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Philosophieren mit Kindern

Ein wichtiger Beitrag der UNESCO für die Stärkung der philosophischen Bildung ist die Ende 2007 herausgegebene Studie Philosophy - A School of Freedom, die den Stand der Philosophielehre weltweit auf allen Altersstufen vergleicht, von der Vorschule über das Philosophiestudium an Universitäten bis hin zur Bedeutung der Philosophie außerhalb des formalen Bildungswesens.

In der Publikation Philosophie - eine Schule der Freiheit stellt die Deutsche UNESCO-Kommission das erste Kapitel dieser UNESCO-Studie in deutscher Übersetzung vor, das sich mit dem Platz der Philosophie in der Vor- und Grundschule beschäftigt. In der Grundschule müssen Kinder erste große Schritte zur eigenständigen Entwicklung der Persönlichkeit, zur Aneignung von Werten und Weltanschauungen machen. Dazu gehören die Bewahrung von Neugier, Unvoreingenommenheit und Phantasie sowie die Entwicklung einer differenzierten Wahrnehmung, von Problemlösefähigkeit und Selbstkritik, von Sensibilität und Respekt für Andersartigkeit, von Konfliktfähigkeit und Empathie. Einen Beitrag hierzu möchte das Philosophieren mit Kindern leisten.

Die Publikation der DUK thematisiert in umfassender Weise das Philosophieren mit Kindern in der Grundschule – ein Ansatz, der weltweit und in Deutschland immer mehr Unterstützer findet. Es geht dabei zunächst nicht um ein Fach mit bestimmten Inhalten. Philosophieren mit Kindern kann vielmehr auf der Basis verschiedener Methoden in unterschiedlichsten Fächern eingesetzt werden, um die grundlegende Aufgabe jeder Bildungseinrichtung, die Entfaltung des Potenzials jedes einzelnen Kindes, zu fördern.Wie will das Philosophieren in der Grundschule diesen hohen Anspruch einlösen? Im Zentrum liegen das Fragen der Kinder und das Gespräch zwischen den Schülern selbst, wobei das Philosophieren mit Kindern kein geschlossener Methodenkanon ist. Eines haben alle Ansätze gemein: Es geht nicht um die Aneignung von Wissen über philosophische Lehren. Das Fragen ist wichtiger als das Wissen der richtigen Antworten.

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