Deutsche UNESCO Kommission e.V.

Ozeanforschung

Die Erforschung des Ozeans in den vergangenen Jahrzehnten hat zu einem sehr guten Verständnis vieler Phänomene geführt, aber bei Weitem nicht alle Fragen gelöst. Zusätzlich treten durch den Klimawandel und das Bevölkerungswachstum insbesondere an den Küsten neue Probleme auf, die bisher weitgehend unerforscht sind.

Ozeanforschung ist eine Aufgabe für eine zwischenstaatliche Organisation wie die IOC der UNESCO, denn wissenschaftliche Forschung auf offener See ist teuer und logistisch aufwändig zu organisieren. Ein umfassendes Ozeanforschungsprogramm übersteigt die Möglichkeiten der meisten Staaten. In der IOC der UNESCO können die einzelnen Staaten ihre Forschungsprogramme und den Einsatz ihrer Instrumente abstimmen. Sie können sicherstellen, dass Messreihen nicht unnötig mehrfach erhoben werden und sie können sich auf gemeinsame Datenstandards einigen. Für Forscher aus Entwicklungsländern bietet die IOC vielfach die einzige Möglichkeit, auf modernen Schiffen wissenschaftliche Projekte durchzuführen, die für ihre Heimatländer von zentraler Bedeutung sind.

Ozeanforschung bezieht sich im Gegensatz zu „operationellen Diensten“ (langfristige Beobachtungen) auf zeitlich begrenzte Projekte.

Aktuelle Schwerpunkte der IOC-Forschung