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Dieser Text ist dem Buch "Global Citizenship - Perspektiven einer Weltgemeinschaft", Roland Bernecker/ Ronald Grätz (Hg.), Steidl entnommen.

"Die Saat der Global Citizenship wird in jeder Gesellschaft aufgehen"

Irina Bokova, UNESCO-Generaldirektorin, im Gespräch mit Roland Bernecker (Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission) und Ronald Grätz (Generalsekretär des Instituts für Auslandsbeziehungen)

Roland Bernecker, Ronald Grätz: Sie sind für die UNESCO in der ganzen Welt unterwegs. Bei Ihren Begegnungen benötigen Sie ein umfangreiches Wissen über die Ansichten und Perspektiven Ihrer Gesprächspartner. Hat das Ihre frühere Wahrnehmung von Citizenship verändert?

Irina Bokova, ©UNESCO

Irina Bokova: Meiner Meinung nach umfasst Citizenship nicht nur individuelle Rechte und Pflichten, sondern auch die Verbindung zu einer bestimmten Gemeinschaft. Der Wunsch nach Würde, Beteiligung und Zugehörigkeit ist bei jedem Menschen vorhanden, dem ich begegne, von Staatsoberhäuptern bis zu Schülern. Gleichzeitig erlebe ich das Aufkommen eines globalen öffentlichen Raums über alle Grenzen hinweg, weil die Menschen verstehen, dass die Chancen und Herausforderungen  heutzutage global sind und neue Formen der Solidarität erfordern. Die Welt verändert sich und wir müssen uns mit ihr verändern, um gemeinsam neue Lösungen zu finden – das ist der Geist der Global Citizenship.

Sie haben die schwierige Aufgabe, auf ausgesprochen nationale Interessen mäßigend einzuwirken, ihnen eine globale Perspektive entgegenzusetzen und ein supranationales, globales Gemeinwohl zu fördern. Wie können wir erreichen, dass die Liebe zum eigenen Land und eigene Interessen nicht in Form eines nationalen Egoismus die Oberhand über die globale Perspektive gewinnen?

Global Citizenship ist nicht unvereinbar mit nationalen Bedürfnissen, ganz im Gegenteil. Ich möchte hier eines klarstellen – Global Citizenship ist kein rechtlicher Begriff, sondern vielmehr ein Gefühl der Solidarität mit anderen und mit unserem Planeten. Es geht um die Rechte und die Würde jeder Frau und jedes Mannes, um unsere gemeinsame Geschichte und das gemeinsame Schicksal der Menschheit. Es geht um die gemeinsame Verantwortung  für das Wohlergehen aller, egal wo sie leben, egal unter welchen Umständen. Das heißt nicht, dass man auf lokale Identitäten  verzichten muss – sie werden sogar gestärkt, denn sie bilden die Grundlage für die Achtung vor kultureller und sprachlicher Vielfalt und für den Erhalt der Biodiversität. Tatsächlich muss die lokale Beteiligung den Ausgangspunkt für die Global Citizenship Education darstellen. Wenn wir die Vielfalt unserer eigenen Kulturen und Gesellschaften erkennen und wenn wir lernen, miteinander zu leben, werden wir offener für andere Kulturen und begreifen, dass das, was uns verbindet, stärker ist als das, was uns trennt.

Wie erklären Sie den offensichtlichen Widerspruch zwischen der zunehmenden Globalisierung, die geographische Distanzen durch moderne Kommunikationstechnologien und eine wachsende Mobilität schrumpfen lässt, und dem Eindruck, dass immer mehr Zäune, sichtbare wie unsichtbare, errichtet werden, die die Menschen voneinander trennen?

Ich denke, wir leben in einer außergewöhnlichen Zeit. Die Revolution in der Informations- und Kommunikationstechnologie hat uns nie gekannte Möglichkeiten eröffnet, uns untereinander auszutauschen und über Grenzen hinweg zu verständigen. Aber gleichzeitig wächst die Intoleranz, die Armut steigt und die Ungleichheit verschärft sich. Wir erleben fortdauernde Konflikte wie in Syrien oder im Irak, die humanitäre Katastrophen nach sich ziehen. Gewalttätiger Extremismus gefährdet überall die Gesellschaften, verbreitet Hass und Gewalt. Ich glaube, diese Widersprüche werden bestehen bleiben, bis wir in der Lage sind, allen Menschen die Grundwerte des Friedens und der Nachhaltigkeit zu vermitteln und ihnen so neue Möglichkeiten zu eröffnen. Die UNESCO wurde vor 71 Jahren nach einem langen, verheerenden Krieg mit der Idee gegründet, dass man neue Formen der Friedensbildung finden muss. Heute besteht unsere größte Herausforderung darin, mit neuen Denkweisen und neuen Handlungsformen Antworten zu finden und die Rechte und die Würde jedes einzelnen Menschen anzuerkennen. Auf die verschiedenen Formen der Gewalt müssen wir mit den stärksten Werkzeugen reagieren, die wir haben – mit Bildung, Prävention und Bewusstsein. Darin liegt die Bedeutung der Global Citizenship Education. Wir müssen den neuen öffentlichen Raum so gut wie möglich nutzen, um eine Kultur des Friedens zu fördern, und dabei Mittel wie beispielsweise das Internet einsetzen. Mehr als je zuvor müssen wir Kulturen durch Dialog und gegenseitiges Verständnis zusammenführen, um die Menschenrechte voranzubringen und ein Leben in Solidarität und Harmonie mit dem Planeten zu ermöglichen.

Kriege und Konflikte waren schon immer zentrale Ereignisse in der Geschichte der Menschheit. Auch heute noch, zu Beginn des 21. Jahrhunderts, bestimmen sie unsere Wahrnehmung der Weltpolitik. Ist man da nicht versucht, das Konzept der Global Citizenship als viel zu idealistisch einzustufen, als Konzept, das vor den gegebenen anthropologischen Bedingungen die Augen verschließt?

Es stimmt, Kriege und Konflikte sind Teil der Menschheitsgeschichte, aber wir dürfen die globale Politik nicht darauf reduzieren. Als UNESCO-Generalsekretärin habe ich das Privileg, durch die Welt zu reisen, und ich kann bezeugen, dass die Saat der Global Citizenship in jeder Gesellschaft aufgeht, selbst in Konfliktgebieten. Das habe ich in Mali erlebt, als ich 2015 nach Timbuktu zurückkehrte, um die 14 wiederaufgebauten Mausoleen einzuweihen, die drei Jahre zuvor von Extremisten zerstört worden waren. Die UNESCO leitete den Wiederaufbau mit der Unterstützung verschiedener Partner und vor allem mit der direkten Beteiligung lokaler Gemeinschaften und der Menschen vor Ort. Sie wurden aktiv, weil der Wiederaufbau wichtig für ihre Gesellschaft ist und weil sie um die Bedeutung dieser Stätten für die gesamte Menschheit wissen. Das ist eine Lektion in Sachen Toleranz, Dialog und Frieden – Werte, die den Kern von Global Citizenship bilden.

[Der ehemalige] Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat mehr »kulturelle Intelligenz« gefordert. Teilen Sie seine Ansicht, dass kulturelle Intelligenz eine wichtige Voraussetzung für den »globalen Bürger« ist?

Ohne »kulturelle Bildung«, wie wir bei der UNESCO sagen, können wir nicht als globale Bürger handeln und denken. Damit sind sowohl Kenntnisse über die eigene Kultur und andere Kulturen gemeint, als auch das Verständnis für ihren Wert. Wir müssen jungen Frauen und Männern die entsprechenden Fähigkeiten und Werte an die Hand geben, um diese Vielfalt bestmöglich zu nutzen. Und wir müssen den Dialog zwischen den Kulturen pflegen, um ein Gefühl der Solidarität und der Verantwortung  zu wecken. Das ist der Schlüssel, um Respekt für die Vielfalt zu fördern, die uns so viel gibt, und für die Menschenrechte, die uns alle vereinen. Meiner Meinung nach entspricht das genau der Vorstellung von kultureller Intelligenz.

Nationalistische Bewegungen propagieren ein deutlich robusteres Eintreten für die aus ihrer Sicht wichtigen jeweiligen nationalen Interessen. Ihre Popularität scheint in ganz Europa zuzunehmen. Daraus könnte man die Schlussfolgerung ziehen, dass das Konzept der Global Citizenship an Boden verliert. Wie erklären Sie diese Entwicklung?

Meiner Ansicht nach zeigt die Entwicklung, wie wichtig es ist, weiter in die Global Citizenship Education zu investieren. Wir müssen Bildung so gut wie möglich nutzen, um Menschenrechte zu vermitteln, das Verständnis für andere zu vertiefen und die Würde aller Menschen zu schützen, unabhängig  von Hautfarbe, Geschlecht, Herkunft oder der nationalen, ethnischen oder religiösen Identität. Jede Gesellschaft braucht Bildung, um die Werte zu fördern, die wir in einer Welt des Wandels benötigen  – die Fähigkeit, andere zu verstehen, Empathie zu empfinden, Ideen auszutauschen und gemeinsam globale Herausforderungen anzugehen. Wir müssen Geschichte vermitteln und uns immer die Gefahr eines einseitigen Ansatzes vor Augen führen. Deshalb setzt sich die UNESCO auch dafür ein, dass die Geschichte des Holocaust und anderer Völkermorde gelehrt wird, um heute gegen Hass, Diskriminierung und Antisemitismus vorzugehen.

Würden Sie zustimmen, dass die Global Citizenship Education für die reicheren Regionen der Welt relevanter ist und in Regionen, wo zunächst einmal die allgemeinen Grundlagen von Bildung vermittelt werden müssen, in den Hintergrund rückt?

Wir wissen heute, dass es nicht genügt, Zugang zu Bildung zu gewährleisten – wir müssen den Zugang zu einer qualitativ hochwertigen Bildung ermöglichen, um jede Frau und jeden Mann darauf vorzubereiten, aktiv zu werden, wenn es um die Zukunft unseres Planeten geht. Bedrohungen wie gewalttätiger Extremismus reißen Gesellschaften und Gemeinschaften auseinander. Das ist nicht das Problem bestimmter Regionen – hier müssen alle Länder gemeinsam aktiv werden. Wir wissen, dass der Einsatz von Gewalt kein ausreichendes Mittel zur Bekämpfung von Extremismus ist – wir müssen Extremismus durch  kulturelle Bildung und Medienkompetenz verhindern, durch neue Angebote für Jugendliche. Hier zeigt sich die Bedeutung der Global Citizenship Education. Das Konzept bildet den Kern des UNESCO-Beitrags zum Aktionsplan des UN-Generalsekretärs zur Verhinderung von gewalttätigem Extremismus und zur Bekämpfung des Terrorismus. Wir müssen außerdem sicherstellen, dass Bildung ein grundlegender Bestandteil aller Maßnahmen zur Friedensbildung und humanitärer Aktionen ist. In Konfliktsituationen oder im Gefolge von Katastrophen ist die Global Citizenship Education von grundlegender Bedeutung für den Aufbau von Resilienz, außerdem kann sie ein Zusammenleben in gegenseitigem Vertrauen aufzeigen.

Welche Rolle spielen die Vereinten Nationen bei der Weiterentwicklung des ethischen Konzepts der Global Citizenship? Was ist für eine konkrete politische und rechtliche Umsetzung des Konzepts erforderlich?

Die Global Citizenship Education ist eine Säule der Bildungsinitiative Global Education First, die von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon 2012 ins Leben gerufen wurde und von der UNESCO umgesetzt wird. Die Global Citizenship Education ist zudem Bestandteil der neuen Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, die im September 2015 von der UN-Generalversammlung verabschiedet wurde und 17 universale und weitreichende Ziele für nachhaltige Entwicklung festlegt – die Bekämpfung von Armut und Hunger, die Beseitigung von Ungleichheit, den Aufbau friedlicher und inklusiver Gesellschaften, den Schutz der Menschenrechte, die Förderung der Gleichberechtigung der Geschlechter und den anhaltenden Schutz unseres Planeten.

Bildung ist für all diese Ziele von grundlegender Bedeutung – sie ist ein Menschenrecht, ein Instrument der Selbstbestimmung, ein Wegbereiter für inklusivere Gesellschaften und eine nachhaltigere Entwicklung. Sie kann jungen Menschen die Mittel für kritisches Denken und einen interkulturellen Dialog an die Hand geben, Möglichkeiten für bürgerschaftliches Engagement eröffnen, für eine kulturelle und berufliche Eingliederung. Hier beginnt Global Citizenship – auf der Schulbank. Indem in den Schulen Global Citizenship vermittelt wird und so demokratische Räume eröffnet werden, können Schüler an Entscheidungsfindungen teilhaben und schon früh ein Zugehörigkeitsgefühl  zu ihrer Schule, ihrem Umfeld und zur Gesellschaft im allgemeinen entwickeln.

Würden Sie der These zustimmen, dass wir eines Tages gezwungen sein werden, ex negativo globale Bürger zu werden, dass uns also der schiere Druck der globalen Entwicklung, zum Beispiel im Zusammenhang mit dem Klimawandel, keine andere Wahl lässt, als unsere Verantwortung als globale Bürger in vollem Umfang wahrzunehmen und entsprechend zu handeln?

Ein globaler Bürger zu werden bedeutet, dass wir heute die Verantwortung für die folgenden Generationen übernehmen. Dazu gehören neue Arten zu handeln, sich zu verhalten und in Harmonie mit dem Planeten verantwortungsvoll zu konsumieren. Wenn wir jetzt handeln, wenn wir in Bildung investieren, helfen wir jungen Frauen und Männern, die Herausforderungen von morgen anzugehen und in einer Welt zu leben, die unter Druck steht. Wir geben ihnen die Möglichkeit, informierte Entscheidungen zu treffen. Hier zeigt sich die Bedeutung einer Erziehung zur nachhaltigen Entwicklung, die einen wesentlichen Bestandteil der Arbeit der UNESCO und der Global Citizenship Education darstellt. Wir müssen das Thema nachhaltige Entwicklung in die nationalen Bildungssysteme integrieren und die Lehrer dafür ausbilden – beispielsweise mit Hilfe der Online-Kurse, die von der UNESCO für die Klimarahmenkonvention entwickelt wurden. Die Verabschiedung des Pariser Klimaabkommens ist ein historischer Schritt nach vorn. Wir müssen jedem Mädchen und Jungen helfen, die Herausforderungen zu verstehen, vor die uns eine Welt unter Druck stellt, und die Gelegenheiten zu nutzen, die die Welt im Zeitalter der Globalisierung bietet.

Welche historischen oder noch lebenden Persönlichkeiten würden sie als »globale Bürger« bezeichnen?

Wenn man in der Geschichte zurückblickt, stellt man fest, dass die Idee des Weltbürgers nicht neu ist. Ich erinnere nur an die berühmten Worte des Sokrates: »Ich bin weder Athener noch Grieche, sondern ein Bürger der Welt.« Auch in jüngster Zeit gibt es viele Beispiele, Frauen wie Männer, die sich als globale Bürger sahen und auch so lebten. Zum Beispiel Nelson Mandela, ein unerschütterlicher Kämpfer für Gleichheit und Frieden. Er war UNESCO-Sonderbotschafter und vermittelte seine Vision der Menschlichkeit, von Frauen und Männern, die durch ihre Menschenwürde und ihre gemeinsamen Bemühungen um eine bessere Welt geeint sind. Als aktuelles Beispiel heute würde ich Malala Yousafzai nennen, die 2014 den Friedensnobelpreis erhielt, weil sie ein Symbol der Stärke ist, vor allem für junge Menschen.

Wenn ein junger Mensch Sie fragen würde: Was kann ich tun, um ein globaler Bürger zu werden, was würden Sie antworten?

Der Anteil junger Menschen an der Bevölkerung war noch nie so hoch wie heute. Die junge Generation verfügt über mehr Bildung als je zuvor, sie ist besser vernetzt, weit gereist und kann sich freier äußern. Wir unterstützen sie, um ihr kritisches Denken zu fördern, ihre Resilienz zu stärken, um die Menschheit als einige Gemeinschaft zu verteidigen.

Die Menschenrechte  und  die Menschenwürde  müssen immer den Ausgangspunkt aller Bemühungen darstellen, die junge Frauen und Männer mit oder ohne unsere Hilfe auf dem Weg zum globalen Bürger unternehmen. Global Citizenship sollte nicht nur ein Ideal sein, sondern zur Praxis werden, die jeden Tag umgesetzt wird, indem wir Verantwortung füreinander und für unseren Planeten übernehmen und indem wir das Gefühl der globalen Zusammengehörigkeit und Solidarität nutzen.

Ich möchte hier dazu aufrufen, dass wir uns alle an einer UNESCO-Initiative mit jungen Menschen beteiligen – beispielsweise an unserer Kampagne #Unite4Heritage in den sozialen Medien, um sich der Hasspropaganda entgegenzustellen und gemeinsame Werte zu stärken, oder am UNESCO-Projekt Networks of Mediterranean Youth, das von der Europäischen Union unterstützt wird und in zehn Ländern im Mittelmeerraum  durchgeführt wird, um das bürgerschaftliche Engagement von Jugendlichen zu fördern. Die Energie und den Enthusiasmus der jungen Menschen von heute empfinde ich als sehr ermutigend  – sie in ihrer Entwicklung zu globalen Bürgern zu fördern, ist die beste Methode für den Aufbau friedlicher und nachhaltiger Gesellschaften.

Irina Bokova, geboren 1952 in Sofia, ist seit 2009 Generaldirektorin der UNESCO. Nach Abschluss des Studiums am Staatlichen Moskauer Institut für Internationale Beziehungen Studien an der Universität von Maryland (Washington) und der John F. Kennedy School of Government, Harvard University. Ab 1977 Tätigkeit im bulgarischen Außenministerium. 2005 wurde sie Botschafterin in Frankreich und vertrat Bulgarien bei der UNESCO. Ihre Schwerpunkte als UNESCO-Generaldirektorin sind Humanismus, Toleranz und kulturelle Vielfalt.

Dr. Roland Bernecker, geboren 1961 in Bendorf am Rhein, ist Generalsekretär der
Deutschen UNESCO-Kommission. Im Anschluss an das Studium der Literaturwissenschaft und Philosophie in Frankfurt am Main wurde er dort mit einer Arbeit über die europäische Aufklärung promoviert. Nach Forschungs- und Lehrtätigkeiten in Deutschland, Italien und Frankreich war er Direktor des deutsch-französischen Kulturinstituts in Nantes. 1998 wurde er Kulturreferent der Deutschen UNESCO-Kommission. Von 2002 bis 2004 war er im Auswärtigen Amt in Berlin tätig.

Ronald Grätz, geboren 1958 in São Paulo, studierte Germanistik, katholische Theologie und Philosophie in Tübingen und Frankfurt am Main. Seit 2008 ist er Generalsekretär des Instituts für Auslandsbeziehungen e. V. (ifa) und Herausgeber der Zeitschrift KULTURAUSTAUSCH.

Aus dem Englischen von Heike Schlatterer

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