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Immaterielles Kulturerbe

Formen immateriellen Kulturerbes sind entscheidend von menschlichem Wissen und Können getragen. Sie sind Ausdruck von Kreativität und Erfindergeist, vermitteln Identität und Kontinuität. Sie werden von Generation zu Generation weitergegeben und fortwährend neu gestaltet. Zu den Ausdrucksformen gehören etwa Tanz, Theater, Musik und mündliche Überlieferungen wie auch Bräuche, Feste und Handwerkskünste.

Damit das weltweit vorhandene traditionelle Wissen und Können erhalten bleibt, hat die UNESCO 2003 das Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes verabschiedet. Mehr als 160 Staaten sind inzwischen der völkerrechtlich verbindlichen Konvention, die 2006 in Kraft trat, beigetreten. Die drei Listen des immateriellen Kulturerbes veranschaulichen die Vielfalt lebendiger kultureller Ausdrucksformen aus allen Weltregionen.

Im November 2014 werden neue Elemente aufgenommen (Informationen für Medienvertreter).

In Deutschland ist das UNESCO-Übereinkommen 2013 in Kraft getreten. Schrittweise wird ein Verzeichnis des hierzulande gepflegten immateriellen Kulturerbes erstellt (Aufnahmeverfahren). Voraussichtlich im Dezember 2014 werden die ersten Einträge bekanntgegeben.
Das bundesweite Verzeichnis soll von Jahr zu Jahr wachsen und langfristig die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen in und aus Deutschland sichtbar machen.

Aktuelle Artikel

Traditionen aus aller Welt
38 Neueinträge in UNESCO-Listen des immateriellen Kulturerbes (27.11.2014)

58 Traditionen für Immaterielles Kulturerbe nominiert
Brasilianischer Capoeira und belgische Carillon-Kultur sind aussichtsreiche Kandidaten (20.11.2014)

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Ausstellung zum zehnjährigen Jubiläum der UNESCO-Konvention (10.11.2014)

Erhaltung des immateriellen Kulturerbes der Totonaken in Mexiko
Ein Projekt aus dem UNESCO-Register Guter Praxisbeispiele (29.10.2014)

44. CIOFF-Weltkongress in Bautzen
Konferenz zum Thema Immaterielles Kulturerbe am 23. Oktober (06.10.2014)

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