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Preise und Stipendien für Naturwissenschaftler

Folgende Preise verleiht die UNESCO im Kontext ihres naturwissenschaftlichen Programms:

  • Hoch dotiert und mit besonderem Ansehen verbunden ist der seit 1998 verliehene L’Oréal-UNESCO Preis für Frauen in der Wissenschaft (For Women in Science). Nähere Informationen dazu erhalten Sie hier.
  • Zum Programm "For Women in Science" gehört auch ein internationales Stipendienprogramm für Nachwuchswissenschaftlerinnen. Mehr dazu hier.
  • Seit 2006 gibt es im Rahmen von "For Women in Science" zudem ein Förderprogramm für Nachwuchswissenschaftlerinnen mit Kindern, die in Deutschland arbeiten. Dreimal 20.000 Euro werden jährlich ausgelobt. Mehr dazu hier und unter www.fwis-programm.de.
  • Der Sultan Qabus Preis für Umweltschutz wird seit 1991 alle zwei Jahre verliehen und ist mit einem Preisgeld zwischen 15.000 und 20.0000 US-$ dotiert. Der Stifter Sultan Qabus Bin Said von Oman möchte mit dem Preis herausragende Beiträge zum Umweltschutz honorieren.
Hoimar von Ditfurth erklärt das Erdmagnetfeld in "Querschnitte" © ZDF/Wolfgang Bruns
  • Der Kalinga Preis ehrt besondere Verdienste von Personen, die Wissenschaft allgemein verständlich für die Öffentlichkeit machen. Der Preis wurde 1952 von der indischen Kalinga-Stiftung gestiftet und wird alle zwei Jahre am Weltwissenschaftstag im November verliehen. Preisträger der Vergangenheit waren entweder selbst Wissenschaftler, ausgebildete Journalisten oder Schriftsteller; sie haben entweder die internationale Dimension der Wissenschaft oder ihre Bedeutung für das gesellschaftliche Wohl betont. Kandidaten müssen auf Empfehlung eines einschlägigen Verbandes über die UNESCO-Nationalkomissionen eingereicht werden. der Preis umfasst neben dem Preisgeld von 2.000 US-$ eine Indienreise. Zu den Preisträgern gehören neben Louis de Broglie, Bertrand Russell und Konrad Lorenz zwei Deutsche:
Karl v. Frisch, © Naturkundemuseum Berlin

Prof. Dr. Hoimar von Ditfurth, Preisträger 1980. 

Prof. Dr. Karl von Frisch, Preisträger 1959.

  • Der MAB-Preis für Nachwuchswissenschaftler wird seit 1989 jährlich an 10 Forscher unter 40 Jahren verliehen, er ist mit maximal 5.000 US-$ dotiert. Er ermuntert zu Forschungsprojekten in Biosphärenreservaten oder über das Konzept von Biosphärenreservaten und regt an, sich an interdisziplinären (MAB-) Projekten zu beteiligen. Bewerbungen müssen über das MAB-Nationalkomitee oder über die UNESCO-Nationalkommission eingereicht werden.
  • Der UNESCO/Äquatorialguinea-Preis für Forschung in den Life Sciences wurde 2008 beschlossen. Er wurde 2012 neu benannt und trotz breiter Kritik am Stifter einmal verliehen.
  • Der Carlos J. Finlay Preis for Mikrobiologie ist mit 5.000 US-$ dotiert und wurde von  1980 bis 2004 alle zwei Jahre verliehen. Der Namensgeber des Preises, der kubanischen Tropenarzt Carlos Juan Finlay, hat wichtige Beiträge zum Verständnis der Übertragung von Krankheiten geleistet. Der Preis förderte Forschung und Entwicklung in der Mikrobiologie einschließlich Immunologie, Molekularbiologie und Genetik. Vor einer künftigen Vergabe muss eine Evaluation des Preises abgeschlossen werden.
  • Die gemeinsam von UNESCO und dem Institut Pasteur verliehende Medaille wurde von 1995 bis 2005 alle zwei Jahr für Beiträge der wissenschaftlichen Forschung verliehen, die zu Durchbrüche zum gesundheitlichen Wohl erreicht werden. Derzeit wird die Medaille nicht verliehen. Auch die UNESCO/Niels-Bohr-Medaille wird sehr unregelmäßig verliehen, zuletzt 2005.
  • Der Mondialogo Engineering Award existiert nicht mehr (Rückschau hier).
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