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„Wir bringen Musik zu den Menschen und die Menschen zur Musik“

Kulturtalent Christoph Schrietter

Kulturtalent März: Bassposaunist Christoph Schrietter
Kulturtalent März: Bassposaunist Christoph Schrietter

Die „Deutsche Theater- und Orchesterlandschaft“ zeichnet sich durch eine Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen aus, die in Schauspiel, Figurentheater, Oper, Operette, Musical, Tanz, Konzert sowie in performativen Veranstaltungen unterschiedlicher Art erlebbar werden. Mit der Vielfalt ihrer Darstellungen unterstützen sie das Publikum bei einem reflektierten Umgang mit zeitgenössischen Fragen und gesellschaftlichem Wandel.

Jahr für Jahr besuchen rund 35 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer aller Altersgruppen etwa 126.000 Theateraufführungen und 9.000 Konzerte. Neben den öffentlich getragenen Stadt- und Staatstheatern sowie Landesbühnen gibt es eine große Zahl von Privattheatern und freien Gruppen. Hinzu kommen die vielen kleinen und großen Musik- und Theater-Festivals und Ensembles sowie weit über 100 Theater- und Sinfonieorchester unterschiedlicher Größe. 2014 erfolgte der Eintrag ins Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes. Für 2018 wird eine Nominierung der Kulturform bei der UNESCO vorbereitet.

Kulturtalent Christoph Schrietter (36) ist seit 2003 Bassposaunist am Staatstheater Kassel und schildert im Interview aus seiner persönlichen Perspektive die Bedeutung von Theatern und Orchestern für unsere Gesellschaft. Er macht unter anderem deutlich, wie wichtig frühkindliche kulturelle Bildung ist, und schildert, was einen guten Orchestersaal ausmacht und wie ein Orchester Gesellschaftskritik üben kann.

Herr Schrietter, kann eine kulturelle „Landschaft“ eigentlich Immaterielles Kulturerbe sein? Unter Immateriellem Kulturerbe versteht man ja eigentlich menschliches Wissen und Können.

Christoph Schrietter: Wenn wir von der Theater- und Orchesterlandschaft sprechen, dann haben wir die unglaubliche Vielfalt und Dichte dieser einzigartigen kulturellen Landschaft mit ihren ebenso vielfältigen Akteuren vor Augen. In Kassel wie auch in unzähligen anderen Städten sind Theater und Orchester fest mit der Stadt und der Bevölkerung verbunden, sie wirken lokal wie regional identitätsstiftend. Wenn man dieses Phänomen deutschlandweit betrachtet, dann stellt man fest, dass viele Städte in ihrer heutigen Erscheinung ohne Theater und Orchester nicht vorstellbar wären. Deswegen finde ich es angebracht, von dieser Landschaft als Immaterielles Kulturerbe zu sprechen. Historisch betrachtet ist es ja so, dass viele Theater in Europa von Fürsten gegründet wurden, die repräsentieren und ihre Gäste unterhalten wollten. Deutschland war besonders, weil es in seinem heutigen Gebiet unzählige Kleinstaaten gab. Dadurch wurden sehr viele Theater und Orchester gegründet.

Wie prägt die „Deutsche Theater- und Orchesterlandschaft“ Ihr Leben?

Schrietter: Ich stamme aus einer Musikerfamilie und bin daher von Kindesbeinen an damit aufgewachsen. Mein Vater hat früher im Orchester in Ludwigshafen Posaune gespielt. Als kleiner Junge bin ich oft zu seinen Proben mitgegangen und war auch manchmal bei Aufführungen dabei. Für mich war das das Normalste der Welt und auch immer sehr schön. Erst jetzt verstehe ich, wie mich meine familiäre Prägung musikalisch und kulturell bereichert hat und was ich damit für ein Glück hatte.

© Jutta Missbach

Wie kamen Sie zur Orchestermusik und zu Ihrem Instrument, der Posaune?

Schrietter: Als Kind wollte ich Trompete spielen lernen. Ich bin dann in eine Musikschule gegangen. Dort gab es leider keinen geeigneten Trompetenlehrer. Mein Vater schlug dann vor, ich solle es doch mal mit Posaune versuchen. So kam ich zu meinem Instrument. Dann folgte eine recht klassische Jugendmusikerlaufbahn. Ich spielte in vielen verschiedenen Orchestern und stellte fest, dass die Orchestermusik etwas ist, das ich gut kann und was mir viel Spaß macht. Die Entscheidung, beruflich als Posaunist tätig zu werden, fiel während meiner Zeit im Bundesjugendorchester. Dort wird Musik schon auf einem sehr hohen Niveau gemacht, und man bekommt ein Gefühl dafür, wohin die Reise gehen kann. Nach meinem Abitur war ich im Heeresmusikkorps der Bundeswehr aktiv – zu der Zeit musste man noch den Pflichtdienst bei der Bundeswehr leisten. Danach habe ich ein Musikstudium in Mannheim bei Professor Wetz begonnen, Orchestermusik auf Diplom. Dort lernte ich, wie man Posaune professionell spielt.

Wer hat Ihnen das entsprechende Wissen und Können vermittelt?

Schrietter: Die Musikschule war für die Grundlagen ungeheuer wichtig. Die dort geleistete kulturelle Bildung gehört ja zur Theater- und Orchesterlandschaft mit dazu. Man kann seinen kulturellen Horizont erweitern und bekommt Spaß an der Musik. Wenn dort dann ein Musiklehrer entdeckt, dass jemand Talent und den nötigen Ehrgeiz hat, wird dieses Talent gefördert. An der Musikhochschule übernimmt ein Professor diese Rolle. Für die verschiedenen Ausbildungs- und Karrierestufen gibt es also immer jemanden, der einen weiterbringen kann. Ich fand es klasse, welch großartigen Menschen ich dort begegnete, die gerne ihr Wissen und Können teilen.

Was brachte Sie zum Staatsorchester Kassel?

Schrietter: Es gibt in Deutschland wenige freie Stellen in den Orchestern. Ich spiele Bassposaune, und in vielen Orchestern ist nur eine Bassposaunenposition vorgesehen. Wenn eine Stelle in einem Orchester frei wird, bewerben sich dann natürlich sehr viele. Wenn man Glück hat, wird man zum Vorspielen eingeladen, wo man solange spielt und bewertet wird, bis man hoffentlich als Letzter übrig bleibt. Das gesamte Orchester ist mit dabei. Man spielt erst Solokonzerte und dann Auszüge aus Sinfoniekonzerten oder Opern. Die Entscheidung für einen Bewerber wird recht basisdemokratisch gefällt, das Orchester hat hier ein großes Mitspracherecht. In meinem Fall hat die Posaunengruppe das Probespielen geleitet und in Abstimmung mit dem gesamten Orchester eine Entscheidung gefällt.

Was genau ist für Sie der Kern der „Deutschen Theater- und Orchesterlandschaft“?

Schrietter: Das Essentielle ist, dass wir ein Spiegel des Zeitgeistes sind. Darüber hinaus steigern wir die Lebensqualität der Menschen. Ganz im Sinne der kulturellen Landschaft ist diese Lebensqualität nicht nur für einen bestimmten Teil der Bevölkerung gedacht, sondern für alle. Wir machen Musik und bringen diese zum Menschen, gleichzeitig bringen wir die Menschen zur Musik. Wir wollen die Leute unterhalten. Früher hatten Orchester oftmals eine repräsentative Funktion, wodurch ja auch die Staatsorchester entstanden sind. Aber im Kern geht es darum, die Qualität des Lebens an einem Ort zu steigern.

© Festival Internazionale di Musica e Arte Sacra

Welche Bedeutung kommt dem „kulturellen Raum“ eines Orchester- oder Theatersaals zu?

Schrietter: In Kassel haben wir zwei regelmäßige Spielstätten. Die eine ist die Stadthalle für unsere Sinfoniekonzerte, die andere ist unser Theater, in dem es eine große Bühne und einen Orchestergraben gibt. Wenn wir beispielsweise eine Oper spielen, dann ist der Saal nicht wegzudenken. Dieser ist zugleich Arbeitsraum und Lebensraum, den wir gemeinsam bespielen. Wir haben ein recht modernes Theater in Kassel und geben dort ja nicht nur viele Aufführungen, sondern proben auch in den Räumen. Deswegen muss man unterscheiden, welche Bedeutung der kulturelle Raum für den Musiker und für das Publikum hat. Es gibt hervorragende Orchestersäle – ganz aktuell hört man etwa viel über die Elbphilharmonie. Die Spitzenorchester spielen durchweg in sehr schönen Sälen, kleine Orchester müssen dagegen viel reisen und in unterschiedlichen Sälen spielen. Wir vom Staatstheater Kassel sind allerdings kein Reiseorchester und dadurch sehr mit unserem Saal verwurzelt. Wir wissen genau, wie wir dort spielen müssen, wo Probleme auftreten können und welche Dinge sich gerade hier besonders eignen. Genauso ist es mit unserer Stadthalle: Die Konzerte dort möchte ich nicht missen, weil es einfach für uns eine tolle Gelegenheit ist und es zudem ein schöner Saal ist. Wenn wir beispielsweise in einer Turnhalle spielen müssten, dann würde etwas fehlen.

Was macht einen guten Orchestersaal aus?

Schrietter: Bei einem guten Orchestersaal kommt das, was man auf den Instrumenten spielt, auch genauso bei den Zuhörern an. Es ist sehr wichtig, dass der Klang, die Obertöne und das Gesamtbild des Orchesters gut rüberkommen und durch den Saal unterstützt werden. Wenn man auf den hinteren Plätzen nur schlecht hört, es vorne aber zu laut ist, gibt es ein Problem. In einem guten Saal hört man überall gleich gut. Der Klang soll den Zuhörer umschmeicheln, sehr präzise musikalische Feinheiten sollten wahrgenommen werden können. Nicht wie in einer Kirche, wo die Musik durch den Hall so stark verfremdet wird, dass man ganz anders spielen muss, damit das Stück wahrnehmbar wird. Ein optisch schöner Saal ist natürlich auch gut, da er für den Moment einen feierlichen Rahmen setzt. Aber das ist vor allem für das Publikum wichtig, denke ich. Für uns Musiker muss der Saal musikalisch funktionieren.     

Ist es schwierig, die Ideen und Visionen des Dirigenten und der Orchestermitglieder bezogen auf die Interpretation eines Stückes in Einklang zu bringen?

Schrietter: Das ist eine gute Frage. Wir sind zurzeit 78 Musiker im Staatsorchester Kassel. Wenn wir ein neues Stück spielen wollen, aktuell studieren wir Elektra ein, dann übt jeder Musiker das Stück für sich zu Hause und überlegt sich eine eigene Interpretation, die sie oder er dem Dirigenten anbietet. Prinzipiell ist es die Aufgabe des Dirigenten, die verschiedenen Musikertypen und das Ergebnis der Einzelübungen zusammenzubringen. Da geht es natürlich nicht, dass jeder nur so spielt, wie er gern möchte. Der Dirigent gibt schon sehr genaue Vorgaben und versucht, seine eigene Interpretation so an uns heranzutragen, dass das Stück schließlich so klingt, wie er es sich vorstellt. Wenn man in dem Stück eine Solopassage hat, gibt es durchaus auch Raum für eigene Interpretationen. Wenn aber jeder von uns anfangen würde zu diskutieren, dann würden wir nicht zum Ende kommen.  

Hat sich die Kulturform der „Deutschen Theater- und Orchesterlandschaft“ über die Jahre gewandelt?

Schrietter: Ja, es gibt einen strukturellen und einen musikalischen Wandel. Zur strukturellen Seite: Seit der deutschen Wiedervereinigung wurden viele Orchester geschlossen oder zusammengelegt. Im Osten wie im Westen gab es viele lokal verankerte Orchester, die es nun nicht mehr gibt. Das hat die Struktur der Theater- und Orchesterlandschaft verändert. Zudem fielen dadurch auch viele Stellen weg, was für die kulturelle Landschaft ein zusätzlicher Verlust war. Gleichzeitig entstehen aber auch neue Konzerthäuser wie die Elbphilharmonie. Das verdeutlicht, dass es wichtig ist, dass wir uns weiterentwickeln – wir müssen und wir wollen das. Als Musiker haben wir ja auch einen kulturellen Bildungsauftrag. Entsprechend schauen wir uns nach neuen Konzertformen um und begeistern noch mehr Menschen von dieser Kulturform. In Kassel spielen wir beispielsweise auch Open Air-Konzerte, Filmmusikkonzerte oder Crossover-Programme wie „Disco in Concert“ und „Swing in Concert“. Das sind Formate, mit denen wir ein ganz neues Publikum erreichen. Wir möchten den Menschen auch das bieten, was sie gerne hören. Ein Motto unseres Orchesters ist: „Wir wahren unsere Tradition für eine lebendige Zukunft“. Wir wollen die Orchestertradition weiterentwickeln und zur musikalischen Vielfalt in Deutschland beitragen.

© Kai Osthoff

Was macht Ihnen mehr Spaß: Proben zum Experimentieren oder Aufführungen, bei denen Sie die Reaktionen der Zuschauer erleben?

Schrietter: Das ist eine schwierige Frage. Ein großer Teil unserer Kunst ist eigentlich Handwerk. Wir müssen unsere Instrumente spielen, wir müssen aufpassen, dass und wie wir mit den anderen Orchestermitgliedern zusammenspielen, wir müssen die akustischen Verhältnisse austesten und so weiter. Das ist sehr viel Arbeit, aber es macht auch sehr viel Spaß. Gerade während der Proben ist es schön zu sehen, dass da etwas zusammenwächst, dass es eine Entwicklung gibt und dass wir schließlich eine Interpretation gefunden haben, die etwas in uns bewegt. Der kleinere, aber nicht weniger wichtige Teil unserer Kunst wird in der Aufführung erlebbar. Man sieht, wenn die Leute durch die Musik berührt werden. Manchmal verstört man sie vielleicht auch etwas, beispielsweise, wenn im Orchester Gewehrschüsse durch Blechbläserstakkati dargestellt werden. Dieses Konzerterlebnis, und was es mit den Zuhörern macht, ist in meinen Augen das, was den Beruf des Musikers eigentlich ausmacht.

Wie schafft man es, junge Menschen für Orchester zu begeistern – sei es als aktive Musiker oder als Zuhörer im Publikum?

Schrietter: Meine persönliche Erfahrung ist, je jünger die Kinder sind, desto leichter lassen sie sich begeistern. Wir holen die Kinder durch Konzertpädagogik und Jugendarbeit sehr früh ab und versuchen, ihnen unsere Welt näherzubringen. Wir veranstalten Aufführungen für sie oder stellen in Kindergärten und Schulen unsere Instrumente vor. Es gibt auch Patenschaften mit Schulen. Wir möchten ganz zwanglos Möglichkeiten für die Kinder schaffen. Unsere Angebote werden sehr gut angenommen und die Kinder sind immer mit einer Begeisterung dabei, die rührend ist. Sie sollen einfach die Welt der Musik für sich entdecken können. Häufig müssen wir feststellen, dass in den Schulen der Themenbereich Kultur nur sehr wenig behandelt wird. Daher sehen wir es als eine unserer Aufgaben, die kulturelle Bildung in den Schulen zu stärken. Dabei geht es nicht nur darum, den eigenen Nachwuchs heranzubilden, sondern die Kinder generell mit dieser Kulturform vertraut zu machen und ihnen durch unsere Aufführungen ein Musikerlebnis zu bieten. Das Modell der Musikausbildung in Deutschland ist ein echter Exportschlager. Viele junge Talente aus unterschiedlichen Ländern lernen hier das Instrumentenspiel oder studieren an Musikhochschulen und erleben die Theater- und Orchesterlandschaft in Deutschland. Im Ausland hat sie einen hohen Stellenwert. Das hier erworbene Wissen und Können wenden sie dann schließlich in ihren Heimatländern an.

Haben Orchester auch eine gesellschaftskritische Aufgabe?

Schrietter: Natürlich, wir sind ja nicht nur für das Wohlbefinden der Leute zuständig. Eine kritische Auseinandersetzung mit der Zeit ist wichtig. Wir sind aber keine Politiker; unsere Aufgabe ist es, die Leute auf einer emotionalen Ebene anzusprechen und zu bewegen. Was in einer Oper passiert, ist immer auch Ausdruck des aktuellen Zeitgeschehens. Wenn wir beispielsweise ein Musical wie Ragtime spielen und die Sängerin ruft „Amerika, wo gehst du hin?“, dann kann das sehr politisch verstanden werden, und es animiert viele zum Nachdenken. Zur 450. Jahresfeier des Staatsorchesters Kassel vor etwa 60 Jahren hat der damalige hessische Ministerpräsident Georg-August Zinn gesagt, dieses Orchester sei über Jahrhunderte hinweg der musische Begleiter einer wechselvollen Geschichte der Stadt Kassel und des Landes Hessen geworden. Unsere Inszenierungen sind immer auch ein Spiegel der Zeit und der Menschen dieser Zeit. Wäre das anders, würden wir einen Großteil unserer Daseinsberechtigung verlieren. Aber auch außerhalb der Konzertsäle können wir Position beziehen: Wenn der Intendant beispielsweise eine Erklärung zu aktuellen Anlässen in der Zeitung abgibt, dann wird dies sehr wohl wahrgenommen. Letztes Jahr haben wir ein Konzert für Geflüchtete gegeben. Auch auf diese Weise können wir mit dem Zeitgeschehen umgehen und ein Zeichen für Weltoffenheit, Aufgeschlossenheit und Vielfalt setzen.

Was für Auswirkungen erwarten Sie, sollte es die „Deutsche Theater- und Orchesterlandschaft“ 2019 auf eine UNESCO-Liste schaffen?

Schrietter: Ich habe mich persönlich sehr darüber gefreut, als die „Deutsche Theater- und Orchesterlandschaft“ von Deutschland als Immaterielles Kulturerbe anerkannt und in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes eingetragen wurde. Das ist eine besondere Wertschätzung unserer Arbeit und zudem fördert es das öffentliche Bewusstsein für diese Kulturform. Die Auswirkung dieser Anerkennung und einer eventuellen internationalen Listung sind wahrscheinlich vor allem langfristig spürbar. Oftmals ist es so, dass die Theater und Orchester schon seit vielen Jahren bestehen und gar nicht mehr wirklich wahrgenommen werden. Meine Hoffnung ist, dass die unglaublich bereichernde Vielfalt der Deutschen Theater- und Orchesterlandschaft für die Bevölkerung noch sichtbarer wird.

Kulturtalente

Kulturtalente in ganz Deutschland prägen und gestalten das Immaterielle Kulturerbe. Sie erhalten kulturelle Traditionen durch Anwendung und Weitergabe ihres Wissens und Könnens. Die Deutsche UNESCO-Kommission stellt seit Juli 2016 über 12 Monate 12 Kulturtalente vor und zeigt, wie sie das Immaterielle Kulturerbe hierzulande kreativ weiterentwickeln. Christoph Schrietter ist das Kulturtalent des Monats März.

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(Artikel erstellt am 28. Februar 2017)

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