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Bundesweite Koalition Kulturelle Vielfalt

Zur Ausformulierung der deutschen Position zum Übereinkommen über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen hat die Deutsche UNESCO-Kommission in Kooperation mit der Zivilgesellschaft Anfang 2004 die Bundesweite Koalition Kulturelle Vielfalt gegründet. Diese begleitet seitdem die Arbeit an dem UNESCO-Übereinkommen. In der Bundesweiten Koalition Kulturelle Vielfalt sind Experten aus Kultur, Verbänden, Parteien, Wirtschaft, Kommunen, öffentlich-rechtlichen Körperschaften, Forschung und Publizistik vertreten.

Die Arbeit der Koalition

Die Bundesregierung hat die Konvention am 12. März 2007 ratifiziert. Um das Übereinkommen mit Leben zu füllen und nach innen und außen wirksam werden zu lassen, bedarf es der intensiven fachlichen und inhaltlichen Debatte. Hier sind Erfahrungen und Impulse aus der Zivilgesellschaft gefragt.

Seit Inkrafttreten des Übereinkommens erarbeitet die Bundesweite Koalition, was für Bund, Länder, Kommunen und Kulturakteure aus der Konvention folgen wird. Sie begleitet kritisch-konstruktiv die bundesweite, europäische und internationale Umsetzungspraxis, u.a. durch Erstellung von Handlungsempfehlungen im Weißbuch 2009, durch den Aktionspunkteplan 2013-2016 (deutsch/englisch) sowie durch Beiträge zum ersten Umsetzungsbericht der Bundesrepublik Deutschland 2012.

Die Koalition Kulturelle Vielfalt schafft eine öffentliche Resonanz für das kulturpolitische Anliegen. Kenntnisse zu Reichweite und Grenzen des internationalen Rechtsinstruments zur kulturellen Vielfalt sollen verbreitet und vertieft werden. Eine weitere Aufgabe ist die Beratung und Evaluation staatlicher Maßnahmen und Regelungen. Zudem sollen Impulse für die Ausgestaltung und Weiterentwicklung von Rahmenbedingungen der Kultur gegeben werden.

Koalitionen international

Die Arbeit der Bundesweiten Koalition profitiert von der Kooperation mit der im September 2007 gegründeten Internationale Föderation der Koalitionen Kulturelle Vielfalt (IFCCD).  Durch diese Zusammenarbeit wird der schnelle Informationsaustausch zu Fragen der UNESCO, bilateralen Handelsabkommen und dem Stand der WTO-Verhandlungen gesichert. Im Frühjahr 2005 wurde eine regionale Allianz der europäischen Koalitionen gegründet. Sie findet ebenfalls Akzeptanz als Gesprächspartner seitens EU-Kommission und Europäischem Parlament. Mit der Gründung des IFCCD sind die Koalitionen auch für die UNESCO ein formell verbindlicher Ansprechpartner.


Liste aller 43 weltweiten Koalitionen


Konsultationen der Bundesweiten Koalition

Die dreizehnte Konsultation der Bundesweiten Koalition Kulturelle Vielfalt wird am 21. und 22. Mai 2015 in Berlin stattfinden.

Zwölfte Konsultation (22./23. Mai 2014)

Elfte Konsultation (18./19. April 2013) 

Zehnte Konsultation (10./11. Mai 2012)

Neunte Konsultation (5./6. Mai 2011)

Achte Konsultation (19./20. Mai 2010)

Siebte Konsultation (19./20. Mai 2009)

Sechste Konsultation (20./21. Mai 2008)

Fünfte Konsultation (30. Mai 2006)

Vierte Konsultation (26. April 2005)

Dritte Konsultation (17. Januar 2005)

Zweite Konsultation (22. Oktober 2004)

Erste Konsultation (14. Juni 2004)

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