Deutsche UNESCO Kommission e.V.

SCHRIFTGRÖSSE

Juli 2008

Wer entscheidet, an was wir uns morgen erinnern werden?

Vortrag von Joachim-Felix Leonhard anlässlich der Überreichung der Urkunde zur Eintragung des Briefwechsels Gottfried Wilhelm Leibniz' in das Register des "Memory of the World", Hannover, 1. Juli 2008

Joachim-Felix Leonhard

Am 26. Mai 1828 erschien in Nürnberg ein junger Mann, der, seinem äußeren Erscheinungsbild nach, zumindest als ungewöhnlich zu bezeichnen war: verwahrlost in der Kleidung, unstet im Auftreten, vor allem aber unfähig, sich zu äußern, wer er sei, woher er komme, was er tue, was er könne. Kaspar Hauser, wie der später von seinem Vormund Anselm Feuerbach erzogene junge Mann genannt wurde, hatte kein Gedächtnis (mehr), vielleicht bestenfalls partiell Erinnerungen und verfügte gleichwohl über eine rasche Auffassungsgabe. Er hatte keine eigene Geschichte, aber er wurde Geschichte, bestimmte das kollektive Gedächtnis der Zeitgenossen, und auch wir erinnern uns seiner, obwohl wir ihn weder kannten noch heute wissen, wer er war und woher er kam.

Was wäre denn, wenn wir selbst unser kollektives Gedächtnis verlören, wo uns Gedächtnisverlust schon im Individuellen zu schaffen macht, indem wir uns Dinge notieren und Vermerke anlegen, auch Tagebücher schreiben und Memoiren, nur, damit wir selbst – oder andere – später darauf zurückgreifen können? Was also wären wir ohne Geschichte, ohne Geschichtsschreibung, ohne Gedächtnisbildung und Erinnerungskultur? Wie stünde es um unsere Wahrnehmung des Täglichen, auch des Alltäglichen der Gegenwart, wo diese auf Erfahrungen individuell und kollektiv aufbaut? Wer aber entscheidet heute, an was wir uns, das heißt eigentlich: die nachfolgenden Generationen erinnern werden oder wollen? Wo wir nach Karl Popper heute ohnehin nicht wissen, was wir morgen wissen werden.

Gänzlich neu sind die Fragen natürlich nicht, nur waren und sind sie kultur- und zivilisationsgeschichtlich stets neu, aber immer im Sinne der Aufklärung und Schillers berühmter Jenaer Antrittsvorlesung von 1789 zu stellen, wozu und zu welchem Ende man Universalgeschichte studiere. Und keineswegs gilt heute das Wort von Hans Rothfels, wonach die Wahrheit in den Akten liege ("veritas in actis") unangefochten: nicht die formale Schriftlichkeit, sondern das inhaltliche Verständnis von Texten, aber eben auch von Bildern, Tönen, Filmen und anderen Zeugnissen bietet Garantien für Echtheit und Wahrheit. Wir sollten darüber hinaus auch an eine bei Platon überlieferte Episode, nämlich an die Warnung des Pharao denken, die dieser dem Erfinder der Schrift mit auf den Weg gab: Hatte jener noch stolz seine Erfindung gepriesen, so war er überrascht und enttäuscht zugleich, als ihm der König antwortet: "Mein Lieber, Du hast nichts zur Stärkung des Gedächtnisses erfunden, sondern zu seiner Schwächung."

Dies will im Zeitalter der Abrufbarkeit von Wissen und Inhalten per Knopfdruck, auch bei der Frage der Gedächtnisschulung in der Elemtarerziehung, aber ebenso bei der Handhabung von elektronischen Terminkalendern bedacht sein, und zwar nicht nur dann, wenn der Strom ausfällt oder im binären System der Computer die läppische Erweiterung um zwei Zahlenstellen für kurze Zeit das Problem im Übergang vom 20. zum 21. Jahrhundert darstellte: weil plötzlich nur noch wenige die älteren Programmiersprachen wie Pascal und Forsan kannten und damit ältere, aber keineswegs veraltete Kulturtechniken, um einmal das Wort "Software" zu ersetzen.

Tradition und Überlieferung, Erinnerung und Wahrnehmung sind ganzheitlich und auch selektiv zu erfahren, kognitiv und historisch; aber: werden unsere Nachfahren auf Zeugnisse unserer Zeit zurückgreifen können, auf Verträge, auf Dokumente in ihrer Vielzahl und Vielfalt, die wir ja heute synchron elektronisch und damit entmaterialisiert kommunizieren und diachron nicht wissen, ob die Datensätze von heute in 50 Jahren für die Maschine, das heißt aber genauer gesagt: für uns selbst lesbar sind?

Die Geschichte der menschlichen Zivilisation ist im Grunde genommen auch als eine Abfolge von Übergängen von Mitteilungsformen, und zwar nicht nur von mündlichen zu schriftlichen Zeugnissen, sondern auch in der Entwicklung immer neuer Technologien zu begreifen. Zeichen, in der Urgeschichte der Menschheit Mythogramme und Felszeichnungen, bildhaft einzusetzen zur Erinnerung, und Zeichen abstrakt zu entwickeln zur Sicherung von Erfahrung und Kommunikation: die Entwicklung der Schriftlichkeit diente vorzugsweise der Schaffung von Verlässlichkeit für jeweils künftige Zeiten. Es war der Übergang von Oralität zu Literalität, die intensiv unser Leben bestimmt, obwohl seit Erfindung des Telephons und audiovisueller Dokumentformen die mündliche Kommunikation – wieder – an Bedeutung gewonnen hat und eher überlagert wird von einer in der zweiten Hälfte des 20. Jh. extrem gewachsenen Visualität in Fernsehen, Werbung, Piktogrammen, Plakaten etc. bis zur graphischen Oberfläche von Personalcomputern, bei denen der Nutzer bildhaft auf Mausklick eher eigentlich reagiert denn agiert: Sind wir etwa auf dem Weg von der Oralität über die Literalität nun zu einer Visualität, gar zur Virtualität?

Alle diese Gedanken, auch die Frage, wozu man Geschichte brauche und was das Gedächtnis tauge, geraten in den Blick, wenn man an das UNESCO-Programm "Memory of the World" denkt. Dieses hat sich dem Weltdokumentenerbe zugewandt und damit nichts Geringerem als dem Gedächtnis der Menschheit – nach den schon länger bekannten Programmen des Weltkulturerbes bzw. des Weltnaturerbes. Für das "Memory of the World" sind in den vergangenen zehn Jahren auch von deutscher Seite Vorschläge erarbeitet worden, die stets einzuschätzen sind im Verhältnis zwischen nationalen und internationalen Betrachtunsgweisen. Dies geschieht in einem diffenzierten Prozess, an dessen Anfang die Bewertung durch das Deutsche Nationalkomittee steht, dem dann die internationalen Beratungen durch das International Advisory Comitee und schließlich die Entscheidungen durch die Generalversammlung der UNESCO folgen. Nicht Redundanz, sondern Relevanz hat die Überlegungen zu bestimmen. Die ausgewählten Dokumente sollen nämlich digitalisiert und über Server der UNESCO im Netzwerk verteilt, das heißt verbreitet werden "in order to have preservation (via digitalization) and better access (via word wide web)." Eine großartige Idee, fast post-babylonisch, mit Vertretern anderer Nationen, Kulturen und Religionen ins Gespräch zu kommen und sich dabei über fremde Kulturen und damit gleichzeitig über die eigene Situation Gedanken zu machen. Solche Gelegenheiten waren gegeben bei den bisherigen Treffen des International Advisory Committee in Taschkent 1997, 1999 in Wien, 2001 in Cheong-ju in Korea, 2003 in Danzig, 2005 in Lijang in China, als einige deutsche Nominierungen zu erörtern und zu vertreten waren, und zuletzt, als die Aufnahme des Briefwechsels von Gottfried Wilhelm Leibniz bei der Sitzung des Internationalen Komitees im Jahre 2007 in Pretoria in Südafrika anstand.

158 Dokumente aus vielen Ländern und Kontinenten, Sprachen, Religionen und Kulturen, aus verschiedenen Gebieten des Wissens umfasst derzeit das Weltregister dieses Programms, und vielleicht ist es reizvoll, sich einmal kurz die Vielfalt zu vergegenwärtigen: um zu erfahren, in welcher "Familie des Wissens und des Gedächtnisses" nunmehr der Briefwechsel Gottfried Wilhelm Leibniz’ angesiedelt ist. Dabei entsteht ein Bild, informativ, aber unsystematisch, nicht klassifiziert nach Epochen, Räumen und Sujets, sondern eher impressionistisch: Das Register ist keine Enzyklopädie, sondern ein Register, nicht mehr, nicht weniger.

Heute kann der interessierte Betrachter im Internet zum Beispiel ein prachtvolles armenisches Evangeliar, aufbewahrt im Matenataran-Museum in Yerevan, ebenso bestaunen wie ein Evangeliar in bosnischer Sprache, das sich heute in Bratislava in der Slowakei befindet; etwas verwundert nimmt er zu Kenntnis, dass das in Korea gegen 1377 entstandene, heute in Paris aufbewahrte und Zen-Lehren buddhistischer Priester enthaltende Buljo-Jikji das erste mit beweglichen Lettern gedruckte Buch ist – und eben nicht die rund 80 Jahre von Gutenberg gedruckte 42-zeilige Lateinische Bibel, die als Prachtexemplar der Niedersächsichen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen gemeinsam mit dem koreanischen Buch 2003 in das "Memory of the World"-Register aufgenommen wurde; 80 Jahre bei 12000 Kilometern Entfernung – die Erfindung irgendwie in der Luft gelegen haben. Eine in der Tschechischen Nationalbibliothek befindliche, die Erde als Scheibe darstellende Weltkarte des 'Ibn al-Wardi beschreibt die seinerzeitige Welt ebenso wie die berühmte Waldseemüller-Karte, auf der zum ersten Male der Name "Amerika" auftaucht und die heute in der Library of Congress in Washington aufbewahrt wird. Eine Sammlung von alten Postkarten liefert uns Bilder – und Einsichten in das Westafrika der Kolonialsierung: sie zeigt uns die Konstruktion einer Lehmmoschee in Mali wie sie auch Blicke auf die Geschichte der Sklaverei im Senegal eröffnet. Aus den Phonogrammarchiven in Wien und Berlin sind Sprachproben vom Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts registriert, die mit abenteuerlich anmutenden Trichtergeräten im Papua-Neuguinea und in Afrika aufgenommen wurden: das Wort wurde zum Ton, das gesprochene Wort konserviert, wo die Sprachen selbst längst erloschen sind und Untergang von Sprachen den Verlust historischer Identitäten bedeutet. Eine Postkartensammlung aus Ägypten zeigt uns, wie es beim Bau des Suez-Kanals zuging, eine medizinische Handschrift aus Indien in Tamil beschreibt Diagnosen und Therapien, mit denen man in Südasien Krankheiten und Gebrechen vor Jahrhunderten zu heilen pflegte – und es zum Teil traditionell heute noch tut. Frühgeschichtliche Inschriften aus den Philippinen stehen als Zeugnisse menschlicher Zivilisationsgeschichte neben hetitischen Keilschriften aus Bogazköy; ein die Einnahmen und Steuern verzeichnender "Codice Tributos de Mizquiahuala Poinsett 1" der Azteken aus der Nationalbibliothek für Anthropologie und Geschichte in Mexiko-Stadt beeindruckt uns – weil auf ihm die abzuliefernden Steuern und Gegenstände gleich mit abgebildet sind. Die Briefe Mao Zedongs an den 14. Dalai Lama sind auch Jahrzehnte nach ihrem Entstehen von mehr als "nur" lokalem Interesse, was in gleicher Weise für die Korrespondenz zwischen dem pakistanischen Präsidenten Ali Jinnah und dem uns bekannte(re)n Mahatma Gandhi gilt. Die Aufzeichnungen von James Cook, das Patent von Kalman Tihanyi von 1926 für den Bau des ersten Radioskops aus Ungarn, der Autograph von Beethovens 9. Symphonie, die bekanntlich in nicht wenigen Ländern zur Nationalhymne wurde, der Nachlass Fredric Chopins, das "Archiv der Verschollenen, weil von der Militärjunta in Chile vernichteten Menschen, Plakate aus dem Russland der Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert, der Film "Metropolis", den wir als Entwurf der Massensgesellschaft aus dem Jahre 1926 heute mit anderen Augen wieder neu sehen, die Verbindung von topographischem Weltkulturerbe der Reichenau-Klöster mit dem heute auf verschiedene Bibliotheken verteilten Weltdokumentenerbe in Gestalt der einmaligen Handschriften aus ottonischer Zeit: ich breche ab und stelle fest: in diese Vielfalt des Gedächtnisses der Menschheit passt der Briefwechsel Gottfried Wilhelm Leibnizens gut, genauer: sogar sehr gut, weil Leibniz es war, der schon lange vor unserer Zeit, aus dem Grundgedanken der Aufklärung das Wichtige und Richtige gesagt hat: in einer Denkschrift von eigener Hand, gesandt an Herzog August, und wohlgemerkt: promemoria betitelt, vom November 1680, schreibt er: "Une Bibliothèque doit estre un inventaire general, un soulagement de la memoire, un Archif imprimé, un raccurci des plus belles pensées des plus grands hommes,…" ("Eine Bibliothek soll sein ein allgemeines Inventar, eine Unterstützung des Gedächtnisses, ein gedrucktes Archiv, ein Abriss der besten Gedanken bedeutender Männer, …"; Niedersächsiche Landdesbibliothek, LH XL 6 Bl., 1 Bl. 2 o, zitiert nach Günter Scheel, Drei Denkschriften von Leibniz aus den Jahren 1680 bis 1702 über den Charakter, den Nutzen und die finanzielle Ausstattung der Hannoverschen Bibliothek, in: Die Niedersächsische Landesbibliothek in Hannover: Entwicklung und Aufgaben, Hrsg. von W. Totok u. K.-H. Weimann, Frankfurt 1976, S. 63f).

"Das Leben verstehen," sagt Sören Kierkegaard, "heißt, rückwärtig Betrachtungen vorzunehmen, das Leben aber zu leben heißt, nach vorne zu sehen".  Im global village der Informationsgesellschaft, die nicht selten als Wissensgesellschaft apostrophiert wird und die doch wesentlich eine Bildungsgesellschaft ist, in dieser Zeit mit ihren gewaltigen Wachstumsraten des auf Papier oder im Internet veröffentlichten Wissens fragt man sich, wie sich dieses Wissen in Bibliotheken, Archiven und Museen angehäuft hat und wozu diese Informationsflut noch führen mag, die Quantität vor Qualität setzt und bei der man sich zunehmend wie der antike Sisyphus vorkommt, der zwar den Fels den Berg hinauf bewegt, aber am Ende der Schwere des Steins unterliegt.

Die schon früh geäußerte Sorge bzw. Klage über "zuviel Kommunikation", "es sei des Bücherschreibens kein Ende mehr", liest man schon im Alten Testament, Buch der Prediger, 12,2, und auch Leibniz, für den das gesammelte Wissen, wie gesagt, ein "archif génerale de mémoire" sein sollte, also ein aus Bibliotheken, Archiven, Kunstkabinetten und Museen zusammengesetztes geistig-kulturelles "Gedächtnis", und Goethe machten sich Sorgen um zu viele Publikationen. Leibniz bezeichnete Sammlungen als "Schatzkammern des menschlichen Geistes", Goethe als "großes Kapital, das geräuschlos unberechenbare Zinsen spendet". Beide Bilder entsprechen im Grunde der modernen Auffassung von Gedächtnis als Leistungen des Behaltens (retention), der Erinnerung (recall) und Wiedererkennung (recognition). Und genau an diesem Punkt scheint der pädagogische Ansatz gegeben zu sein, zu Analyse und Kritik zu gelangen, das Unwesentliche vom Wesentlichen zu unterscheiden, Echtheit und Wahrheit zu erkennen lernen: dies kann "nur" über einen kontinuierlichen Bildungsprozess erfolgen, der umso schwerer erscheint, als die Bildhaftigkeit der Informationsvermittlung durch Fernsehkanäle und Internet deutlich zugenommen hat und Schüler heute schnell für bare Münze halten, was ihnen Wikipedia und andere offerieren, und damit leicht in Gefahr geraten, bei dieser Form von Beschränkung nicht mehr über den Tellerrand hinausschauen zu können.

Stets ist die Wissensvermittlung in Inhalt und Form evolutionär gewesen, stets ist die "Vergangenheit für alle Gesellschaften eine lebendige Vergangenheit gewesen, etwas, was man Tag für Tag, im Leben immerfort und bis in alle Ewigkeit brauchte", wie der Historiker J. H. Plumb in seinen Betrachtungen zur Zukunft der Geschichte schrieb. Weiter heißt es bei ihm: "Je belesener und gelehrter eine Gesellschaft ist, desto komplizierter und machtbezogener werden die Zwecke, für welche die Vergangenheit benutzt wird." Schon ein anderer, Lessing, hatte früher gemeint: "Die Geschichte soll nicht das Gedächtnis belasten, sondern den Verstand erleichtern." Belesener und gelehrter wurde, wurden die Gesellschaft(en), aber gerade deswegen darf es eine kollektive Amnesie nicht geben. Wir wissen "eben heute nicht, was wir morgen wissen werden", bemühen wir zum zweiten Male Karl Popper, aber wir haben umso mehr unser Augenmerk auf die Wechselwirkung von Aneignung und Lernen, von individueller und kollektiver Gedächtnisbildung in der Wahrnehmung von Geschichte – und Geschichten zu legen.

Die Verleihung der Urkunde zur Eintragung des Briefwechsels Gottfried Wilhelm Leibniz’ in das Weltregister des Gedächtnisses der Menschheit ist ein Anlass zum Feiern für alle, die für dieses spezielle "achif general de memoire" Verantwortung und Sorge tragen: für das Land Niedersachsen als Träger der heute nach dem großen Denker genannten Bibliothek und für die Bibliothek selbst, die sich fachlich um die Aufbewahrung und Nutzung kümmert. Ein solcher Tag bietet aber auch – sicher im Sinne Gottfried Wilhelm Leibniz’ – Gelegenheit, in die Diskussion zur Kultur und Bildung unserer Zeit einzutreten. Es ist vieles, alles – "panta rhei" – im Fluss, Gedächtnis und Geschichte, Erinnerung und Wahrnehmung. Das Ziel erinnert aber an den Titel von Leibnizens Denkschrift an Herzog August: Promemoria. Seit über Tausenden von Jahren.

Staatssekretär a.D. Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard ist Präsident der Von Behring-Röntgen-Stiftung in Marburg. Er ist Vorsitzender des Deutschen Nominierungskomitees für das UNESCO-Programm "Memory of the World".


unesco heute online • Redaktion: Dieter Offenhäußer / Kurt Schlünkes
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