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Zwischenstaatlicher Ausschuss zum Immateriellen Kulturerbe tagt 2017 in Jeju

Vom 4. bis 9. Dezember 2017 findet die 12. Tagung des Zwischenstaatlichen Komitees für die Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes im südkoreanischen Jeju statt. Das Komitee entscheidet unter anderem über 34 Nominierungen für die repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes.

Der Orgelbau und die Orgelmusik in Deutschland wurden am 7. Dezember in die UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Die weiteren bisherigen Neuaufnahmen finden Sie hier (wird laufend aktualisiert).

Englischsprachiges Press Kit

Deutsche Nominierung

Bei der Tagung wird über die Aufnahme der deutschen Nominierung "Orgelbau und -musik" in die Repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit entschieden. Deutschland hat am 30. März 2016 die Nominierung "Orgelbau und -musik" für die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit bei der UNESCO eingereicht (Nominierungsformular / Videoclip). 400 handwerkliche Orgelbaubetriebe mit etwa 2.800 Mitarbeitern, 180 Lehrlingen sowie 3.500 hauptamtlichen und zehntausenden ehrenamtlichen Organisten prägen das Handwerk und die Kunst des Orgelbaus und der Orgelmusik in Deutschland. Ungefähr 50.000 Orgeln sind derzeit hierzulande im Einsatz. mehr...

Dokumente

Alle Arbeitsdokumente des Zwischenstaatlichen Ausschusses sind online verfügbar.

Terminübersicht

Vorläufiger Ablaufplan der zwölften Sitzung des Zwischenstaatlichen Ausschusses

Nominierungen für die internationale Repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes

34 Nominierungen

Empfehlungen des Bewertungsausschusses für die 34 Nominierungen (inkl. Nominierung „Orgelbau und Orgelmusik“)

Nominierungen für die Liste des dringend erhaltungsbedürftigen Immateriellen Kulturerbes

6 Nominierungen

Nominierungen für das Register guter Praxisbeispiele der Erhaltung Immateriellen Kulturerbes

3 Nominierungen

Zwischenstaatlicher Ausschuss für das Immaterielle Kulturerbe

Der Zwischenstaatliche Ausschuss für Immaterielles Kulturerbe setzt sich aus 24 gewählten Vertragsstaaten der UNESCO-Konvention zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes zusammen. Er entscheidet jährlich über die Aufnahme von Kulturformen in die Listen des Immateriellen Kulturerbes.

Listen des Immateriellen Kulturerbes

Inzwischen sind 365 Formen des Immateriellen Kulturerbes auf der internationalen Repräsentativen Liste eingetragen, 47 Elemente auf der Liste des dringend erhaltungsbedürftigen Immateriellen Kulturerbes und 17 Einträge im Register Guter Praxisbeispiele zur Erhaltung Immateriellen Kulturerbes.

Kriterien für die Anerkennung

Kriterien für die Anerkennung sind unter anderem eine nachweisbare Lebendigkeit und eine identitätsstiftende Bedeutung der Kulturform für die Trägergemeinschaft, die Entwicklung von Erhaltungsmaßnahmen sowie eine weitreichende Beteiligung der Trägergemeinschaft. Voraussetzung für die Aufnahme in eine der drei UNESCO-Listen ist die Eintragung in ein nationales Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes. Mit der Einschreibung verpflichten sich die Vertragsstaaten, das Immaterielle Kulturerbe auf ihrem jeweiligen Staatsgebiet zu fördern.

Was ist Immaterielles Kulturerbe?

Zum Immateriellen Kulturerbe zählen lebendige Traditionen aus den Bereichen Tanz, Theater, Musik, mündliche Überlieferungen, Naturwissen und Handwerkstechniken. Seit 2003 unterstützt die UNESCO den Schutz, die Dokumentation und den Erhalt dieser Kulturformen. Bis heute sind 174 Staaten dem UNESCO-Übereinkommen zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes beigetreten. Deutschland ist seit 2013 Vertragsstaat.

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