Deutsche UNESCO Kommission e.V.

SCHRIFTGRÖSSE

Daten und Fakten

    Die Deutsche UNESCO-Kommission (DUK) in Daten und Fakten:

    • Die DUK ist eine Mittlerorganisation der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik und wurde am 12. Mai 1950 gegründet. Sie wirkt als nationale Schnittstelle zwischen Staat und Zivilgesellschaft und der UNESCO.
    • Die DUK  berät die Bundesregierung, das Parlament und alle anderen zuständigen Stellen in UNESCO-Angelegenheiten, regt die Zusammenarbeit von Fachorganisationen an und informiert die Öffentlichkeit.
    • Der DUK gehören bis zu 100 Mitglieder an, darunter Mitglieder des Deutschen Bundestags, Vertreter der Bundesregierung und der Kultus- und Wissenschaftsministerien der Länder, Vertreter von Institutionen und ad personam gewählte Experten. Präsident der Kommission ist seit November 2002 Walter Hirche. Das Sekretariat der Deutschen UNESCO-Kommission hat seinen Sitz in Bonn. Generalsekretär ist Dr. Roland Bernecker.
    • Die DUK kooperiert mit den nationalen und internationalen Netzwerken der UNESCO. Partner der DUK in Deutschland sind die 200 UNESCO-Projektschulen, 15 UNESCO-Biosphärenreservate und 36 UNESCO-Welterbestätten.
    • Die DUK koordiniert für Deutschland die UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (2005-2014) und ist die nationale Kontaktstelle für das "UNESCO-Übereinkommen zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen".
    • Die UNESCO ist die Sonderorganisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Sie hat 195 Mitgliedstaaten. Ihr Sitz ist Paris. Die über 190 UNESCO-Nationalkommissionen bilden ein weltweit einzigartiges Netzwerk im UN-System. Aufgabe dieses Netzwerk ist es, die Ziele der UNESCO in den Mitgliedstaaten zu fördern.
    • Die UNESCO ist auf zwischenstaatlicher Ebene normativ tätig. Seit 1948 hat sie 30 internationale Übereinkommen verabschiedet. Rund zwei Drittel dieser Übereinkommen hat Deutschland ratifiziert. Dazu gehören das UNESCO-Übereinkommen zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen (2005), die Konvention gegen Doping im Sport (2005), das Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt (1972) oder das Welturheberrechtsabkommen (1952).

    Über die aktuellen Arbeitsschwerpunkte und Tätigkeiten der Deutschen UNESCO-Kommission informieren wir Sie in unserem Jahresbericht. Der Jahresbericht ist auch online verfügbar.

     Jahresbericht der Deutschen UNESCO-Kommission e.V.