Frühkindliche Förderung weltweit
Die UNESCO definiert frühkindliche Förderung und Erziehung holistisch: Der Begriff umfasst alle Maßnahmen, die die kognitive, soziale, körperliche und emotionale Entwicklung eines Kindes von der Geburt bis zum achten Lebensjahr unterstützen. Die UNESCO legt den Schwerpunkt dabei auf vorschulische Programme für Kinder ab drei Jahren und auf die Gestaltung von Übergängen zur Grundschulbildung.
Die UNESCO unterstützt die Mitgliedstaaten darin, frühkindliche Förderung und Erziehung auszuweiten und ihre Qualität zu verbessern. Ihre Länderberichte analysieren das System der frühkindlichen Förderung eines Landes und zeigen Verbesserungsbedarf und Lösungen auf. Sie werden in Zusammenarbeit mit der OECD verfasst.
Alle zwei Monate veröffentlicht die UNESCO zudem einen Early Childhood Policy Brief. Diese Kurzberichte widmen sich auf jeweils zwei Seiten einem Themenfeld der frühkindlichen Bildung. Außerdem werden Regierungsvertreter in Seminaren für die Thematik sensibilisiert und darin geschult, nationale Leitlinien für den Bereich der frühkindlichen Förderung und Erziehung zu entwickeln, zu verbessern und umzusetzen.
Neben diesen drei Bereichen wird die Entwicklung der frühkindlichen Förderung und Erziehung in den Mitgliedsländern im jährlich erscheinenden Weltbildungsbericht evaluiert.







