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Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit

Die Repräsentative Liste soll eine bessere Sichtbarkeit des immateriellen Kulturerbes gewährleisten, das Bewusstsein für seine Bedeutung stärken und den Dialog bei gleichzeitiger Achtung der kulturellen Vielfalt fördern. Die Kriterien zur Aufnahme in diese Liste sind in den operativen Richtlinien festgelegt.

Die Repräsentative Liste umfasst 336 immaterielle kulturelle Ausdrucksformen aus allen Weltregionen. Darin verzeichnet sind der argentinische und uruguayische Tango, die tibetische Oper in China und die Manden Charta in Mali, die als älteste Verfassung der Welt gilt. Weitere Beispiele sind das mongolische Naadamm-Festival, die Heilig-Blut-Prozession im belgischen Brügge, der kolumbianische "Carnaval de Negros y Blancos" und die Pfeifsprache El Silbo von der spanischen Kanareninsel La Gomera.

Deutschland hat 2015 seine erste internationale Nominierung eingereicht: „Idee und Praxis der Organisation von gemeinsamen Interessen in Genossenschaften“. Zudem hat sich Deutschland an der Erweiterung des multinationalen Eintrags der "Falknerei"  beteiligt.

Im Rahmen des Programms "Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Kulturerbes" hatte die UNESCO in den Jahren 2001, 2003 und 2005 bereits 90 besonders erhaltenswerte immaterielle Kulturgüter benannt, die 2008 offiziell in die Repräsentative Liste überführt wurden.

Das Programm "Meisterwerke" war Vorläufer des Übereinkommens zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes. Es wurde 1997 als Arbeitsprogramm ins Leben gerufen und mit Inkrafttreten der Konvention beendet.

Über Neueintragungen in die Repräsentative Liste entscheidet der Zwischenstaatliche Ausschuss für die Erhaltung des immateriellen Kulturerbes auf seiner jährlichen Tagung im Herbst.

UNESCO Website: The Intangible Heritage Lists

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