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Lebenswissenschaften

Die Lebenswissenschaften (oder Life Sciences) umfassen Biochemie, Bioinformatik, Biologie, Biomedizin, Biophysik, Bio- und Gentechnologie, Ernährungswissenschaften, Lebensmitteltechnologie, Medizin, Medizintechnik, Pharmazie und Pharmakologie, Umweltmanagement und Umwelttechnik. Die Lebenswissenschaften sind für die menschliche Gesundheit und die Nahrungsversorgung wichtig und daher auch von herausragender Bedeutung für die Vereinten Nationen. Die UNESCO unterstützt seit jeher die Lebenswissenschaften gemeinsam mit der WHO und der FAO. Schon in den späten 1940ern half die UNESCO, den "Rat der Internationalen Organisationen in der Medizin" (CIOMS)  zu gründen und organisierte mit der "Internationalen Union der Biologischen Wissenschaften" Trainingskurse und Seminare.

Heute verbessert die UNESCO vor allem die Ausrüstung und die Strukturen bestehender Forschungseinrichtungen in Entwicklungsländern, vor allem in Afrika. Sie unterstützt einzelne Workshops und Kurse und verleiht Stipendien. Im Fall der AIDS/HIV-Forschung unterstützt sie auch die wissenschaftliche Arbeit selbst. Die UNESCO war 2006 einer der Partner bei der Gründung des "International Reference Centre Chantal Biya" in Kamerun, ein wichtiges afrikanisches AIDS-Forschungs- und -Aufklärungsinstitut. In Côte d'Ivoire unterstützte sie jüngst das Abidjan Centre for Bioclinical Research and Care (CIRBA) und in Tajoura in Libyen ein Zell- und Molekularbiologiezentrum.

Ein UNESCO-Netzwerk von Instituten in der Mikrobiologie organisiert in Südostasien Trainingskurse, verleiht Stipendien und unterstützt länderübergreifende Projekte. Die UNESCO baute seit den 1970er Jahren mit UNEP und UNDP 34 Mikroben-Ressourcenzentren (MIRCENs) auf. Sie erlauben einen globalen Zugriff auf den Genpool von Mikroben und Rhizobien, bieten Training an und werben für mikrobiologische Anwendungen.

An Frauen in den Lebenswissenschaften richtet sich seit 1998 das Programm "For Women in Science" von UNESCO und L'Oréal. In diesem Programm gibt es einen Preis für herausragende etablierte Wissenschaftlerinnen (mehr dazu), Stipendien für Nachwuchswissenschaftlerinnen (mehr dazu) und in Deutschland ein Förderprogramm für Doktorandinnen mit Kindern (mehr dazu).

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