3. Mai: Welttag der Pressefreiheit
Auf Vorschlag der UNESCO hat die UN-Generalversammlung 1993 den internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai ausgerufen. Dieser Tag erinnert an die "Erklärung von Windhoek", die 1991 mit dem Ziel der Förderung einer unabhängigen und pluralistischen Presse in Winhoek/Namibia verabschiedet wurde. Er erinnert aber auch an die Verletzung von Informations- und Freiheitsrechten in vielen Staaten der Welt.
Nicht nur in totalitären Staaten gibt es Anschläge auf die völkerrechtlich garantierte Presse- und Meinungsfreiheit, werden Journalistinnen und Journalisten mit Gewalt und Terror unter Druck gesetzt und mit Strafen belegt. Medien werden zensiert oder verboten. Besorgnis erregend ist, dass immer häufiger Journalisten bei der Ausübung ihres Berufes ums Leben kommen.
Die Botschaft des 3. Mai lautet, dass jeder Journalist überall auf der Welt das Recht haben muss, frei und ohne Angst berichten zu können. Eine Beschränkung der Pressefreiheit ist immer auch eine Beschränkung der Demokratie.
Die UNESCO verleiht jährlich den Guillermo Cano-Preis für besondere Verdienste um die Pressefreiheit.
Welttag der Pressefreiheit 2010
UNESCO Website zum Welttag der Pressefreiheit
Freedom of Information: the Right to Know
Botschaft der UNESCO-Generaldirektorin zum Welttag der Pressefreiheit
UNESCO-Preis für Pressefreiheit an Mónica González Mujica
(Pressemitteilung der UNESCO vom 14. April 2010)
UNESCO erinnert an getötete Journalisten
Weitere Informationen:
The New Paradox – the Freedom of the Press in a Globalized World
Verena Metze-Mangold
Tag der Pressefreiheit
Dieter Offenhäußer
