Deutsche UNESCO Kommission e.V.

Internationales Geowissenschaftliches Programm

Das International Geoscience Programme (IGCP) ist seit 1972 ein gemeinsam von UNESCO und der International Union of Geological Sciences (IUGS) organisiertes Programm. Geologische Prozesse machen nicht an nationalen Grenzen halt. Daher müssen Staaten in gemeinsamen Forschungsprojekten und für weltweite Beobachtungsnetzwerke zusammenarbeiten. Für innovative Forschung und dauerhafte Beobachtung brauchen Entwicklungs- und Schwellenländer Unterstützung. Das IGCP fördert die Zusammenarbeit zwischen Geowissenschaftlern aller Länder, stützt innovative Forschungsansätze und unterstützt Entwicklungsländer. 

Konkret arbeiten in den derzeit etwa 30 IGCP-Projekten jeweils bis zu 100 Forscher aus aller Herren Länder für fünf oder sechs Jahre zusammen. Die Abschlusspublikationen vieler IGCP-Projekte sind wegweisende Referenzdokumente. Die Grundfinanzierung dieser Projekte wird generell aus nationalen Mitteln geleistet. Das IGCP unterstützt finanziell jährliche Fachkonferenzen der Projekte und entsprechende Feldstudien, vor allem, um die Teilnahme von Forschern aus Entwicklungs- und Schwellenländern möglich zu machen.

Das IGCP macht den Nutzen der Geowissenschaften für nachhaltige Entwicklung, Gesundheit und Sicherheit der Menschheit und Reduzierung der Auswirkungen von Naturkatastrophen deutlich. Das IGCP gehört mit Wissenschaftlern aus rund 150 Staaten, über 330 geförderten Einzelprojekten und mehr als 25.000 Veröffentlichungen zu den erfolgreichsten internationalen Forschungsprogrammen in den Geowissenschaften.

Programmziele

Forschungsbereiche und thematische Schwerpunkte

Auswahl und Evaluation

Beispielprojekte

Deutsche Beteiligung

IGCP-Landesausschuss

Geschichte des IGCP

Website der UNESCO: www.unesco.org/science/earth/igcp.shtml