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Daten und Fakten: Kultur- und Kreativwirtschaft

Daten stammen aus den folgenden Publikationen:

UNESCO-Bericht "Re | Shaping Cultural Policies: A Decade Promoting the Diversity of Cultural Expressions for Development"  

UNESCO-Bericht "The Globalisation of Cultural Trade: A Shift in Cultural Consumption – International flows of cultural goods and services 2004-2013"  

Bericht "Cultural Times – The First Global Map of Cultural and Creative Industries", der von der UNESCO, CISAC und EY herausgegeben wurde

  • Die weltweite Kultur- und Kreativwirtschaft generiert jährlich 2.250 Milliarden US-Dollar an Wert, also 3 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts. Ihre Umsätze sind höher als die Umsätze von Telekommunikationsunternehmen weltweit.
  • Die höchsten Umsätze der Kultur- und Kreativwirtschaft werden in den drei Sektoren Fernsehen mit 477 Milliarden US-Dollar, den bildenden Künsten mit 391 Milliarden US-Dollar sowie Zeitungen und Magazinen mit 354 Milliarden US-Dollar erzielt.
  • Die weltweite Kultur- und Kreativwirtschaft schafft 29,5 Millionen Arbeitsplätze auf der ganzen Welt. Das sind mehr Arbeitsplätze als in der Automobilindustrie in Europa, Japan und den USA zusammen.
  • Von den insgesamt 29,5 Millionen Arbeitsplätzen sind 6,73 Millionen in den bildenden Künsten, 3,67 Millionen im Buch- und Verlagswesen und 3,98 Millionen in der Musikindustrie angesiedelt.
  • Der Wert aller Kulturgüterexporte lag 2013 bei 212,8 Milliarden US-Dollar im Vergleich zu 108,4 Milliarden US-Dollar im Jahr 2004. Der Exportwert von Entwicklungsländern hat sich in diesem Zeitraum mehr als verdreifacht, von 27,7 Milliarden US-Dollar auf 99,3 Milliarden US-Dollar. Entwicklungsländer halten damit 2013 einen Anteil von 46,7 Prozent der Exporte. Dieser ist jedoch hauptsächlich durch die Exporte aus China und Indien begründet. Der Rest der Entwicklungsländer hält nur einen Anteil von 19,5 Prozent der weltweit exportierten Kulturgüter.
  • China führt den Handel mit Kulturgütern an, gefolgt von den USA. 2013 hatten Chinas Kulturgüterexporte einen Wert von 60,1 Milliarden US-Dollar und waren damit mehr als doppelt so hoch wie die der USA mit 27,9 Milliarden US-Dollar. Während die USA nicht mehr an der Spitze der Kulturgüterexporte stehen, sind sie weiterhin führend bei den Importen dieser Güter.
  • Generell nimmt die Rolle der Industriestaaten bei Kulturgüterexporten ab. Sie dominieren jedoch weiterhin die Importströme. Gleichzeitig nimmt die Bedeutung von Wachstumsmärkten zu. Die Türkei und Indien beispielsweise zählen mittlerweile weltweit zu den Top 10 Kulturgüterexporteuren.
  • Industriestaaten verantworten 82 Prozent des Handels mit Büchern und Zeitschriften, Entwicklungsländer 18 Prozent. Bemerkenswert ist ein deutlicher Anstieg des Handels mit kulturellen Gütern und Dienstleistungen innerhalb der Pan-Arabischen Freihandelszone von 15 Prozent im Jahr 2004 auf 58 Prozent im Jahr 2013.
  • Das Kunsthandwerk findet sich unter den zehn am meisten auf dem Weltmarkt gehandelten Kulturgütern. Der Handel mit Goldschmuck spielt dabei eine wichtige Rolle. Goldschmuck im Wert von über 100 Milliarden US-Dollar wurde im Jahr 2013 exportiert.
  • Auch der Handel mit Statuen, Statuetten und Gemälden nimmt weiter an Wert zu. Ihr Anteil am Kunsthandwerkhandel betrug im Jahr 2013 rund 19 Milliarden US-Dollar.
  • Die Digitalisierung von Produkten wie Filmen, Musik oder Zeitungen hatte zwischen 2004 und 2013 deutliche Auswirkungen auf diese Industrien. Ihre Produkte wurden durch die neuen elektronischen Vertriebswege zunehmend in den Bereich der kulturellen Dienstleistungen überführt. Oft werden sie als webbasierte Abonnements verkauft. Dadurch steigt der Marktanteil audiovisueller Dienste weiter, der Anteil der Güter sinkt jedoch. So nahm zum Beispiel der Schallplattenhandel zwischen 2004 und 2013 um 27 Prozent ab. Der Handel mit Filmen sank sogar um 88 Prozent, da hier der Webdownload eine besonders attraktive Alternative ist.
  • Mit einer einzigartigen Dichte des kulturellen Erbes, über 5.500 Kunstschulen, sieben der weltweit am häufigsten besuchten Museen und einer Reihe von für die Kulturgüterproduktion bedeutenden Unternehmen ist Europa nach der Region Asien-Pazifik der zweitgrößte Markt für Kultur- und Kreativleistungen.
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