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Das Internationale Programm in den grundlegenden Naturwissenschaften

Das International Basic Sciences Programme (IBSP) unterstützt die Zusammenarbeit sowohl zwischen Staaten als auch einzelnen Forschungseinrichtungen, in den grundlegenden Naturwissenschaften und in der naturwissenschaftlichen Bildung. Ziel ist der Aufbau solider wissenschaftlicher Kapazitäten in allen Mitgliedstaaten. Je nach Bedarf der einzelnen Weltregionen werden entweder bestehende internationale Netzwerke zwischen Exzellenzzentren gestärkt oder neue Netzwerke etabliert. Das IBSP fördert nur Projekte der Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern (Nord-Süd) und der Zusammenarbeit von Entwicklungsländern untereinander (Süd-Süd). 

Seit 2007 gibt es im IBSP keine formellen Ausschreibungen mehr. IBSP-Projekte müssen entweder institutionelle Kapazitäten aufbauen, Training oder naturwissenschaftliche Bildung anbieten oder für die grundlegenden Naturwissenschaften werben. Reine Forschungsprojekte werden nicht mehr gefördert. Besonders begrüßt werden Projekte, in denen verschiedene Entwicklungsländer zusammenarbeiten (Süd-Süd oder Nord-Süd-Süd). Das IBSP bietet auch Ergänzungen zu bereits weitgehend finanzierten Projekten an. Projekte, die die menschlichen Lebensbedingungen besonders verbessern, werden bevorzugt behandelt. Grundsätzlich kann die UNESCO auch im IBSP nicht wirklich finanzieren. Hauptgrund für eine Antragstellung sollte sein, mit ihrer Hilfe Partner in ein gemeinsames Projekt zu holen, die ohne ihre Beteiligung aus politischen oder anderen Gründen nicht oder nur schwer kooperieren würden.

Der Wissenschaftliche Beirat (International Scientific Board) des IBSP, unter Vorsitz des deutschen Physikers Prof. Dr. Herwig Schopper, dem ehemaligen Generaldirektor des CERN, wählt IBSP-Projekte aus. Das IBSP wird gemeinsam mit der "Academy of Sciences for the Developing World" (TWAS), dem Weltwissenschaftsrat (ICSU) und der Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN) organisiert.

Projektvorschläge können laufend an das IBSP in Form einer etwa einseitigen, aussagekräftigen Kurzbeschreibung herangetragen werden. Nach positiver Prüfung dieses Vorantrags durch den Wissenschaftlichen Beirat wird den Antragstellern ein Standardformular zur Verfügung gestellt. Ein typisches Projektbeispiel ist eine Konferenz zur Vernetzung von Chemikern im Nahen Osten. Die Organisatoren, darunter die Internationale Chemie-Union IUPAC und die Gesellschaft Deutscher Chemiker, erhielten vom IBSP eine Anschubfinanzierung. Mehr dazu.

Mehrere Dutzend Projekte der ersten IBSP-Ausschreibung 2004 erhielten eine Anschubfinanzierung, darunter ein Projekt deutscher Forscher mit Kenia, Äthiopien, Indien und Mexiko; von 2005 bis 2007 fanden mehrere Workshops statt. Mehr dazu.

Website des IBSP

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