68. Hauptversammlung der Deutschen UNESCO-Kommission
12. und 13. Juni 2008 in Karlsruhe
Mit der Wiederwahl von Walter Hirche als Präsident der Deutschen UNESCO-Kommission und der Verabschiedung von zwei Resolutionen – zum 60-jährigen Bestehen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und zur Chancengleichheit beim Zugang zu Bildung durch neue Medien – endete am 13. Juni 2008 in Karlsruhe die 68. Hauptversammlung der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK). Zum neuen Vizepräsidenten der DUK wurde Christoph Wulf gewählt. Verena Metze-Mangold wurde als Vizepräsidentin bestätigt. mehr
Resolutionen der 68. Hauptversammlung der DUK
Chancengleichheit beim Zugang zu Bildung und Information durch neue Medien
60-jähriges Bestehen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948
Pressemitteilungen
Ergebnisse der 68. Hauptversammlung der Deutschen UNESCO-Kommission
Zwei Resolutionen verabschiedet
Pressemitteilung vom 13. Juni 2008Wissen im Web – Chancen für die Bildung
Die Deutsche UNESCO-Kommission lädt zur öffentlichen Podiumsdiskussion am 12. Juni 2008 in Karlsruhe ein
Pressemitteilung vom 5. Juni 2008Revolutioniert das Internet die Bildung?
68. Hauptversammlung der Deutschen UNESCO-Kommission am 12. und 13. Juni 2008 in Karlsruhe
Pressemitteilung vom 28. Mai 2008
Christoph Wulf zum neuen Vizepräsidenten der DUK gewählt
Neuer zweiter Vizepräsident der Deutschen UNESCO-Kommission ist Christoph Wulf, Professor im Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie an der Freien Universität Berlin. Präsident der DUK ist weiterhin Walter Hirche, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und stellvertretender Ministerpräsident des Landes Niedersachsen. Erste Vizepräsidentin der DUK bleibt Dr. Verena Metze-Mangold, Geschäftsführung Filmförderung des Hessischen Rundfunks. Präsidium der Deutschen UNESCO-Kommission
Öffentliche Podiumsdiskussion: "Wissen im Web – Welche Rolle spielt das Internet beim Aufbau von Wissensgesellschaften?"
"Wissen im Web – die Rolle des Internets beim Aufbau von Wissensgesellschaften" war das Thema der öffentlichen Veranstaltung im Rahmen der 68. Hauptversammlung der Deutschen UNESCO-Kommission am 12. Juni im Medientheater des ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe.

- Foto © Flickr / Yolilin
Die UNESCO fördert moderne Wissensgesellschaften, in denen der Zugang zu Information und Bildung ebenso verwirklicht ist wie Meinungsfreiheit und kulturelle Vielfalt. Das Internet birgt große Potenziale für den Aufbau von Wissensgesellschaften.
Revolutioniert das Internet die Bildung? – Hierüber diskutierten Michael Mangold, Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft am ZKM, Axel Plathe, UNESCO-Abteilung für Kommunikation und Information, Wolfgang Schulz, Hans-Bredow-Institut für Medienforschung, Andreas Vogel, Referat "Neue Medien in der Bildung" des BMBF, und Christoph Wulf, Fachausschuss Bildung der DUK.
Eine weitere Diskussionsrunde befasste sich mit den Voraussetzungen für den Wissenserwerb im Netz. Teilnehmer waren: Mechthild Appelhoff, Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen, Kurt Jansson, Wikimedia Deutschland e.V., Barbara Lison, Bundesverband der Bibliotheken, Michael Schopen, Schulen ans Netz e.V., und Jörg Tauss, MdB, Fachausschuss Kommunikation und Information der DUK. Schlussfolgerungen aus der Diskussion präsentierte Verena Metze-Mangold, Vizepräsidentin der DUK. Die Podiumsdiskussionen wurden moderiert von Mirjam Gehrke, Deutsche Welle.
Veranstalter: Deutsche UNESCO-Kommission e.V.
in Kooperation mit dem ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe
Programm der öffentlichen Veranstaltung
Dem Thema der Hauptversammlung "Wissen im Web" widmet sich auch die neue Ausgabe von "UNESCO heute", der Zeitschrift der DUK. Das Themenheft informiert umfassend über die Rolle des Internets in der Bildung: UNESCO heute 1/2008
Wie verändern die Informations- und Kommunikationstechnologien die Bildung der Zukunft?
Im Sommer 2007 diskutierte eine Expertengruppe auf einem von der UNESCO und der Deutschen UNESCO-Kommission organisierten Treffen in Kronberg über die Zukunft von Wissenserwerb und Wissensvermittlung . Die "Kronberger Erklärung" betont die Chancen der Bildung durch das Internet.
Kronberg Declaration on the Future of Knowledge Acquisition and Sharing
Nichtöffentlicher Teil der Hauptversammlung
Im nichtöffentlichen Teil der 68. Hauptversammlung der Deutschen UNESCO-Kommission am 13. Juni ging es um den Beitrag Deutschlands zum Programm der UNESCO.
Bei den turnusgemäßen Wahlen wurde ein Teil der Kommissionsmitglieder neu gewählt. In einer Resolution nahm die Hauptversammlung zum 60-jährigen Bestehen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 Stellung. Außerdem verabschiedete die Hauptversammlung eine Resolution zur Chancengleichheit beim Zugang zu Bildung und Information durch neue Medien.
Die Deutsche UNESCO-Kommission
Resolutionen der Deutschen UNESCO-Kommission
Mitglieder der Deutschen UNESCO-Kommission
Jahresbericht der Deutschen UNESCO-Kommission
Die Deutsche UNESCO-Kommission hat 100 Mitglieder, unter ihnen Vertreter von Bund und Ländern, wichtiger Organisationen aus Bildung, Wissenschaft, Kultur und Medien. Sie berät die Bundesregierung, die Kultusminister der Länder und andere Stellen in allen Fragen, die sich aus der Mitgliedschaft Deutschlands in der UN-Sonderorganisation für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation (UNESCO) ergeben. Sie ist Verbindungsstelle zwischen Staat und Wissenschaft und Partnerin der UNESCO und ihrer 195 Nationalkommissionen.


