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Das deutsche Netzwerk der UNESCO-Projektschulen

Das deutsche Netzwerk der UNESCO-Projektschulen besteht aus über 250 Schulen bundesweit. Sie verteilen sich auf alle 16 Bundesländer und alle Schularten. Die Schulleitungen der UNESCO-Projektschulen als verantwortliche Führungskräfte sorgen dafür, dass sich die Ziele der UNESCO im Schulleben wiederfinden. Daneben gibt es Projektschulkoordinatoren. Sie sind Ansprechpartner an den jeweiligen Schulen für UNESCO-Anliegen. Sie koordinieren und unterstützen die UNESCO-Arbeit der verschiedenen Teams und Akteure an ihrer Schule. Koordinatoren von sogenannten Leuchtturm- oder Flagship-Projekten – wie dem Baltic Sea Project, dem Blue Danube River Project, dem Projekt World Heritage Education oder dem Projekt Agenda 21 NOW! – begleiten die Netzwerkzusammenarbeit der Schulen zu diesen Schwerpunktthemen auf nationaler oder internationaler Ebene.

Auf Landesebene wird das UNESCO-Schulnetzwerk durch die jeweiligen Landeskoordinationen koordiniert, auf Bundesebene durch die Bundeskoordination.

Fachlicher Beirat

Zur fachlichen Begleitung der Entwicklung des Netzwerks der UNESCO-Projektschulen hat die Deutsche UNESCO-Kommission einen Beirat eingerichtet, der sich aus jeweils drei Vertretern der Landeskoordinationen und der Kultusministerien sowie einem Projektkoordinator, einem Schulkoordinator und bis zu drei geeigneten Experten zusammensetzt. Der Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission und die Bundeskoordination der UNESCO-Projektschulen gehören dem Beirat ex officio an.

Bundeskoordination

Das Netzwerk der UNESCO-Projektschulen in Deutschland wird von einer Bundeskoordination betreut, die bei der Deutschen UNESCO-Kommission angesiedelt ist.

Die Bundeskoordination repräsentiert die deutschen UNESCO-Projektschulen und bildet die zentrale Schnittstelle zwischen den Schulen des Netzwerks, den Landeskoordinationen, den Kultusministerien und Senatsverwaltungen sowie der UNESCO in Paris und koordiniert die entsprechenden Treffen und Abstimmungen.

Landeskoordination

Die Landeskoordinationen bilden auf Landesebene die Schnittstelle zwischen Bundeskoordination, den Kultusministerien und den einzelnen Schulen im Landesnetzwerk. Sie repräsentieren das Netzwerk bei offiziellen Anlässen.

Koordinatoren des deutschen UNESCO-Schulnetzwerks

Aufnahmekriterien

Die UNESCO-Arbeit der Schule soll sich auf mindestens drei der sechs thematischen Säulen beziehen: Menschenrechtsbildung und Demokratieerziehung; Interkulturelles Lernen, Zusammenleben in Vielfalt; Bildung für nachhaltge Entwicklung (u.a. Umweltbildung, globales Lernen); Global Citizenship; Freiheit und Chancen im digitalen Zeitalter; UNESCO-Welterbeerziehung. Die Schule sollte dabei möglichst mit anderen UNESCO-Akteuren in ihrem direkten Umfeld kooperieren.

Eine UNESCO-Projektschule soll aktive internationale Schulpartnerschaften pflegen.

Dem Prinzip des fächerübergreifenden und projektorientierten Arbeitens folgend, sind möglichst alle Fachschaften/Fachbereiche in die Arbeit der UNESCO-Projektschulen einbezogen.

Die UNESCO-Projektschulen kooperieren mit externen Partnern sowie verschiedenen Verbänden und Organisationen, die sich den Zielen der UNESCO verpflichtet fühlen. Kooperationspartner der Projektschulen sind insbesondere UNESCO-Welterbestätten und UNESCO-Biosphärenreservate sowie Einrichtungen zur Erhaltung des UNESCO-Weltdokumentenerbes oder des immateriellen Kulturerbes.

Aufnahmeverfahren

Die Aufnahme in das Netzwerk der UNESCO-Projektschulen in Deutschland erfolgt in drei Stufen:

  1. Interessierte Schule (Status auf Länderebene)
  2. Mitarbeitende Schule (Mitgliedschaft im nationalen Schulnetz)
  3. Anerkannte UNESCO-Projektschule (Mitgliedschaft im internationalen Schulnetz, Aufnahme in das internationale Verzeichnis der UNESCO)

Auf jeder Stufe muss die Schule das Leitbild der UNESCO-Projektschulen in ihrem Schulprogramm und in ihrem Schulprofil verankern und ihre Mitwirkung im Netzwerk durch aktive Teilnahme an regionalen und – ab dem Status als mitarbeitende Schule – an überregionalen Veranstaltungen des Netzwerks der UNESCO-Projektschulen sichtbar machen.

Auf jeder Stufe muss die Schule über mindestens zwei Jahre aktiv mitarbeiten, bevor die nächste Stufe beantragt werden kann. Das Durchlaufen der Stufen geht von einem Entwicklungsprozess aus, in welchem die Schule die geforderten Qualitätsstandards zunehmend erfüllt.

Ein Antrag für den Status „Interessierte Schule“ wird von der Schule bei der Landeskoordination gestellt und von dieser beschieden. Voraussetzung für die Verleihung des Status „Interessierte Schule“ ist die Befürwortung des jeweiligen Kultusministeriums.

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