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Daten und Fakten

    Die Deutsche UNESCO-Kommission (DUK) in Daten und Fakten:

    Nationalkommission: Die UNESCO ist die Sonderorganisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Sie hat 195 Mitgliedstaaten. Ihr Sitz ist Paris. Sie sieht als einzige UN-Organisation die Einrichtung von Nationalkommissionen vor, die ihre Mitgliedstaaten beraten und unterstützen und einen aktiven Beitrag leisten zur internationalen Zusammenarbeit im Rahmen des UNESCO-Mandats. Die Nationalkommissionen sind in den jeweiligen Mitgliedstaaten die zentrale Schnittstelle zwischen Staat, Zivilgesellschaft und der UNESCO.

    Gründung: Deutschland ist seit dem 11. Juli 1951 Mitglied der UNESCO. Die Deutsche UNESCO-Kommission (DUK) wurde bereits ein Jahr zuvor am 12. Mai 1950 gegründet. Die DUK ist Deutschlands Mittlerorganisation für multilaterale Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation und zugleich eine Nationalkommission nach Art. VII der UNESCO-Verfassung. Als Mittlerorganisation der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik wird die DUK vom Auswärtigen Amt gefördert.

    Aufgaben: Als Teil der  Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik trägt die DUK zur vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und seinen Partnern bei. Ihre Aufgabe ist es, die Bundesregierung, den Bundestag und die übrigen zuständigen Stellen in allen Fragen zu beraten, die sich aus der Mitgliedschaft der Bundesrepublik Deutschland in der UNESCO ergeben. Sie leistet Informations- und Öffentlichkeitsarbeit für die deutsche Öffentlichkeit und arbeitet dabei mit den UNESCO-Nationalkommissionen in Österreich, der Schweiz und in Luxemburg zusammen. Dazu nutzt sie auch das weltweite Netzwerk von 198 Nationalkommissionen.

    Netzwerk: Die DUK stützt sich auf ein Netzwerk von Expertinnen und Experten sowie Institutionen und Verbänden, die daran mitarbeiten, die Ziele der UNESCO zu erreichen. Die DUK bringt Expertise aus Deutschland in die Sonderorganisation der Vereinten Nationen ein und stärkt damit die deutsche Stimme in der UNESCO. Zugleich vermittelt sie die Ziele und Projekte der UNESCO in der deutschen Politik, Fachwelt und Öffentlichkeit und trägt zu einer weltoffenen Wissensgesellschaft in Deutschland bei.

    Mitglieder: Zu ihren Mitgliedern gehören Vertreter des Bundestages und der Bundesregierung, der Kultus- und Wissenschaftsministerien der Länder sowie Vertreter von Institutionen und Experten der deutschen Zivilgesellschaft. Die bis zu 114 Mitglieder der DUK spiegeln die Spannbreite der Einrichtungen und Verbände wider, die in Deutschland in den Arbeitsfeldern der UNESCO aktiv sind. Präsident der Kommission ist seit November 2002 Walter Hirche. Das Sekretariat der Deutschen UNESCO-Kommission hat seinen Sitz in Bonn. Generalsekretär ist Dr. Roland Bernecker.

    Kooperationen: Die DUK kooperiert mit den nationalen und internationalen Netzwerken der UNESCO. Partner der DUK in Deutschland sind die über 200 UNESCO-Projektschulen, 15 Biosphärenreservate und 38 Welterbestätten. Die DUK koordiniert außerdem für Deutschland die UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (2005-2014), sie ist die nationale Kontaktstelle für das "UNESCO-Übereinkommen zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen".

    Konventionen: Die UNESCO ist auf zwischenstaatlicher Ebene normativ tätig. Seit 1948 hat sie 30 internationale Übereinkommen verabschiedet. Rund zwei Drittel dieser Übereinkommen hat Deutschland ratifiziert. Dazu gehören das UNESCO-Übereinkommen zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen (2005), die Konvention gegen Doping im Sport (2005), das Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt (1972) oder das Welturheberrechtsabkommen (1952).
     

    Schwerpunkte in Deutschland

    Biosphärenreservate: Der Klimawandel und die Bedeutung von Biosphärenreservaten standen im Mittelpunkt einer Tagung der UNESCO im Juni 2011 in Radebeul. An dem Treffen am 27. und 28. Juni 2011 nahmen 200 Teilnehmer aus allen 193 Mitgliedstaaten der Organisation teil. In Deutschland gibt es heute 15 UNESCO-Biosphärenreservate, die Nachhaltigkeit in allen Dimensionen umsetzen und fördern.

    Welterbestätten: Deutschland kandidierte 2011 für einen Sitz im Welterbekomitee. Heute stehen 37 Kultur- und Naturstätten aus Deutschland auf der Welterbeliste, darunter die Altstädte von Lübeck, Stralsund und Wismar, der Kölner Dom und das Wattenmeer.

    UNESCO-Projektschulen: In Deutschland gibt es über 200 UNESCO-Projektschulen. Sie engagieren sich für eine Kultur des Friedens, für den Schutz der Umwelt, für eine nachhaltige Entwicklung und für einen gerechten Ausgleich zwischen Arm und Reich. Das Schulleben gestalten sie im Sinne des interkulturellen Lernens. Das weltweite Netzwerk der UNESCO-Projektschulen umfasst 8.500 Bildungsinstitutionen.

    Inklusive Bildung: Inklusion im Bildungsbereich bedeutet, dass allen Menschen die gleichen Möglichkeiten offen stehen, an qualitativ hochwertiger Bildung teilzuhaben und ihre Potenziale entwickeln zu können, unabhängig von besonderen Lernbedürfnissen, Geschlecht, sozialen und ökonomischen Voraussetzungen. Die Deutsche UNESCO-Kommission setzt sich mit ihrem Expertenkreis "Inklusive Bildung" nachdrücklich für die Umsetzung dieses Bildungsleitbilds in Deutschland ein.

    Bildung für nachhaltige Entwicklung: Die Vereinten Nationen haben die Jahre 2005 bis 2014 zur UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" erklärt. Die UNESCO ist international federführend. In Deutschland koordiniert die DUK auf der Grundlage eines einstimmigen Bundestagsbeschlusses die Aktivitäten zur UN-Dekade. Sie hat ein Nationalkomitee berufen, dem rund 30 Institutionen und Experten angehören. Es zeichnet gute Praxis als "Dekade-Projekte" aus. Die deutsche Umsetzung der Dekade steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und gilt weltweit als modellhaft. 
     

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