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41. Sitzung des UNESCO-Welterbekomitees

Das UNESCO-Welterbekomitee tagt vom 2. bis 12. Juli 2017 im polnischen Krakau. In diesem Jahr sind 35 Stätten für die UNESCO-Welterbeliste nominiert. Deutschland hat die Höhlen der ältesten Eiszeitkunst sowie den Naumburger Dom und die hochmittelalterliche Kulturlandschaft an Saale und Unstrut nominiert. Darüber hinaus wird über die Erweiterung der bestehenden Welterbestätte „Das Bauhaus und seine Stätten in Weimar und Dessau“ entschieden.  Das Welterbekomitee befasst sich im Rahmen seiner 41. Sitzung auch mit dem Schutz gefährdeter Welterbestätten und der Weiterentwicklung des Welterbeprogramms. Der Erhaltungszustand von 99 eingeschriebenen Stätten und 55 Stätten auf der Liste des gefährdeten Welterbes wird geprüft. Die Konferenz wird live im Internet übertragen.

Nominierungen 2017

Für die UNESCO-Liste des Kultur- und Naturerbes der Welt sind in diesem Jahr unter anderem die Daurischen Landschaften der Mongolei und der Russischen Föderation, die Altstadt von Ahmedabad, der englische Lake District in Großbritannien sowie der Nationalpark Los Alerces in Argentinien nominiert. Erstmals schlagen Angola mit der Altstadt von M’banza Kongo und Eritrea mit der Modernistischen Stadt Asmara Stätten für die Welterbeliste vor.

Aus Deutschland stehen die folgenden Nominierungen zur Entscheidung:

Erhaltungszustand von Welterbestätten

Das Welterbekomitee wird in diesem Jahr den Erhaltungszustand von 99 der insgesamt 1.052 Welterbestätten diskutieren, insbesondere von den 55 Stätten auf der Liste des gefährdeten Welterbes, unter ihnen alle sechs Welterbestätten Syriens.
Des Weiteren wird über die Eintragung der folgenden fünf Stätten in die Liste der gefährdeten Welterbes beraten:

Der Comoé Nationalpark in Côte d'Ivoire soll aufgrund von erfolgreichen Schutzmaßnahmen voraussichtlich von der Liste des gefährdeten Welterbes gestrichen werden.
Neben Einzelmaßnahmen wird das Komitee außerdem thematische Programme sowie internationale Finanzierungsprojekte diskutieren, mit denen Staaten beim Schutz und Erhalt ihrer Welterbestätten unterstützt werden sollen.

Presseakkreditierung

Vertreterinnen und Vertreter der Presse sind eingeladen, an der Welterbekomiteesitzung teilzunehmen. Einen Registrierungscode erhalten Sie von media(at)41whckrakow2017.pl. Die Registrierung erfolgt über die Konferenzwebseite.

Hintergrundinformationen

Das UNESCO-Welterbekomitee, das sich aus 21 gewählten Vertragsstaaten der Welterbekonvention zusammensetzt, entscheidet jährlich über die Einschreibung neuer Kultur- und Naturstätten in die Welterbeliste sowie über Erweiterungsanträge. Bisher stehen auf der Liste des UNESCO-Welterbes 1.052 Kultur- und Naturstätten in 165 Ländern. Deutschland verzeichnet bislang 41 Welterbestätten. Kriterien für die Anerkennung als UNESCO-Welterbe sind unter anderem der außergewöhnliche universelle Wert der Stätte und ein Managementplan, der die Erhaltung des Erbes für zukünftige Generationen sicherstellt. Mit der Einschreibung in die Welterbeliste verpflichten sich die Vertragsstaaten, die Welterbestätten auf ihrem jeweiligen Staatsgebiet zu schützen und somit für künftige Generationen zu bewahren.

Dokumente

Alle Arbeitsdokumente des Welterbekomitees sind online verfügbar.

Terminübersicht

Nominierungen für die UNESCO-Welterbeliste

Evaluierungen von Nominierungen von Kulturstätten und gemischten Stätten

Evaluierungen von Nominierungen von Naturstätten und gemischten Stätten

Berichte zum Erhaltungszustand von Stätten auf der Liste des gefährdeten Welterbes

Berichte zum Erhaltungszustand von Stätten auf der Welterbeliste

Berichte zum Erhaltungszustand, die nach aktuellem Planungsstand im Rahmen der Welterbekomiteesitzung diskutiert werden (Änderungen sind auch während der Sitzung noch möglich). Die Entscheidungsvorlagen der in diesem Dokument nicht genannten Stätten werden vom Komitee voraussichtlich ohne Diskussion verabschiedet.

Weitere Informationen

Folgen Sie der Komiteesitzung:

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