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Welterbe in Gefahr

Die Kernidee der UNESCO-Welterbekonvention von 1972 – der Schutz und die Bewahrung von Kultur- und Naturerbe von außergewöhnlichem universellem Wert für zukünftige Generationen – entstand aus dem Bewusstwerden über die Gefährdung von Stätten, die von der gesamten internationalen Staatengemeinschaft als weltweit bedeutend und erhaltenswert erachtet wurden.

Arbeiten am Tempel von Abu Simbel, Ägypten
© UNESCO

So stellen die internationalen Kampagnen der UNESCO in den 1960er Jahren zur Rettung von Venedig und zur Versetzung bedeutsamer Tempelanlagen, darunter der Tempel von Abu Simbel, vor der Konstruktion des Assuan-Staudammes in Ägypten Meilensteine der internationalen Schutz- und Kooperationsmechanismen auf dem Weg hin zur Welterbekonvention dar.

Die Welterbekonvention bietet nicht nur die Möglichkeit, Stätten von außergewöhnlichem universellem Wert auf eine Liste zu setzen und sie damit als Erbe der gesamten Menschheit zu deklarieren, sondern auch deren Erhaltungszustand zu überwachen und die internationale Staatengemeinschaft im Fall einer Bedrohung zu gemeinsamen Erhaltungsmaßnahmen aufzurufen. Ein solches Alarmsignal wird durch die Eintragung auf die Liste des gefährdeten Erbes der Welt gesetzt.

Die Gründe, die zu einer Bedrohung von Welterbestätten führen können, sind unterschiedlichen Ursprungs – Naturkatastrophen, Klimawandel, bewaffnete Konflikte, unkontrollierte städtische Entwicklungen und Infrastrukturmaßnahmen oder unkontrollierter Tourismus. Umfassende Informationen zu Gefährdungsfaktoren finden sich auf den folgenden Seiten. Zu den Welterbestätten in Gefahr zählen zum Beispiel das von Konflikten und Extremismus betroffene Kulturerbe in Syrien, Irak und Libyen wie auch die gefährdeten Naturerbestätten im Kongobecken. Informationen zu ausgewählten Fallbeispielen finden sich auf den folgenden Seiten.

Welterbe ist jedoch nicht nur ein gefährdetes Gut. Die Wiederherstellung des Erhaltungszustandes vieler Stätten zeigt, dass Natur- und Kulturerbestätten nicht nur selbst resilient sind, sondern durch das ihnen inhärente Wissen und die sie umgebenden Organisationsstrukturen zu gesellschaftlicher Resilienz beitragen können. Beispiele und Erfahrungen zu diesem Thema finden sich unter anderem in der World Heritage Review Fostering Resilience (2014).

Auszug aus dem Info Kit des Welterbezentrums zur List of World Heritage in Danger

Gefährdetes Welterbe weltweit
Tal von Kathmandu, Nepal
© UNESCO
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