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Hauptversammlung

Die Hauptversammlung besteht aus den Mitgliedern der Deutschen UNESCO-Kommission. Sie berät über das laufende und zukünftige Programm der UNESCO und über den Beitrag der Bundesrepublik Deutschland zum UNESCO-Programm. Sie bestimmt die Richtlinien für die Tätigkeit der Kommission und ihrer Organe. Sie wählt alle zwei Jahre das Präsidium, den Vorstand und die Mitglieder (diese für vier Jahre). Die Hauptversammlung findet einmal jährlich statt. 

Hauptversammlung 2016

Die 76. Hauptversammlung der Deutschen UNESCO-Kommission fand am 16. und 17. Juni 2016 in Potsdam statt. Thema der öffentlichen Veranstaltung im Rahmen der Hauptversammlung war "Bildungspolitik und die Agenda 2030". Vor dem Hintergrund der aktuellen Verhandlungen zu TTIP verabschiedete die Hauptversammlung die Resolution "Vielfalt von Kultur, Medien, Wissenschaft und Bildung in internationaler Handelsordnung respektieren".

Alle Menschen weltweit sollen bis 2030 eine chancengerechte, inklusive und hochwertige Bildung sowie Möglichkeiten zum lebenslangen Lernen erhalten. Dies ist Ziel der Bildungsagenda 2030, die integraler Bestandteil der Globalen Nachhaltigkeitsagenda der Vereinten Nationen ist. Die Weltgemeinschaft hat im September 2015 damit erstmals eine ambitionierte Bildungsagenda verabschiedet, die alle Mitgliedstaaten – Industrie- und Entwicklungsländer gleichermaßen – adressiert. Aus diesem Anlass widmete sich die öffentliche Veranstaltung der 76. Hauptversammlung der Deutschen UNESCO-Kommission der Frage, was dies für die deutsche Bildungspolitik bedeutet. Die Festrede hielt Prof. Dr. Dr. h.c. Julian Nida-Rümelin von der Ludwig-Maximilians-Universität München. In der anschließenden Diskussion ging es um die Perspektiven der Bildungspolitik.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Verhandlungen zur Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft TTIP und zum Vertragstext des Wirtschafts- und Handelsabkommens mit Kanada CETA verabschiedete die Hauptversammlung die Resolution "Vielfalt von Kultur, Medien, Wissenschaft und Bildung in internationaler Handelsordnung respektieren". Darin fordert die DUK ein zukunftsfestes "Recht auf Regulierung".

Ein zukunftsfestes "Recht auf Regulierung" muss für die Bereiche Kultur, Medien, Wissenschaft und Bildung in der internationalen Handelsordnung verankert werden. Insbesondere das in der UNESCO-Konvention zur Vielfalt kultureller Ausdruckformen verankerte Recht aller Staaten auf eine eigenständige Kultur- und Medienpolitik muss in bilateralen und multilateralen Investitions- und Handelsverträgen künftig deutlich stärker berücksichtigt werden. Die von der Hauptversammlung der Deutschen UNESCO-Kommission verabschiedete Resolution unterstreicht, dass kulturelle und audiovisuelle Güter und Dienstleistungen wesentlich für die gesellschaftliche Weiterentwicklung sind. Unabhängig von der technologischen Übertragungsform sind sie Träger von Werten und Lebensentwürfen und dürfen deshalb nicht ausschließlich wie Waren behandelt werden.

Die 76. Hauptversammlung fand in Kooperation mit der Stadt Potsdam statt.

Weitere Informationen:

Pressemitteilung

Resolution der 76. Hauptversammlung


Hauptversammlung 2015

75. Hauptversammlung der Deutschen UNESCO-Kommission in Regensburg
© Hans J. Aubert

Die 75. Hauptversammlung der Deutschen UNESCO-Kommission fand vom 17. bis 18. September 2015 in Regensburg statt. Sie widmete sich dem Thema "70 Jahre UNESCO –  wie weiter? Gestaltungsperspektiven für die Weltgesellschaft". Die Hauptversammlung verabschiedete drei Resolutionen zur Umsetzung der UN-Bildungsziele 2030 in Deutschland, zum Transatlantischen Freihandelsabkommen (TTIP) und zum Schutz gefährdeter Welterbestätten.

Hauptversammlung 2014

'Chancen der neuen Entwicklungsagenda der Vereinten Nationen'
© vege/Fotolia.com

Die 74. Hauptversammlung der Deutschen UNESCO-Kommission fand am 20. und 21. Oktober 2014 in Frankfurt am Main statt. Thema war: "Chancen der neuen Entwicklungsagenda der Vereinten Nationen – Die Rolle der UNESCO". Die Hauptversammlung verabschiedete ein Memorandum zur Post-2015-Entwicklungsagenda sowie zwei Resolutionen zu 10 Jahre Bildung für nachhaltige Entwicklung in Deutschland und zum Handel mit geraubten Kulturgütern".

Hauptversammlung 2013

'Die UNESCO in der Staatengemeinschaft des 21. Jahrhunderts' ist Thema der 73. Hauptversammlung der DUK
© Marcel Schauer/fotolia.com

Die 73. Hauptversammlung, die vom 22. bis 23. Mai 2013 in Bonn stattfand, widmete sich dem Thema "Europa in der Staatengemeinschaft des 21. Jahrhunderts". Rund 100 Experten aus Politik, Wissenschaft, Kultur und Bildung diskutierten, wie Deutschland und Europa die globalen Entwicklungen einer neuen Weltordnung im Forum der UNESCO mitgestalten können. Die Hauptversammlung verabschiedete die Bonner Resolution: "Kulturelle Vielfalt bei EU-USA-Freihandelsabkommen wahren".

 
Hauptversammlung 2012

Weltkulturerbe Stralsund
© Hans-J. Aubert

Die 72. Hauptversammlung der Deutschen UNESCO-Kommission am 21. und 22. Juni 2012 in Stralsund stand im Zeichen des 40-jährigen Jubiläums der UNESCO-Welterbekonvention. Zum Festakt im Theater Vorpommern kamen am 21. Juni rund 500 Gäste aus Politik, Wissenschaft, Bildung und Kultur. Die Hauptversammlung verabschiedete die Resolution "40 Jahre UNESCO-Welterbe – Deutschlands Beitrag zum Erhalt des Kultur- und Naturerbes der Welt stärken".

 
Hauptversammlung 2011

Empfang des Bundespräsidenten Christian Wulff im Schloss Bellevue
© DUK

Die 71. Hauptversammlung der Deutschen UNESCO-Kommission tagte am 23. und 24. Juni 2011 in Berlin. Sie verabschiedete zwei Resolutionen zur Stärkung der inklusiven Bildung in Deutschland und zu den Potenzialen sozialer Medien für die Arbeit der UNESCO. Auf der Hauptversammlung 2011 stand die 60-jährige Mitgliedschaft Deutschlands in der UNESCO im Mittelpunkt. Mit einem Empfang beim Bundespräsidenten und einem Festakt im Auswärtigen Amt wurde das Jubiläum gefeiert.

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