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Welttag der kulturellen Vielfalt

Im November 2001 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 21. Mai zum "Welttag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung" ausgerufen. Der Welttag soll das öffentliche Bewusstsein für kulturelle Vielfalt stärken und die Werte kultureller Vielfalt besser verständlich machen. Kulturelle Vielfalt trägt zur Förderung der menschlichen Entwicklung zu Gunsten gegenwärtiger und künftiger Generationen bei. Der Welttag hebt den Beitrag von Künstlern und Kulturschaffenden zum interkulturellen Dialog und zum harmonischen Zusammenleben verschiedener Menschen und gesellschaftlicher Gruppen hervor.

Außerdem macht der Welttag auf den Zusammenhang zwischen Kultur und Entwicklung aufmerksam. Der 2013 erschienene "Creative Economy Report" der Vereinten Nationen bestätigt die Bedeutung von Kultur für Entwicklung. So ist der Sektor der Kultur- und Kreativwirtschaft eine der am schnellsten wachsenden Branchen. Ob audio-visuelle Kunst, Design, Theater oder Produktion – all diese Ausdrucksformen tragen zu kultureller Diversität und auch zur Kultur- und Kreativwirtschaft bei. Eine Besonderheit kultureller Güter und Dienstleistungen liegt darin, dass sie eine Doppelnatur haben: Sie sind Wirtschafts- und zugleich Kulturgüter. Kulturgüter sind also einerseits Handelsgüter und andererseits Träger von Identität außerhalb ökonomischer Strukturen.

Der Welttag nimmt Bezug auf die Allgemeine Erklärung zur kulturellen Vielfalt der UNESCO von 2001. Diese versteht kulturelle Vielfalt als Quelle des Austauschs und der Erneuerung. Zudem lässt sich der Welttag auch im Rahmen des UNESCO-Übereinkommens über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen verorten. Das Übereinkommen schafft eine völkerrechtlich verbindliche Grundlage für das Recht aller Staaten auf eigenständige Kulturpolitik.

Aktionen zum Welttag 2016

Dieses Jahr haben Bund, Länder und Kommunen sowie künstlerische Dachverbände und Akteure aus der Zivilgesellschaft gemeinsam die Initiative "Kultur öffnet Welten" gestartet. Die Initiative zielt darauf ab, Kunst und Kultur für alle Menschen zugänglich zu machen. Während der bundesweiten Aktionswoche vom 21. bis zum 29. Mai 2016 gibt es vielseitige Projekte. Von Konzerten über Kunstworkshops, Gartenprojekte und Stadtbegehungen bis zu Filmvorführungen und Kindertheatern können Jung und Alt Kunst und Kultur genießen.

Zum Auftakt der Aktionswoche "Kultur öffnet Welten" hat die Staatsministerin für Kultur und Medien Monika Grütters einen Sonderpreis für Kulturprojekte mit Geflüchteten ausgelobt. Eine Fachjury hat zehn von 150 eingereichten Vorhaben in die engere Auswahl genommen. Drei von diesen Projektvorhaben werden am 21. Mai 2016 im Deutschen Historischen Museum in Berlin mit dem Sonderpreis ausgezeichnet.

Die Stiftung Berliner Mauer organisiert anlässlich des Welttages der kulturellen Vielfalt am 22. Mai 2016 den internationalen Museumstag in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelanger Marienfelde (mehr). Künstlerinnen und Künstler mit einem persönlichen Bezug zu Marienfelde werden ihre Kunst ausstellen. Thematisch wird es um Flucht damals und heute gehen sowie um das Woanders- und das Hiersein. Des Weiteren organisiert die Stiftung Berliner Mauer am 29. Mai 2016 ein Benefizkonzert zur Unterstützung des Integrationsprojektes "Bilderbuchkino" für Flüchtlinge, welches sich für die Sprachförderung in Flüchtlingsunterkünften einsetzt (mehr).

Veranstaltungen zum Welttag in Deutschland

Logonutzung

Es besteht die Möglichkeit, für Veranstaltungen zum Welttag das Welttags-Logo der Deutschen UNESCO-Kommission zu beantragen: Antragsformular zur Nutzung des offiziellen Logos

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