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Bundesweite Koalition Kulturelle Vielfalt

13. Konsultation am 18. und 19. Februar 2016 in Bonn

Am 18. und 19. Februar 2016 tagt die Bundesweite Koalition Kulturelle Vielfalt im Universitätsclub in Bonn. Im Mittelpunkt der diesjährigen Konsultation stehen die Diskussion und Kommentierung des ersten Entwurfs des zweiten deutschen Umsetzungsberichts zur UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen (2005).

© Matthias Zepper / CC BY-SA 3.0

Die Bundesweite Koalition Kulturelle Vielfalt begleitet seit 2004 die Umsetzung der UNESCO-Konvention in Deutschland. Um eine öffentliche Resonanz für das kulturpolitische Anliegen der Konvention zu schaffen und das Übereinkommen mit Leben zu füllen, sind Erfahrungen und Impulse aus der Zivilgesellschaft gefragt. In der Bundesweiten Koalition sind Experten aus Kultur, Verbänden, Parteien, Wirtschaft, Kommunen, öffentlich-rechtlichen Körperschaften, Forschung und Publizistik vertreten. Auf ihrer jährlichen Konsultation diskutiert die Bundesweite Koalition, wie es um die Ausgestaltung und Weiterentwicklung der UNESCO-Konvention zur Vielfalt kultureller Ausdrucksformen steht und welche kulturpolitischen Maßnahmen daraus folgen.

Die Deutsche UNESCO-Kommission als nationale Kontaktstelle für die Konvention lädt Akteure aus der Zivilgesellschaft ein, sich an der Diskussion über den Entwurf des zweiten Staatenberichts zur Umsetzung der UNESCO-Konvention zu beteiligen. Auf der diesjährigen Tagung soll es unter anderem um folgende Fragen gehen:

  • Mit welchen Initiativen und Maßnahmen hat Deutschland, haben Akteure in und aus Deutschland zwischen 2012 und 2015 die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen vorangebracht?
  • Wie steht es um den tatsächlichen Zugang und die Nutzung des dichten und vielfältigen Kulturangebots?
  • Wie trägt kreatives Potenzial zu Lokal- und Regionalentwicklung bei?
  • Welche kulturpolitischen Antworten erfordert die Digitalisierung kultureller Produkte und Dienstleistungen?

Diese und andere Fragen sollen am 18. und 19. Februar 2016 in Bonn diskutiert werden.

Alle vier Jahre informieren sich die 140 Vertragsstaaten der UNESCO-Konvention mit einem Staatenbericht gegenseitig über aktuelle und neuartige wirkungsvolle kultur- und medienpolitische Maßnahmen, die sie im In- und Ausland zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen ergriffen haben. Der erste Bericht Deutschlands wurde 2012 erstellt. Die Deutsche UNESCO-Kommission unterstützt in ihrer Funktion als nationale Kontaktstelle die Erstellung des Berichts.

© DUK

Vorstellung des ersten UNESCO-Weltberichts zur kulturellen Vielfalt

Ein weiterer Programmpunkt der diesjährigen Tagung ist die Vorstellung der Hauptergebnisse des ersten Weltberichts zur UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen. Dieser Weltbericht wurde am 16. Dezember 2015 in Paris präsentiert. Er trägt den Titel "Re | Shaping Cultural Policies: A Decade Promoting the Diversity of Cultural Expressions for Development" (zum Bericht, auf englisch). Der globale Bericht untersucht die politischen Auswirkungen der Konvention und erforscht die Entwicklungen in der weltweiten kulturpolitischen Landschaft der letzten zehn Jahre. 

Die Bonner Konsultation beschäftigt sich dieses Jahr hauptsächlich mit den kulturpolitischen Entwicklungen in Deutschland seit dem Jahr 2012. Der Blick über den Tellerrand auf die weltweiten kulturpolitischen Geschehnisse der vergangenen zehn Jahre regt an, neue Ideen, Konzepte oder Kooperationsvorhaben zu entwickeln.

Weitere Informationen:

Programm (PDF-Dokument)

Anmeldeformular (Word-Formular)

Organisatorische Teilnehmerhinweise (PDF-Dokument)

(Artikel erstellt am 19. Januar 2016)

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