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Immaterielles Kulturerbe

Puppentheater, Poetry Slam, Prozessionen, Heilwissen und Geigenbaukunst – all das spiegelt die Bandbreite des gelebten Kulturerbes wider. Die Formen immateriellen Kulturerbes sind entscheidend von menschlichem Wissen und Können getragen. Sie sind Ausdruck von Kreativität und Erfindergeist, vermitteln Identität und Kontinuität. Sie werden von Generation zu Generation weitergegeben und fortwährend neu gestaltet. Zu den Ausdrucksformen gehören etwa Tanz, Theater, Musik und mündliche Überlieferungen wie auch Bräuche, Feste und Handwerkskünste.

Damit das weltweit vorhandene traditionelle Wissen und Können erhalten bleibt, hat die UNESCO 2003 das Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes verabschiedet. Mehr als 150 Staaten sind inzwischen der völkerrechtlich verbindlichen Konvention, die 2006 in Kraft trat, beigetreten. Die drei Listen des immateriellen Kulturerbes veranschaulichen die Vielfalt lebendiger kultureller Ausdrucksformen aus allen Weltregionen.

In Deutschland ist das UNESCO-Übereinkommen 2013 in Kraft getreten. Schrittweise wird ein Verzeichnis des hierzulande gepflegten immateriellen Kulturerbes erstellt (Aufnahmeverfahren). Das bundesweite Verzeichnis soll von Jahr zu Jahr wachsen und langfristig die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen in und aus Deutschland sichtbar machen.

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83 Vorschläge für Immaterielles Kulturerbe in engerer Wahl
Einträge in bundesweites Verzeichnis werden Ende des Jahres vorgestellt (25.06.2014)

Traditionelle Trommel- und Tanzkunst Candombe
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Zivilgesellschaftliches Engagement für immaterielles Kulturerbe in Brasilien
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Inventarisierung von immateriellem Kulturerbe in Biosphärenreservaten
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