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Pressemitteilung, 12. Juni 2014

UNESCO erweitert Biosphärenreservat Rhön

Internationaler Rat erkennt 13 neue Biosphärenreservate an

Die UNESCO hat heute einer Erweiterung des Biosphärenreservats Rhön im Dreiländereck Thüringen, Hessen und Bayern zugestimmt. Damit vergrößert sich der Flächenanteil im Freistaat Bayern um fast die Hälfte. Das gab der Internationale Koordinationsrat des UNESCO-Programms "Der Mensch und die Biosphäre" (MAB) auf seiner Tagung in der schwedischen Stadt Jönköping bekannt. Künftig gehören zum Biosphärenreservat Rhön 22 weitere bayerische Gemeinden, darunter Bad Kissingen, Bad Neustadt, Mellrichstadt und Hammelburg.

Die UNESCO hat außerdem 13 neue Gebiete in Europa, Südamerika und Asien als Biosphärenreservate anerkannt. Die Regionen sind repräsentative Kulturlandschaften mit einer Vielfalt an Ökosystemen.  Das englische Seebad Brighton mit seiner Kalksteinküste gehört ebenso dazu wie der nordkoreanische Berg Chilbo.  Unter den neuen Biosphärenreservaten sind auch die pflanzenreichen "Minami Alpen" in Japan und die für Brutvögel wichtige Steppenlandschaft "Pampa-Quebradas del Norte" in  Uruguay.  Zudem wurden drei Biosphärenreservate von der Liste gestrichen. Weitere Streichungen sind möglich. Der Koordinierungsrat tagt bis Freitag.

Das Weltnetz der UNESCO-Biosphärenreservate umfasst nach heutigem Stand 631 Gebiete in 119 Ländern, darunter der australische Ayers Rock, die Galápagos-Inseln und die äthiopische Region Kafa. In Deutschland gibt es 15 UNESCO-Biosphärenreservate von Südost-Rügen bis zum Berchtesgadener Land. Ein entscheidendes Kriterium für die Aufnahme in das globale Netzwerk ist ein strategisches Konzept zur Förderung nachhaltiger Entwicklung. Es setzt voraus, dass die Bewohner der Biosphärenreservate ihr Leben im Einklang mit der Natur gestalten.

Seit 1971 entwickelt das UNESCO-Programm "Der Mensch und die Biosphäre" Konzepte, wie Regionen umweltverträglich und ressourcenschonend wirtschaften können. Wichtiges Instrument des Programms sind weltweit die Biosphärenreservate. In diesen nachhaltigen Modellregionen lösen die Verwaltungen, Unternehmen und Bewohner gemeinsam Interessenkonflikte etwa bei Klimaschutz, Straßenbau und Landnutzung. Der MAB-Rat entscheidet jährlich über die Anerkennung und Erweiterung von Biosphärenreservaten. 

Weitere Informationen:

Biosphärenreservat Rhön 

Weltweite Liste der Biosphärenreservate

Bildergalerie auf unesco.org:

Neue Biosphärenreservate

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