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UNIDROIT-Konvention (1995)

Da die UNESCO-Konvention von 1970 nur die zwischenstaatliche und nicht die privatrechtliche Ebene betrifft, also Rückgabeforderungen von Einzelpersonen ausschließt, hat die UNESCO das in Rom ansässige "Internationale Institut für die Vereinheitlichung des Privatrechts“ (UNIDROIT) mit der Erarbeitung eines ergänzenden Übereinkommens beauftragt.

Die "UNIDROIT Konvention über gestohlene oder rechtswidrig ausgeführte Kulturgüter“ wurde im Jahr 1995 verabschiedet. Die Vertragsstaaten verpflichten sich mit der Ratifikation zu einheitlichen Regelungen bei der Rückgabe von gestohlenen oder illegal exportierten Kulturgütern und müssen die Verhandlung von Rückgabeforderungen an nationalen Gerichten ermöglichen.

Anders als die UNESCO-Konvention von 1970, muss die UNIDROIT-Konvention von 1995 nicht innerstaatlich umgesetzt werden und gilt unmittelbar im jeweiligen Vertragsstaat ("self-executing"). Dies und die weitreichenden Regelungen der Konvention sind ein Grund, dass bisher nur wenige Staaten die Konvention ratifiziert haben. Auch Deutschland ist der Konvention bislang nicht beigetreten.

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