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März 2012

40 Jahre UNESCO-Welterbekonvention

Einzigartige kulturelle Zusammenarbeit zwischen den Völkern

Die UNESCO feiert 2012 das 40-jährige Bestehen der Konvention zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt. Auftakt des Jubiläumsjahres war ein internationaler Festakt am 30. Januar bei der UNESCO in Paris. Weltweit werden im Laufe des Jahres zahlreiche Veranstaltungen an die Bedeutung der Welterbekonvention für die kulturelle Zusammenarbeit zwischen den Völkern erinnern.

Die Idee zur Welterbekonvention geht auf die UNESCO-Kampagne zur Rettung der nubischen Tempel von Abu Simbel in Ägypten zurück.
© UNESCO

Seit 1972 haben 189 Staaten die Konvention unterzeichnet. Auf der UNESCO-Welterbeliste stehen derzeit 936 Kultur- und Naturstätten in 153 Ländern. Der Aachener Dom gehörte 1978 zu den ersten zwölf Denkmälern auf der Welterbeliste. Heute zählen 36 deutsche Kultur- und Naturstätten zum Welterbe, darunter die Altstädte von Lübeck, Stralsund und Wismar, der Kölner Dom und das Fagus-Werk in Alfeld.

"Die Welterbeliste ist das international bedeutendste Instrument zum weltweiten Schutz von Kultur- und Naturstätten. Sie fördert bis heute auf einzigartige Weise die kulturelle Zusammenarbeit zwischen den Völkern", sagte Dr. Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission. "Die deutschen Welterbestätten spiegeln die Vielfalt unseres kulturellen Erbes wider – vom Wattenmeer über die Museumsinsel bis zur Zeche Zollverein."

Deutschland wird in den nächsten vier Jahren die Entwicklung der UNESCO-Welterbekonvention maßgeblich mitbestimmen können. Die Bundesrepublik wurde im vergangenen Jahr auf der 36. UNESCO-Generalkonferenz ins Welterbekomitee gewählt. Damit ist Deutschland nach 14 Jahren wieder in dem Gremium vertreten, das die Entscheidungen zum UNESCO-Welterbe trifft.

Das Welterbekomitee entscheidet jedes Jahr über die Aufnahme von neuen Kultur- und Naturstätten in die Welterbeliste. Grundlage für die Anerkennung als UNESCO-Welterbe ist der außergewöhnliche universelle Wert der Stätte. Jedes Land verpflichtet sich mit der Aufnahme, sein Welterbe für die kommenden Generationen zu erhalten.

Die 36. Tagung des UNESCO-Welterbekomitees findet vom 24. Juni bis 6. Juli in St. Petersburg statt. Deutschland hat in diesem Jahr die Kurfürstliche Sommerresidenz in Schwetzingen und das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth für die Welterbeliste nominiert.

Veranstaltungen in Deutschland

In Deutschland stehen die international ausgerichtete Hauptversammlung der DUK am 21. und 22. Juni 2012 in Stralsund, der Welterbetag Anfang Juni und die Jahrestagung des Welterbevereins im Oktober in Würzburg ganz im Zeichen des Jubiläums.

Der 8. bundesweite Welterbetag am 3. Juni steht unter dem Motto "Auf Spurensuche im UNESCO-Welterbe". Gastgeber der zentralen Veranstaltung ist in diesem Jahr die Stadt Potsdam.

Die Hauptversammlung der Deutschen UNESCO-Kommission in Stralsund steht unter dem Titel "40 Jahre Welterbe". Zum öffentlichen Festakt am 21. Juni werden zahlreiche Gäste erwartet.

Der Verein UNESCO-Welterbestätten Deutschland e.V. tagt in diesem Jahr am 24. und 25. Oktober in Würzburg. Vertreter der deutschen Welterbestätten und Experten aus Politik, Denkmalpflege und Tourismus beraten über die regionale Entwicklung des Welterbes.

Logo 40 Jahre Welterbekonvention

Weitere Informationen:
Welterbeprogramm der UNESCO

Website des UNESCO-Welterbezentrums:
http://whc.unesco.org/en/40years

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