Ingenieurwissenschaften

- © Ragesh Vasudevan (Flickr CC)
Das ingenieurwissenschaftliche Programm der UNESCO umfasst viele Initiativen, zum Beispiel TAPE, "Technology for Poverty Eradication". TAPE fördert die Entwicklung kleiner innovativer Firmen. Produkte sind Lehr- und Lernmaterialien wie die CD-Rom "Small is Working: Technology for Poverty Reduction" rund um Firmengründung und mehrere Workshops mit politischen Entscheidungsträgern. TAPE tritt für Armutsbekämpfung auf internationalen Ingenieurstagungen ein. UNISPAR steht für "University-Industry-Science Partnership"; Dieses fördert seit 1993 die Mitwirkung von Universitäten an der Industrialisierung (mehr dazu). Der Mondialogo Engineering Award (der bis Ende 2009 existierte) förderte innovative Projekte von Studenten.
Zudem tritt die UNESCO für die Rolle von Frauen in den Ingenieurwissenschaften ein, begleitet die Entwicklung ethischer Verhaltenskodizes, wirbt für die Bedeutung der Ingenieurwissenschaften, entwickelt Statistiken, Indikatoren, Bildungsstandards und Akkreditierungsrichtlinien. Außerdem organisiert sie Veranstaltungen wie 2007 die Konferenz “Innovation for Development” (dort wurde eine Erklärung verabschiedet). Die UNESCO ist auch Partner der Welt-Ingenieurskonferenzen, zuletzt 2008 in Brasilien, und stellt das Sekretariat für die Weltföderation der Vereinigungen von Ingenieuren (WFEO).
Hinzu kommen die über 30 UNESCO-Lehrstühle in Ingenieurwissenschaften und Technologie (vgl. Übersicht). Sie sind Multiplikatoren für die internationale Zusammenarbeit. Im Oktober 2009 beschloss die UNESCO die Erarbeitung neuer Grundlinien für ihr Ingenieurprogramm.




