Vertreter von 195 UNESCO-Mitgliedstaaten, unter ihnen fast 200 Minister aus der ganzen Welt, haben an der 39. UNESCO-Generalkonferenz vom 30. Oktober bis zum 14. November in Paris teilgenommen. Im Mittelpunkt der Beratungen standen das Programm 2018-2021 und das Budget 2018/2019 der Organisation sowie die Wahl einer neuen UNESCO-Generaldirektorin. Vertreter der Deutschen UNESCO-Kommission wirkten in der deutschen Delegation an den Verhandlungen mit. mehr...

 

Die Französin Audrey Azoulay ist neue UNESCO-Generaldirektorin. Das hat die UNESCO-Generalkonferenz am 10. November 2017 beschlossen. Sie erhielt 131 Stimmen bei 19 Gegenstimmen. Am 15. November hat die neue Generaldirektorin ihr Amt angetreten. Sie folgt der Bulgarin Irina Bokova, die die Organisation seit 2009 geführt hat. mehr...

 

Natur und Kultur


 

Die UNESCO hat am 30. Oktober die Verfahrensunterlagen und Tonbandaufnahmen des ersten Frankfurter Auschwitz-Prozesses (1963-1965) als UNESCO-Weltdokumentenerbe ausgezeichnet. Auch die aus Deutschland nominierte Constitutio Antoniniana, eine Papyrushandschrift aus dem 3. Jahrhundert n. Chr., ist jetzt UNESCO-Weltdokumentenerbe. Insgesamt hat die UNESCO 78 Dokumente neu in das Weltregister aufgenommen. mehr...

 
  • UNESCO-Weltdokumentenerbe-Urkunde für h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach. Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission hat Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin die Urkunde in Berlin überreicht. mehr...
 

Am 5. und 6. Oktober kamen im Europäischen Hansemuseum in Lübeck rund 70 Vertreterinnen und Vertreter aus 20 Ländern zusammen, um sich über die Rolle von Welterbe in Europa, nachhaltigen Tourismus und die Vermittlung von Welterbe für eine gemeinsames europäisches Selbstverständnis auszutauschen. Das Leitthema des 3. Treffens der europäischen Welterbestätten-Vereine stand mit „Sharing World Heritage“ ganz im Zeichen der Teilhabe und des bevorstehenden Europäischen Kulturerbejahres 2018. mehr...

 
  • 25 Jahre UNESCO-Welterbe Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft. Jubiläumsfestakt in Goslar. mehr...

  • 2017 sind 21 Stätten neu in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen worden. In unserer Serie porträtieren wir wöchentlich eine dieser Stätten. mehr...
 

Im Rahmen des internationalen Workshops „Erneuerbare Energien und Biosphärenreservate“ im September im Biosphärenreservat Bliesgau, sprachen wir mit Vertretern von Biosphärenreservaten zu Chancen und Ideen rund um Erneuerbare Energien. mehr...

 

Bildung


 

264 Millionen Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 17 Jahren haben weltweit keinen Zugang zu Bildung. Selbst bei den Kindern, die eine Schule besuchen, sind die Abschlussraten weiterhin gering. Das zeigt der UNESCO-Weltbildungsbericht 2017/2018 mit dem Titel „Verantwortung für Bildung“, der am 24. Oktober 2017 erschienen ist. Die Autoren des Berichts rufen Regierungen weltweit dazu auf, das Recht auf hochwertige Bildung einzulösen. mehr...

 
  • Bis 2030 werden weltweit 68,8 Millionen neue Lehrerinnen und Lehrer benötigt. Diese neuen Lehrkräfte werden aufgrund von Verrentungen und zusätzlichem Lehrkräftebedarf erforderlich sein. mehr...
 

Der internationale Kultur-Freiwilligendienst kulturweit wurde mit dem Quifd-Qualitätssiegel ausgezeichnet. Die Gutachterinnen bescheinigen dem Programm der Deutschen UNESCO-Kommission und des Auswärtigen Amts hervorragende Leistungen bei der Förderung des freiwilligen Engagements junger Menschen in der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. mehr...

 

Wissen


 

Im Jahr 2017 gab es weltweit bisher 61 Blockaden des Internets, so genannte Shutdowns, durch Regierungen. Das sind mehr als dreimal so viele Internetsperren wie noch im Jahr 2015 (18). Das stellt der UNESCO-Bericht „Weltweite Trends – Meinungsfreiheit und Medienentwicklung“ fest. mehr...

 
  • Seit 2006 weltweit 930 Journalisten aufgrund ihrer Arbeit getötet - Am 2. November war Internationaler Tag gegen die Straflosigkeit für Verbrechen an Journalisten. mehr...
 

Die UNESCO-Generalkonferenz hat heute die „Erklärung über ethische Prinzipien des Klimawandels“ im Konsens verabschiedet. Über acht Jahre hatten die 195 UNESCO-Mitgliedstaaten verhandelt, da anfangs gerade Industriestaaten mit hohen CO2-Emissionen jede Diskussion ablehnten. Deutschland hatte die Ausarbeitung der Erklärung seit 2009 unterstützt, als einer von nur wenigen Industriestaaten. mehr...

 
  • Forschung und Hochschulbildung müssen Treiber nachhaltiger Entwicklung sein - UNESCO-Leitlinien zur Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung in Paris vorgestellt. mehr...