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Ausstellung guter Praxisbeispiele

Im Rahmen des Gipfels "Inklusion – Die Zukunft der Bildung" wurde eine Ausstellung guter Praxisbeispiele zur inklusiven Bildung gezeigt. Die Ausstellung fand am 19. und 20. März 2014 im Forum der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland statt, in der auch das Veranstaltungsplenum ausgerichtet wurde. Bildungsinstitutionen aus ganz Deutschland stellten ihre gute Inklusionspraxis dar und vermittelten Konferenzteilnehmern ihre Expertise weiter. Der Ausstellung lag ein breites Inklusionsverständnis zugrunde: Inklusion im Bildungsbereich bedeutet, dass allen Menschen die gleichen Möglichkeiten offen stehen, an qualitativ hochwertiger Bildung teilzuhaben und ihre Potenziale entwickeln zu können – unabhängig von besonderen Lernbedürfnissen, Geschlecht, Herkunft und sozialen und ökonomischen Voraussetzungen.

Die einzelnen Stationen der Ausstellung zeigten gemäß des Prinzips des "lebenslangen Lernens" die verschiedenen Bildungsstufen vom Kindes- bis zum Erwachsenenalter auf und ermöglichten eine inklusive Bildungsreise durch alle Altersstufen. 

 

ARBEIT UND LEBEN Nds. Mitte & Stadt Verden (Aller): inklusiv VERbunden

© Holger M. Müller - print & web und AuL Nds. Mitte

inklusiv VERbunden ist ein kommunales Bildungs- und Vernetzungsprojekt der Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN in Kooperation mit der Stadt Verden (Aller), gefördert mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) durch das Programm Inklusion durch Enkulturation des Niedersächsischen Kultusministeriums. inklusiv VERbunden arbeitet auf der Grundlage des Index für Inklusion mit dem Ziel einer hochwertigen Bildung und Teilhabe für alle Kinder – unabhängig von ihrem sozialen, ökonomischen oder religiösen Hintergrund und in Achtung ihrer Individualität und körperlichen, geistigen und sonstigen Voraussetzungen. inklusiv VERbunden bietet Weiterbildungen, inklusive Prozessbegleitung in sozialen und Bildungseinrichtungen, öffentliche Studientage, Veranstaltungen, Feste und Vernetzungsmöglichkeiten gemeinsam mit Kooperationspartnern und vielen weiteren Akteuren in der Kommune an. Zudem veröffentlicht inklusiv VERbunden zum Thema inklusive Bildung beispielsweise die Themenblätter inklusiv VERstanden.

Webseite: www.inklusiv-verbunden.de

 

Bildungshaus Lurup: 1+1=1 (Evangelische Kindertagesstätte Moorwisch+Grundschule Langbargheide=Bildungshaus Lurup)

Wir sind Bildungshaus. - Mit allen an die Spitze!
© Grundschule Langbargheide

Das Bildungshaus Lurup ist ein Kooperationsmodell zwischen der Kindertagesstätte Moorwisch und der Grundschule Langbargheide. Die Kinder werden von Anfang an (im Alter von 6 Wochen) bis zum Ende der Grundschulzeit inklusiv und in jahrgangsgemischten Gruppen betreut, gefördert und gefordert. Dies gilt für alle Kinder inklusive der "Schwachen“, der "Behinderten“, der "Hochbegabten“ und der "Schwierigen“. Kita und Schule sind gleichberechtigte Partner und haben ein durchgängiges Bildungskonzept entwickelt, bei dem alle Gewinner sind: die Kinder, die Eltern und die Pädagogen aus Kita und Schule. Das Motto des Bildungshauses Lurup lautet: "Mit allen an die Spitze!" Jährlich gehen am Ende der Grundschulzeit etwa 30 Prozent der Schülerinnen und Schüler auf die umliegenden Gymnasien über. Das zeigt: Inklusion und Leistung sind kein Gegensatz!

Webseite: www.schule-langbargheide.hamburg.de, www.bildungshaus-lurup.de

Christoffel-Blindenmission Deutschland e.V.: Inklusive Bildung in Entwicklungsländern

Logo der CBM
© cbm

Die Christoffel-Blindenmission (CBM) setzt sich für Menschen mit Behinderungen in Entwicklungsländern ein. Dabei spielt das Recht auf inklusive Bildung eine wichtige Rolle. Die Projektarbeit zeigt, dass auch in den entlegensten und ärmsten Regionen der Welt Ansätze der inklusiven Bildung umgesetzt werden können. Die CBM sensibilisiert in Deutschland u.a. mit Unterrichtsmaterial und Kampagnen für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in Entwicklungsländern. Seit 2013 ist die CBM Mitglied der Globalen Bildungskampagne, die sich im Jahr 2014 besonders für die Bildung für Menschen mit Behinderungen stark macht.

Webseite: www.cbm.de

 

Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg: Peer-to-Peer – Beratung und Begleitung für Studierende mit psychischen Problemen

Titelbild des aktuellen Flyers
© www.ulipforr.de

Das Projekt richtet sich in erster Linie an Studierende mit psychischen Erkrankungen. Daneben sind aber auch jene Studierende willkommen, die sich nicht als krank im oben genannten Sinne definieren (oder definiert werden), sondern mit Problemen und Schwierigkeiten im Studium konfrontiert sind und diese als beeinträchtigend empfinden. Es will daher präventiv wirken bzw. durch niedrigschwellige Unterstützung die Studierenden in der Bewältigung ihrer Erkrankung bzw. Problemen im Zusammenhang mit dem Studium helfen. Die Mitarbeiter des Projekts sind ebenfalls Studierende der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) und zumTeil selbst betroffen. Zusätzlich zur Beratung und Begleitung findet einmal im Monat ein Dialogabend für betroffene Studierende statt, um einen Austausch und eine Vernetzung von Betroffenen zu fördern.

Webseite: www.haw-hamburg.de/inklusion

 

Erich Kästner Schule: Projektunterricht an der Erich Kästner Schule

Die Erich Kästner Schule in Hamburg
© Stefan Ullmann, EKS

In der Erich Kästner Schule lernen und leben Schülerinnen und Schüler mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf seit 20 Jahren gemeinsam. In den letzten Jahren erhöhte sich die Inklusionsquote in diesem Bereich des gemeinsamen Lernens im Zuge der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) auf rund 12,5 Prozent. Im Projektunterricht arbeiten die Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Methoden und Inhalten zu einem gemeinsamen Thema und präsentieren ihre Ergebnisse anschließend. Kernstück der Ausstellung im Rahmen des Gipfels ist die Darstellung der Ergebnisse einer Projektpräsentation von Schülerinnen und Schülern mit sehr unterschiedlichen Kompetenzniveaus. Begleitend werden auf einer Fotowand verschiedene Stadien der Projektarbeit gezeigt. Hierdurch sollen die Arbeit am gemeinsamen Lerngegenstand, die individuelle Differenzierung nach Kompetenzstufen, die Anwendung von Helfersystemen und der Praxis- und Lebensweltbezug gezeigt werden.

Webseite: www.erich-kaestner-schule-hamburg.de

 

Evangelische Schule Berlin Mitte: Grundschule auf dem Weg zur Inklusion

ESBM: Vielfalt macht stark
© ESBM

An der Evangelischen Grundschule Berlin Mitte (ESBM) lernen etwa 300 Kinder von der ersten bis zur sechsten Klasse. Die Kinder lernen altersgemischt und vorwiegend produktiv. Ziel ist es, die kindliche Neugier und Freude am Lernen zu bewahren und den Kindern Wege zu eröffnen, wie sie selbstständig arbeiten und lernen können. Das pädagogische Grundverständnis der ESBM ist die Wertschätzung der Vielfalt in der Gemeinschaft. Inklusion wird definiert als Willkommensein aller Persönlichkeiten von Kindern und Erwachsenen sowie als Sensibilität gegenüber Barrieren und Hindernissen. Unterschiede werden als Chancen für das Lernen von- und miteinander verstanden. Neben der gemeinschaftlichen Förderung eines sozialen Lernens in heterogenen Lerngruppen ist der individualisierte Unterricht ein wesentlicher Bestandteil der Inklusionsarbeit. Für die Schule ist Inklusion ein andauernder Prozess der Weiterentwicklung und Reflexion der Schulkultur sowie bestehender Strukturen und Praktiken. Der in der ESBM angelegte Weg des individuellen und selbstständigen Lernens kann im Anschluss an die Grundschulzeit auf der Reform-Schule Evangelische Schule Berlin-Zentrum (ESBZ), die mit der ESBM einen Schulverbund bildet, weitergeführt werden.

Webseite: www.esbm.de

 

"Frühkindliche inklusive Bildung" (B. A.): Inklusionssensible Konzepte für die Frühpädagogik – inklusive Perspektiven auf Hochschullehre, Forschung und Fachpraxis

Barrierefreie Postkarten-Aktion im Rahmen des Akquise-Projektes 'Vielfalt studiert!'
© Hochschule Fulda

Der B. A.-Studiengang "Frühkindliche inklusive Bildung" ist ein berufsbegleitender Studiengang, der sich an Erzieher, Abiturienten und Quereinsteiger richtet. Er zielt auf eine inklusive Gestaltung von Bildungsprozessen, die Kindern in frühpädagogischen Settings eine individuelle Kompetenz-Entfaltung ermöglichen. Die Entwicklung inklusiver Kompetenzen von Studierenden wird durch eine inklusionssensible hochschuldidaktische Konzeption unterstützt, die Heterogenität als Ressource betrachtet und Barrierefreiheit für alle Studierenden schaffen soll. Des Weiteren folgen aktuelle Forschungsprojekte im Studiengang einer inklusiven Forschungsstrategie, die sich durch eine partizipative und mehrperspektivische Vorgehensweise auszeichnen. Die Ausstellung präsentiert und veranschaulicht anhand von unterschiedlichen visuellen und audiovisuellen Ausstellungsobjekten, wie die konsequente Ausrichtung an der Leitidee der Inklusion im Studiengang "Frühkindliche inklusive Bildung" auf den Ebenen der Fachpraxis, der Hochschullehre und der Forschung umgesetzt wird.

Webseite: www.fruehkindliche-inklusive-bildung.de

 

Gemeinnützige Känguru GmbH: Mobiler Inklusionsdienst Känguru

Eine Kita für alle!
© IFB-Stiftung

Der Mobile Inklusionsdienst Känguru begleitet, unterstützt und fördert Kinder mit besonderen Bedürfnissen in der Kindertagesstätte. Unter dem Motto "Eine Kita für alle“ soll jedes Kind, unabhängig von seinem Hilfebedarf, die Möglichkeit haben, "seine“ Kindertagesstätte "um die Ecke" zu besuchen. Der Mobile Inklusionsdienst unterstützt Wiesbadener Kindestagesstätten bei der Betreuung von Kindern mit Handicaps und/oder Entwicklungsauffälligkeiten. Der jeweilige Unterstützungsbedarf und der Umfang der Inklusionsmaßnahme werden im Rahmen einer Hilfeplanung individuell festgelegt und im Verlauf der Maßnahme flexibel den aktuellen Gegebenheiten angepasst. Mehr Bedarf bedeutet mehr Unterstützung, weniger Bedarf entspricht weniger Unterstützung. Gezielte Begleitung, Einzelförderung und auf den Alltag der Kindertagesstätte abgestimmte Klein- und Gesamtgruppenangebote gehören zum Angebot.

Webseite: www.kaenguru-hilft.de/fib

 

Hildegardis-Verein e.V.: KompetenzTandems – Lebensweg inklusive

KompetenzTandems: Lebensweg inklusive
© Marc Hammans, Köln; Logos: BMBF, HV

Das inklusive Förderprogramm "KompetenzTandems: Lebensweg inklusive“ des Hildegardis-Vereins, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) von 2013 bis 2016 gefördert wird, richtet sich an behinderte und nichtbehinderte Studentinnen. In einem sogenannten Tandem, das aus je einer behinderten und einer nichtbehinderten Studentin besteht, beraten und stärken sich die jungen Frauen für die Dauer eines Jahres gegenseitig. Begleitet werden sie dabei von zwei Co-Mentorinnen, mit denen sie unter anderem biografisch basierte Interviews führen, um Erfolgsstrategien zu identifizieren, den Umgang mit Hindernissen kennenzulernen und Kompetenzen zu entwickeln. Die zentralen Ziele des intergenerationellen Projektes sind Persönlichkeitsstärkung, das Erleben von  Diversität und die Vermittlung von akademischem und fachlichem Erfahrungswissen.

Webseite: www.lebensweg-inklusive.de, www.mentoring-projekt.de

 

Kulturloge Berlin – Schlüssel zur Kultur e.V.: Kulturloge Berlin

Kulturloge Berlin - Schlüssel zur Kultur
© Arndt Beck

Die Kulturloge Berlin setzt sich aktiv für kulturelle Teilhabe und kulturelle Bildung ein, indem sie nicht verkaufte Kulturplätze an Menschen mit geringem Einkommen vermittelt, die sich einen Kulturbesuch nicht leisten können. Auch soziale Partnereinrichtungen der Kulturloge wie Frauenhäuser, Obdachlosenwohnheime, Behinderteneinrichtungen oder Träger der Kinder- und Jugendhilfe können über die Kulturloge je nach Verfügbarkeit Gruppenkontingente für ihre Klienten beantragen.  Interessierte Gäste der Kulturloge melden sich schriftlich an, legen dabei einen Einkommensnachweis vor, geben ihre kulturellen Vorlieben an und hinterlassen eine Telefonnummer. Die Angaben werden in eine Datenbank eingegeben. Wenn Kulturplätze zur Verfügung stehen, laden freiwillige Mitarbeiter der Kulturloge die Gäste telefonisch ein. Gäste, die verbindlich den Besuch einer Veranstaltung zugesagt haben, werden beim Kulturpartner auf die Gästeliste gesetzt. Bei Bedarf können Gäste mit Handicap beim Veranstaltungsbesuch von Mitarbeitern der Kulturloge begleitet werden.

Webseite: www.kulturloge-berlin.de

 

Landesförderzentrum Sehen, Schleswig: Ein Förderzentrum in der Inklusion

Logo des Landesförderzentrums Sehen, Schleswig
© LFS

In Schleswig-Holstein besuchen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Sehbehinderung oder Blindheit die Bildungseinrichtungen vor Ort, die auch ihre Geschwister, Freundinnen und Freunde besuchen. Was heute als Inklusion bezeichnet wird, gilt hier seit 30 Jahren: Zuständig für die Bildung im Förderschwerpunkt Sehen sind die allgemeinen Schulen. Sie, die Elternhäuser und die sonstigen beteiligten Personen und Einrichtungen werden dabei sonderpädagogisch unterstützt durch das Landesförderzentrum Sehen (LFS). Im subsidiären Verständnis von Sonderpädagogik helfen die Lehrkräfte unterstützend und beratend vor Ort. Die Intensität der Unterstützung richtet sich nach der Ausgangslage Sehbehinderung oder Blindheit sowie nach dem jeweiligen individuellen Bedarf. Zusätzlich hält das LFS in Schleswig weitere Angebote bereit: das Kursangebot (auch Peergroup-Angebot), Seminare (Fortbildungsangebote für Lehrkräfte) sowie das Medienzentrum, mit dessen Hilfe die Schülerinnen und Schüler vor Ort mit Sehhilfen und Unterrichtsmaterialien versorgt werden. Die Altersspanne der unterstützten jungen Menschen umfasst das Alter von Kindern im Früh- und Elementarbereich bis zum Ende der Ausbildung.

Webseite: www.lfs-schleswig.de

 

Lebenshilfe Gießen e.V.: Fortbildungs- und Beratungsprojekt “sophie-scholl-inklusiv“

© Lebenshilfe Gießen e.V.

Beispiele guter Praxis sind für Lehrkräfte und Schulen, für existierende oder potenzielle Schulträger und auch für Entscheider aus Politik und Verwaltung wichtige Impulsgeber für inklusive Schulentwicklung. 2009 wurde die Sophie-Scholl-Schule in Gießen mit dem "Jakob Muth-Preis für inklusive Schule" ausgezeichnet. Mit dem Projekt “sophie-scholl-inklusiv“, das durch die Aktion Mensch gefördert wird, ist ein überregional abrufbares Fortbildungs- und Beratungsangebot mit einem modularisierten Angebot entstanden. Zu den Angeboten zählen eintägige Workshops und mehrtägige Fortbildungen in der inklusiven Sophie-Scholl-Schule in Gießen, Abruf-Fortbildungen zu Themen der inklusiven Schulentwicklung, Vorträge und Präsentationen, Beratung und Prozessbegleitung zu inklusiven Entwicklungsprozessen in Primar- und Sekundarstufe sowie Beratung und Unterstützung in ökonomischen Fragen, bei Schulgründungen und in der Schulorganisation auf dem Weg zur inklusiven Schule.

Webseite: www.sophie-scholl-inklusiv.de

 

Offene Schule Kassel-Waldau: Die Arbeitsstufe an der Offenen Schule Kassel-Waldau

Das Konzept der Arbeitsstufe an der OSW
© Fachbereich GU an der OSW

Die Arbeitsstufe an der Offenen Schule Kassel-Waldau (OSW) ist ein Angebot für Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung nach der zehnten Klasse. Das Projekt ist aus dem Gemeinsamen Unterricht entstanden. Auf Initiative der Eltern wird Schülerinnen und Schülern als Alternative zum verfrühten Werkstattbesuch oder der Überweisung an die entsprechende Förderschule eine Berufsorientierung in der vertrauten Umgebung ermöglicht. Jugendliche aus der zweiten integrativ arbeitenden Integrierten Gesamtschule (IGS) können nach dem 10. Schuljahr in die OSW in die Arbeitsstufe wechseln. Auch Jugendliche aus der benachbarten Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung besuchen als Gastschüler die Arbeitsstufe an der OSW.

Webseite: www.osw-online.de

 

Ravensberger Erfinderwerkstatt: Spielspaß mit Senioren / Spielspaß für Senioren

Spiele werden mit Simulationen gründlich getestet
© Ravensberger Erfinderwerkstatt

Förderschüler und Gymnasiasten entwickeln als Projektgruppe gemeinsam im engen Dialog mit der Zielgruppe adaptive, seniorengerechte Spiele und setzen diese in wöchentlichen Spielzeiten in Senioreneinrichtungen ein. Inklusive Projektgruppen können ebenso erfolgreich an der Erfinderwerkstatt teilnehmen, da sich ihre Betreuung an den individuellen Bedürfnissen und Kompetenzen der Schüler orientiert. Spielmaterial und Regeln können im Hinblick auf sensorische, motorische und kognitive Fähigkeiten an die Mitspieler angepasst werden. Das Repertoire umfasst sowohl Gemeinschaftsspiele als auch Spiele, die man alleine spielen kann. Neben dem Spaß-Faktor haben viele Spiele auch einen Übungsaspekt. Neue Spielideen werden häufig während der Spielzeiten aus Gesprächen mit Senioren gewonnen. Bevor die Spiele dann mit der Zielgruppe erprobt werden, führen die Förderschüler und Gymnasiasten gemeinsam einem Selbsttest durch, bei dem altersbedingte Einschränkungen simuliert werden.

 

Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur: Thüringer Themenjahr Bildung 2013 – "Gemeinsam leben. Miteinander lernen."

TMBWK Logo
© TMBWK

Das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur eröffnete mit einer Auftaktveranstaltung am 19. März 2013 unter dem Titel "Gemeinsam leben. Miteinander lernen" das Themenjahr Bildung 2013. Ziel dieses Themenjahres ist es, breite Teile der Bevölkerung für das Thema "Inklusion" zu sensibilisieren, die Intentionen der UN- Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) mit vielen gesellschaftlichen Akteuren zu thematisieren und ein gemeinsames Verständnis von inklusiver Bildung zu entwickeln. Zahlreiche Erfahrungen in Thüringen zeigen, dass bei einer Grundhaltung, die Vielfalt als Bereicherung versteht, vieles erreicht werden kann. Diese Erfahrungen des gelingenden Miteinanders sollen im Rahmen des Themenjahres "Gemeinsam lernen. Miteinander leben“ bekannt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Webseite: www.themenjahr-bildung.de

 

Umweltbetrieb der Stadt Bielefeld: Wie geht Inklusion? – So!

Inklusion – umgesetzt auf dem Wertstoffhof Mitte der Stadt Bielefeld
© Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel

Der Umweltbetrieb der Stadt Bielefeld, das Berufsorientierungsjahr (BOJ) des Kerschensteiner-Berufskollegs (KBK) und das Berufsbildungswerk Bethel (BBW) arbeiten in der Ausbildung für Auszubildende mit Rehabilitandenstatus seit Jahren eng verzahnt zusammen. Das BOJ ermöglicht in Kooperation mit dem späteren Ausbildungsbetrieb des Umweltbetriebs der Stadt Bielefeld eine individuelle, zielgenaue Vorbereitung auf eine Ausbildung zum Recyclingwerker. Im Umweltbetrieb treffen die Schülerinnen und Schüler auf eine inkludierende Umgebung, die es ermöglicht, sich in einem realen Betrieb auf eine Ausbildung vorzubereiten. In der Ausbildung zum Recyclingwerker wird dies dann mit den Partnern des BBW und des Umweltbetriebs fortgesetzt. Ein wichtiger Schritt zur Verwirklichung von Inklusion, die Teilhabe am Arbeitsleben außerhalb schützender Einrichtungen, wird damit umgesetzt.

Webseite: www.kerschensteiner-bk.de, www.bbw-bethel.de

 

Waldhofschule Templin: Eine Schule für alle

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© Waldhofschule Templin

Die Waldhofschule Templin versteht sich als "Eine Schule für alle". Etwa 260 Schülerinnen und Schüler mit oder ohne diagnostizierten Förderbedarf besuchen derzeit die Ganztagsschule. Die Waldhofschule Templin legt einen besonderen Schwerpunkt auf individuelle Förderung und den Erwerb sozialer Kompetenzen. Das pädagogische Konzept der Schule basiert auf der Überzeugung, dass jedes Kind anders ist, aber jedes Kind lernen will. Darum ist das zentrale Anliegen der Pädagogen der Waldhofschule, die einzelnen Stärken und Schwächen der Kinder zu erkennen, um Stärken fördern und Schwächen überwinden zu können.

Webseite: www.waldhofschule.de

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