
Ozeane
Die offene See gehört keinem Staat, die Ozeane sind ein „globales öffentliches Gut“, ihre Nutzung braucht internationale Verträge. Viele Beobachtungen beunruhigen: Der Klimawandel lässt den Meeresspiegel steigen und macht Meereswasser sauer; wegen Überfischung stehen viele Fischarten vor der Ausrottung. Tsunamis und Sturmfluten fordern Hunderttausende von Menschenleben.
Um die Ozeane zu verstehen, brauchen wir Forschung und ständige Beobachtung. Allerdings ist dies teuer - und zugleich sollen alle davon Staaten profitieren. Daten sollten nach einheitlichen Standards und nicht redundant gesammelt werden. Viele Entwicklungsländer können sich eigene Beobachtungssysteme nicht leisten.
Daher gibt es mit der Zwischenstaatlichen Ozeanografischen Kommission (IOC) der UNESCO ein weltweites Forum der Vereinten Nationen zur Koordination und Förderung der Ozeanforschung und Ozeanbeobachtung. Die IOC hat für Deutschland eine eigene Sektion. Die sichtbarste Rolle der IOC ist heute die Koordination des globalen Tsunami-Frühwarnsystems.
Meldungen zum Thema
Die Meere als Erbe der Menschheit
WBGU-Gutachten zur nachhaltigen Nutzung der Ozeane (06.06.2013)
Meeresboden des Südpolarmeeres
Neue Karte erschienen, unter Koordinierung des AWI Bremerhaven (07.05.2013)
Erfolgreicher Test des Europäischen Tsunami-Warnsystems
Deutschland beteiligte sich an Tsunami-Übung NEAMWave12 (07.12.2012)
50 Jahre nach "Silent Spring"
Wie ein stummer Frühling die Welt veränderte (05.12.2012)
Test des europäischen Tsunami-Warnsystems
"NEAMWave12" läuft am 27. und 28. November (26.11.2012)





