCO-Lehrstuhl für Kulturelle Bildung

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Lehrstuhlinhaber: Prof. Dr. Eckart Liebau

Die Idee, einen UNESCO-Lehrstuhl für Kulturelle Bildung in Deutschland zu etablieren, entstand auf der 1. UNESCO-Weltkonferenz für Kulturelle Bildung 2006 in Lissabon. 2009 stellte die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg den Antrag an die UNESCO, einen UNESCO-Lehrstuhl für Kulturelle Bildung einzurichten und Prof. Dr. Eckart Liebau als Lehrstuhlinhaber zu benennen. Die Basis dafür bildeten die breiten, einschlägigen Erfahrungen, die Forschungsergebnisse sowie die vielfältigen Projekte am Pädagogischen Institut der Universität. Die UNESCO hat dem Antrag stattgegeben, der Vertrag mit der Universität wurde im Mai 2010 geschlossen.

Vorbereitung der 2. UNESCO-Weltkonferenz zur Kulturellen Bildung

Mit der Entscheidung der Universität, das Antragsverfahren auf den Weg zu bringen, begann bereits 2008 eine bis heute andauernde Intensivierung der Forschungs- und Lehrtätigkeit im Bereich UNESCO-affiner Fragestellungen. So wurde die inhaltliche Vorbereitung auf die 2. Weltkonferenz für Kulturelle Bildung 2010 in Seoul wesentlich von der Universität aus koordiniert und im Rahmen einer europäischen Tagung im Dezember 2009 in Berlin international abgestimmt. Im Rahmen der dort entwickelten Gesamtstrategie fokussiert der Lehrstuhl im Moment vor allem den Bereich des Monitorings in der Kulturellen Bildung, national wie international. Ein wesentliches Zwischenergebnis auf nationaler Ebene ist zum Beispiel der vom Lehrstuhl vorgeschlagene und durch die Kultusministerkonferenz beschlossene Schwerpunkt "Kulturelle Bildung" der Bildungsberichterstattung auf Bundesebene 2012.

Internationale Kooperationen

Auf internationaler Ebene konnte auf der 2. Weltkonferenz in Seoul der Start zum Aufbau eines internationalen Netzwerks von Forschern zur Kulturellen Bildung gesetzt werden. Zusammen mit Prof. Larry O´Farrell, UNESCO Chair in Arts and Learning, Kingston, Canada, sowie mit Prof. Samuel Leong, Hong Kong Institute of Education, wird das Thema "International Monitoring and Comparative Research in Arts Education – reporting for UNESCO" die Arbeit am Institut in der nächsten Zukunft bestimmen. Dabei geht es darum, in Kooperation mit internationalen Spitzenforschern, Umfang, Design und Strategie zur Implementierung eines weltweiten Monitoringsystems zu entwickeln.

Forschungsvorhaben

Weitere Forschungsvorhaben wurden vor allem in zwei Bereichen auf den Weg gebracht: Kulturelle Bildung im Zeitalter der Globalisierung sowie Schulische Kompetenzorientierung in der Kulturellen Bildung. Darüber hinaus nehmen UNESCO-spezifische Aspekte eine zunehmende Rolle in der Lehre ein: So wurden etwa spezielle Seminare zu Themen wie UNESCO-Schulen, UNESCO Road Map for Arts Education 2006, European Monitoring (ACE-net-Kompendium) angeboten und durchgeführt.

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