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Beschluss zur MAB-Strategie 2015-2025

Resolution der 38. UNESCO-Generalkonferenz, November 2015

Arbeitsübersetzung der Deutschen UNESCO-Kommission

Die Generalkonferenz,

Unter Hinweis auf 36 C/Res.33,

Nach Prüfung von Dokument 38 C/55,

In Anerkennung der wichtigen und historischen Rolle des Programms „Der Mensch und die Biosphäre“ (MAB) für die Nutzung des Beitrag von Wissenschaft und Bildung für florierende Gesellschaften in Harmonie mit der Biosphäre;

Unter Betonung der Bedeutung des MAB-Programms und seines Weltnetzes der Biosphärenreservate für die Bewältigung globaler Nachhaltigkeitsherausforderungen und um die Agenda 2030 zu erfüllen, 

In Freude über den Erfolg des Internationalen Koordinationsrates des MAB-Programms bei der Formulierung der MAB-Strategie 2015-2025,

In Freude über die verstärkte Durchführung von regelmäßigen Evaluierungen von Biosphärenreservaten, welche die hohe Qualität des Weltnetzes der Biosphärenreservate gewährleisten,

Mit dem Ausdruck der Dankbarkeit gegenüber der Regierung von Peru für die Ausrichtung des 4. Weltkongresses der Biosphärenreservate März 2016 in Lima,

1. fordert die Mitgliedstaaten auf, Biosphärenreservate als einschlägige Stätten für integrative und innovative Konzepte zur Umsetzung und Überwachung der Agenda 2030 und ihrer Ziele Nachhaltiger Entwicklung zu nutzen, insbesondere durch die Entwicklung von Strategien, Techniken und soziale Innovationen für eine nachhaltige Bewirtschaftung der biologischen Vielfalt und der natürlichen Ressourcen sowie für Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel, insbesondere durch grünes Wachstum und kohlenstoffarme Entwicklung;

2. ermutigt die Mitgliedstaaten, die Erfahrungen und Lehren aus dem MAB-Programms global stärker zu verbreiten und anzuwenden, innerhalb und außerhalb von Biosphärenreservaten, und zwar mit dem Ziel eines Beitrags zur Umsetzung und Überwachung der Schlussfolgerungen der 20., 21. und 22. Vertragsstaatenkonferenzen zum Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen zum Klimawandel (COP 20, 21 und 22), des Strategieplans für biologische Vielfalt 2011 bis 2020, welcher von den Vertragsparteien des Übereinkommens über die Biologische Vielfalt (CBD) 2010 verabschiedet wurde, der nachhaltigen Entwicklung und der Agenda 2030;

3. bestätigt die MAB-Strategie 2015-2025 im Anhang zu Dokument 38 C/55;

4. ermutigt die Mitgliedstaaten, ihre Verpflichtungen und die satzungsmäßigen Anforderungen der Sevilla-Strategie und dem Internationalen Leitlinien des Weltnetzes der Biosphärenreservate zu erfüllen sowie die MAB-Strategie 2015-2025 umzusetzen;

5. ermutigt den Internationalen Koordinationsrat von MAB, die „Exit-Strategie“ (SC-13/ CONF.225/11.XB) auch künftig umzusetzen;

6. bittet die Mitgliedstaaten und andere Partner, an der Einrichtung und Stärkung von funktionsfähigen Biosphärenreservaten weltweit mitzuwirken, unter anderem durch zusätzliche Beiträge zum Haushalt der UNESCO, durch Training und durch bi- und multilaterale Zusammenarbeit;

7. bittet die Generaldirektorin, Synergien zwischen dem MAB-Programm und einschlägigen Aktivitäten aller Sektoren und Programmen der UNESCO zu stärken, insbesondere mit dem Globalen Aktionsprogramm für Bildung für nachhaltige Entwicklung;

8. bittet die Generaldirektorin, Synergien des MAB-Programms mit einschlägigen Organisationen, Institutionen und Abkommen zu stärken, insbesondere im Zuge der Umsetzung und Überwachung der Agenda 2030 und ihrer Ziele Nachhaltiger Entwicklung;

9. bittet die Mitgliedstaaten, die Marke der Biosphärenreservaten zu schützen und deren Bekanntheit zu steigern;

10. bittet die Mitgliedstaaten und deren Biosphärenreservate, am  4. Weltkongress der Biosphärenreservate März 2016 in Lima, Peru, teilzunehmen;

11. ermutigt den Internationalen Koordinationsrat von MAB, in Zusammenarbeit mit dem MAB-Sekretariat, die Formulierung des Lima-Aktionsplans zur Unterstützung des MAB-Strategie 2015-2025 abzuschließen;

12. fordert die Generaldirektorin auf, dem UNESCO-Exekutivrat bei seiner 200. Sitzung einen Fortschrittsbericht zur Umsetzung der MAB-Strategie 2015-2025 und des damit verbundenen Lima-Aktionsplans (2016-2025) vorzulegen, einschließlich des Beitrags zur Umsetzung und Überwachung der Agenda 2030.

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