Deutsches Nominierungskomitee
Seit 1999 gibt es in Deutschland ein Nationalkomitee für das Memory of the World-Programm. Aufgabe dieses Expertengremiums ist in erster Linie die Erarbeitung, Prüfung und Bewertung deutscher Vorschläge für die Aufnahme in das Weltregister. Die deutschen Nominierungsvorschläge werden dann an die UNESCO weitergeleitet. Ziel des Nominierungskomitees ist es auch, die deutsche Öffentlichkeit für Fragen des Dokumentenerbes zu interessieren und zu sensibilisieren.
Das Nominierungskomitee wird vom Vorstand der DUK für jeweils vier Jahre berufen, zuletzt im Oktober 2009 für den Programmzeitraum 2010-2013.
Vorsitz:
Staatssekretär a.D. Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard
Mtiglieder:
Prof. Dr. Kirsten Baumann
(Direktorin des Museums der Arbeit, Hamburg)- Claudia Dillmann
(Direktorin des Deutschen Filminstituts) - Prof. Dr. Konrad Elmshäuser
(Direktor des Staatsarchivs Bremen und stellvertretender Vorsitzender des Nominierungskomitees) - Elisabeth Gorecki-Schöberl
(BKM) - Uwe Heye
(Auswärtiges Amt) - Tatjana Jurek
(KMK) - Dr. Michael Knoche
(Direktor der Herzogin Anna Amalia Bibliothek) - Dr. Enock Lemcke
(KMK, Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern) - Prof. Dr. Hartwig Lüdtke
(Direktor des Landesmuseums für Technik und Arbeit, Mannheim) - Dr. Peter-Paul Schneider
(Deutsches Rundfunkarchiv)
Artikel
Verena Metze-Mangold: Memory Of the World – Das Gedächtnis der Menscheit.
Zur Entstehung des deutschen Nationalkomitees
Der Artikel ist erschienen in: Wege und Spuren. Verbindungen zwischen Bildung, Kultur, Wissenschaft, Geschichte und Politik. Festschrift für Joachim-Felix Leonhard. Berlin: Verlag für Berlin-Brandenburg, 2007.





