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Weltwasserbericht 2016: Kernbotschaften

Kein Wasser, keine Arbeit

1. Dreiviertel aller Arbeitsstellen weltweit sind von der Ressource Wasser abhängig. Im Jahr 2014 bestand die globale Arbeitnehmerschaft aus insgesamt 3,2 Milliarden Menschen, 40 Prozent davon waren Frauen.

2. Die Landwirtschaft, die Fischerei und die Forstwirtschaft sind unter den am stärksten von Wasser abhängigen Sektoren. Sie beschäftigen fast 1 Milliarde Menschen.  

3. Wassermangel und Störungen in der Süßwasserversorgung gefährden Arbeitsstellen in Sektoren, die von Wasser abhängig sind, und schränken das Wachstumspotenzial von Jobs für Hochqualifizierte in der gesamten Wirtschaft ein.

4. Anstrengungen, sich an den zunehmenden Wassermangel anzupassen, müssen erhöht werden, um dramatische Konsequenzen für den lokalen Arbeitsmarkt mit potenziellen Folgen für Handel und Migration ausschließen zu können.

Besseres Wasser, bessere Arbeit, besseres Leben

5. Sicherer und zuverlässiger Zugang zu Wasser und Sanitärleistungen in Haushalten, Schulen und Unternehmen sind die Grundlage für gesunde, gebildete und produktive Arbeitnehmer.

6. Nicht nachhaltiges Wassermanagement kann hart erarbeitete Fortschritte bei der Armutsbegrenzung und der Schaffung von Jobs erheblich bedrohen.

7. Ein besseres Verständnis der essenziellen Rolle von Wasserressourcen, -infrastruktur und -Serviceleistungen für das Wirtschaftswachstum und den Arbeitsmarkt ist notwendig, um Richtlinien für den Arbeitsmarkt nachhaltig gestalten zu können.

Eine Investition in die Ressource Wasser ist eine Investition in Jobs

8. Investitionen in die Wasserinfrastruktur können sehr kosteneffizient sein und positive Erträge in verschiedenen Wirtschaftszweigen bewirken.

9. Eine Langzeitplanung und effektive Finanzierung eines verbesserten Wassermanagements sind notwendig, um einen stabileren Arbeitsmarkt, Wirtschaftswachstum und andere sozioökonomische Vorteile zu realisieren.

Die Verbindung von Wasser und Jobs

10. Der Klimawandel verschärft die Gefahren des Wassermangels und wird zwangsläufig zum Verlust von Jobs in einigen Sektoren führen.

11. Der Übergang zu einer "grünen Wirtschaft" und das Aufkommen von "grünen Technologien" können zu einem positiven Wandel auf dem Arbeitsmarkt führen und Arbeitsstellen beispielsweise durch das Recyceln von Abwässern, die Nutzung erneuerbarer Energien, die Anpassung an den Klimawandel und eine effiziente Nutzung von Wasser schaffen.

12. Innovative Lernmethoden sowie einschlägige Maßnahmen in der Berufs- und der Hochschulbildung sind zentral, um die institutionellen Kapazitäten zu stärken und Arbeitsmöglichkeiten in allen auf das Wasser angewiesenen Sektoren zu schaffen.

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