Deutsche UNESCO Kommission e.V.

Die 15 deutschen Biosphärenreservate

(Zonierung BfN)
Deutschlandkarte mit 15 Biosphärenreservaten

Die Biosphärenreservate umfassen ohne die Meeresflächen etwa 3 Prozent der Gesamtfläche Deutschlands. 15 Gebiete sind als Biosphärenreservat nach Recht des jeweiligen Bundeslandes gesichert und wurden zugleich von der UNESCO anerkannt (die Karstlandschaft Südharz wartet noch auf die UNESCO-Anerkennung). Die 15 Gebiete repräsentieren wichtige deutsche Landschaftstypen und sind repräsentativ für die Vielfalt der Lebensräume, der Fauna und Flora hierzulande. Sie sind unterteilt in Kern-, Pflege- und Entwicklungszone (Karte: rot, orange, gelb). 

Fast alle deutschen Biosphärenreservate werden als Kulturlandschaften wirtschaftlich genutzt. Fast alle liegen in ländlichen Räumen und brauchen Zukunftskonzepte für den demographischen Wandel. Wegen niedriger Umweltbelastung und reizvoller Landschaft sind sie beliebte Urlaubsziele und Naherholungsgebiete.

Berchtesgadener Land (840 km2, Bayern)

Bliesgau (361 km2)

Flusslandschaft Elbe (3.540 km2, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt)

Hamburgisches Wattenmeer (117 km2, Hamburg)

Niedersächsisches Wattenmeer (2.400 km2, Niedersachsen)

Oberlausitzer Heide-und Teichlandschaft (301 km2, Sachsen)

Pfälzerwald-Nordvogesen (grenzüberschreitend, 3.018 km2 insgesamt, davon 1.780 km2 Pfälzerwald, Rheinland-Pfalz)

Rhön (1.850 km2, Bayern, Hessen, Thüringen)

Schaalsee (309 km2, Mecklenburg-Vorpommern)

Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und Halligen (4.431 km2, Schleswig-Holstein)

Schwäbische Alb (850 km2, Baden-Württemberg)

Schorfheide-Chorin (1.292 km2, Brandenburg)

Spreewald (475 km2, Brandenburg)

Südost-Rügen (235 km2, Mecklenburg-Vorpommern)

Vessertal-Thüringer Wald  (171 km2, Thüringen)

Um als UNESCO-Biosphärenreservat anerkannt zu werden, müssen interessierte deutsche Gebiete den Kriterienkatalog des MAB-Nationalkomitees erfüllen.