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Infoveranstaltungen zum Immateriellen Kulturerbe im Mai und Juni

Hinweise zur Bewerbung in Regensburg, Augsburg, Naumburg und Stuttgart

Gemeinschaften, Gruppen und Einzelpersonen können sich bis zum 30. Oktober 2017 mit ihrer Kulturform für die Aufnahme in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes bewerben. Im Rahmen von Informationsveranstaltungen der Länder in Kooperation mit der Geschäftsstelle Immaterielles Kulturerbe der Deutschen UNESCO-Kommission erhalten Träger des lebendigen Kulturerbes und weitere am Thema Interessierte Hinweise und Beratung zur Bewerbung.

Zum Immateriellen Kulturerbe zählen mündliche Überlieferungen und Ausdrucksformen, Bräuche und Feste, darstellende Künste, Naturwissen und traditionelle handwerkliche Fertigkeiten. 68 Kulturformen sind aktuell im Bundesweiten Verzeichnis eingetragen, darunter beispielsweise der Poetry Slam, das Hebammenwesen, die Genossenschaftsidee und das Reetdachdecker-Handwerk. Hinzu kommen vier modellhafte Erhaltungsprogramme, sogenannte „Gute Praxis-Beispiele“, wie die Manufakturelle Schmuckgestaltung oder die Hochalpine Allgäuer Alpwirtschaftskultur.

Die Informationsveranstaltungen richten sich insbesondere an Gruppen, die das Verzeichnis um ihre Kulturform ergänzen wollen und eine Bewerbung beabsichtigen. Auch Interessierte, die sich über das Themenfeld Immaterielles Kulturerbe informieren möchten, sind herzlich eingeladen. Es werden Inhalt und Ziele des UNESCO-Übereinkommens zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes vorgestellt, Teilhabemöglichkeiten und das Bewerbungsverfahren zur Aufnahme in das Bundesweite Verzeichnis.

Expertinnen und Experten sowie Akteure aus der Praxis erklären anhand von erfolgreichen Beispielen, wie sich der Weg von der Idee bis zur Einreichung der vollständigen Bewerbung gestaltet. Dabei gehen sie unter anderem auf Fragen ein wie: Was gilt es im Zuge der Bewerbung zu beachten? Welche Unterlagen müssen eingereicht werden? Welchen Nutzen hat eine Anerkennung einer Kulturform als Immaterielles Kulturerbe? Die Veranstaltungen bieten darüber hinaus genügend Raum für Diskussionen und eigene Fragen.

Termine der Infoveranstaltungen

  • 18. Mai, 10.30 bis 15.30 Uhr, St. Katharinenspital, Am Brückenfuß 1, 93059 Regensburg
  • 22. Mai, 10.30 bis 15.30 Uhr, Bezirksverwaltung, Hafnerberg 10, 86152 Augsburg
  • 28. Mai, 14.00 bis 16.00 Uhr, Freilichtmuseum Schwerin-Mueß, Alte Crivitzer Landstraße 13, 19063 Schwerin
  • 24. Juni, 09.30 bis 13.00 Uhr, Nietzsche-Haus, Weingarten 18, 06618 Naumburg (Saale)
  • 26. Juni, 13.00 bis 16.00 Uhr, Stuttgart (genauer Ort wird noch bekanntgegeben)
  • Kaiserslautern (Termin und genauer Ort werden noch bekanntgegeben)

Die Teilnahme an den Infoveranstaltungen ist kostenfrei und steht allen offen. Um Voranmeldung wird gebeten unter ike(at)unesco.de. Bitte schildern Sie kurz Ihren persönlichen Hintergrund, Ihr Interesse am Thema und Ihre Motivation zur Teilnahme. Gerne können Sie uns auch Ihre Fragen zukommen lassen, damit diese im Rahmen der jeweiligen Infoveranstaltung aufgegriffen werden können.

Wie bewerben?

Für das Aufnahmeverfahren steht online ein Bewerbungsformular zur Verfügung. Bewerbungen werden elektronisch in dem Bundesland eingereicht, in dem die Bewerber verortet sind oder ihren Hauptsitz haben. In jedem Bundesland gibt es hierzu einen Ansprechpartner. An dem sich anschließenden mehrstufigen Auswahlverfahren sind die Länder, die Kultusministerkonferenz, die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, das Auswärtige Amt und die Deutsche UNESCO-Kommission beteiligt.

Für die Aufnahme in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes sind bestimmte Kriterien zu erfüllen: Eine kulturelle Ausdrucksform muss lebendig sein, Identität stiften und Zugehörigkeit vermitteln. Das mit ihr verbundene Wissen und Können muss über längere Zeit weitergegeben werden und sich immer wieder neu entwickeln können. Zudem muss die Mitwirkung an der Kulturform grundsätzlich für alle offen sein. Wirtschaftliche Interessen dürfen nicht im Vordergrund stehen. Besonders willkommen sind Vorschläge, die die kulturelle Vielfalt heutiger Stadtgesellschaften abbilden.

(Artikel erstellt am 11. April 2017)

 

 

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